Alltagswahnsinn hoch 2: Wenn eine Familie gleich zwei Bücher schreibt

Familie Alltagswahnsinnhoch2 macht ihrem Namen alle Ehre: Hier wird nicht nur gelebt, gelacht, gekämpft und manchmal auch verzweifelt – hier wird all das auch noch aufgeschrieben. Und zwar nicht nur einmal, sondern gleich zweimal. Der eigentliche Wahnsinn daran ist vielleicht nicht, dass diese Familie genug erlebt hat, um ein Buch zu füllen. Der Wahnsinn ist, dass ihr Alltag offenbar so viel Stoff bietet, dass daraus gleich zwei Bücher werden konnten.

Wer glaubt, Familiengeschichten müssten glatt, perfekt und bilderbuchreif sein, wird bei Familie Alltagswahnsinn eines Besseren belehrt. Diese Geschichte ist laut, ehrlich, empfindsam, direkt, erschöpft, liebevoll und manchmal so chaotisch, dass man sich fragt, ob das wirklich alles passiert sein kann. Genau darin liegt ihre Kraft: Sie erzählt nicht von einer perfekten Familie, sondern von einer echten.

„Herr und Frau Alltagswahnsinn“: Aus Ärger wird Kaffee, aus Kaffee wird Liebe

Das Buch Herr und Frau Alltagswahnsinn beginnt nicht mit einer kitschigen Szene bei Kerzenschein. Es beginnt dort, wo das Leben oft die besten Geschichten schreibt: mitten im Durcheinander. Herr und Frau Alltagswahnsinn prallen am Flughafen aufeinander. Aus Ärger wird Kaffee. Aus Kaffee wird Liebe. Und aus zwei Menschen, die ihr Leben lang versucht haben, irgendwie richtig zu sein, entsteht eine Familie, die ihren ganz eigenen Weg finden muss.

Mit dem kleinen Mann verändert sich alles. Plötzlich ist da ein Leben voller Staunen, Sorge, Verantwortung und neuer Kämpfe. Er ist schnell, klug, empfindsam, hochbegabt und speziell anders. Während andere versuchen, ihn passend zu machen, lernen seine Eltern, genauer hinzusehen. Sie merken, dass es nicht darum geht, ein Kind in eine Form zu pressen, sondern darum, es wirklich zu verstehen.

Eine Familiengeschichte zwischen Kita, Schule, Behörden und Baustellen

Zwischen Kita, Schule, Behörden, Diagnosen, Umzügen, Baustellen, Katzen, Seelenhund, Poolbau, Familienenttäuschungen und Urlauben, die nie so laufen wie geplant, entsteht eine Geschichte über Schutz, Mut und die Kraft, nicht aufzugeben. Es ist ein Buch über das Weitermachen, auch wenn die Welt manchmal zu laut, zu eng und zu wenig verständnisvoll ist.

Besonders stark ist die Botschaft des Buches im Umgang mit Asperger-Autismus. Herr und Frau Alltagswahnsinn erzählt vom Leben in einer Welt, die oft nur einen Weg gelten lässt. Es geht um Anpassung, Überforderung und Missverständnisse – aber auch um Liebe, Humor, Tiere, Freundschaft, Oma und Opa, eine liebe Tante und die Erkenntnis, dass Anderssein kein Fehler ist.

„Speziell anders“: Wenn Junior Alltagswahnsinn selbst erzählt

Das zweite Buch macht den Alltagswahnsinn noch einmal größer – und gleichzeitig viel persönlicher. Denn in Speziell anders erzählt Junior Alltagswahnsinn aus der Sicht eines besonderen Kindes, wie sich die Welt anfühlen kann, wenn sie lauter, schneller, enger und unverständlicher ist als für andere. Es ist die Geschichte eines hochbegabten Asperger-Autisten, der früh merkt, dass er anders wahrnimmt, anders denkt und anders fühlt.

Speziell anders erzählt von Kindheit, Kindergarten, Schule, Angst, Überforderung, besonderen Interessen, Tieren als Seelentröstern, Familie als Anker und dem langen Weg zu Verständnis und Sicherheit. Das Buch zeigt, wie schwer normale Dinge sein können, wenn sie sich im Inneren nicht normal anfühlen – und wie wichtig Menschen sind, die bleiben, glauben, schützen und stärken.

Damit bekommt die Familiengeschichte eine zweite Stimme. Während Herr und Frau Alltagswahnsinn den Blick der Eltern auf Liebe, Schutz und tägliche Kämpfe zeigt, öffnet Speziell anders die Innenwelt des Kindes. Zusammen machen beide Bücher sichtbar, was von außen oft übersehen wird: Anderssein ist nicht falsch. Es braucht nur Menschen, die bereit sind, genauer hinzusehen.

Warum zwei Bücher eigentlich nur konsequent sind

Dass Familie Alltagswahnsinnhoch2 gleich zwei Bücher geschrieben hat, wirkt auf den ersten Blick verrückt. Auf den zweiten Blick ist es fast logisch. Denn hier treffen zwei Perspektiven aufeinander: die Eltern, die kämpfen, schützen, lieben und verstehen lernen, und Junior Alltagswahnsinn, der selbst beschreibt, wie sich sein Anderssein von innen anfühlt.

Gemeinsam zeigen die Bücher, dass Familienleben nicht perfekt sein muss, um wertvoll zu sein. Es darf laut sein. Es darf kompliziert sein. Es darf anstrengend, komisch, traurig und wunderschön zugleich sein. Genau diese Mischung macht den Alltagswahnsinn aus – und vielleicht braucht es deshalb tatsächlich zwei Bücher, um ihn wirklich zu begreifen.

Eine Botschaft, die bleibt

Familie Alltagswahnsinnhoch2 steht für eine Haltung, die vielen Menschen Mut machen kann: Man muss nicht normal sein, um richtig zu sein. Man darf speziell anders sein – und trotzdem, oder gerade deshalb, ein wunderschönes Leben leben.

Am Ende ist der wahre Wahnsinn nicht, dass diese Familie zwei Bücher geschrieben hat. Der wahre Wahnsinn ist, wie viel Liebe, Kraft, Humor und Wahrheit in einem Familienalltag stecken können, wenn man bereit ist, ehrlich hinzusehen.

Bereits erhältlich

Wer neugierig geworden ist, muss nicht warten: Die Bücher sind bereits erhältlich – am besten über epubli ( das ist unser Verlag). Die Taschenbuchausgaben sollen innerhalb der nächsten 14 Tage in die Geschäfte kommen und machen den Alltagswahnsinn dann auch ganz klassisch zum Blättern verfügbar.

Speziell Anders – Die Geschichte von Familie Alltagswahnsinn

e-Book: ISBN: 978-3-565573-87-5

Taschenbuch: ISBN: 978-3-565577-73-6

Speziel Anders – die Geschichte eines besonderen Kindes

e-Book: ISBN: 978-3-565575-73-2

Taschenbuch: ISBN: 978-3-565577-67-5

Wenn das eigene Kind glaubt, nicht gut genug zu sein

Es gibt Sätze, die schneiden sich in das Herz eines Elternteils. Wenn das eigene Kind sagt oder spüren lässt, dass es nicht gut genug für diese Gesellschaft sei, weil es anders denkt, ehrlicher spricht, direkter reagiert oder als Asperger-Autist nicht in die erwarteten Formen passt, dann bleibt für einen Moment die Welt stehen. Man möchte sofort widersprechen, trösten, retten, erklären. Und doch merkt man: Ein Kind in einer solchen inneren Krise braucht nicht zuerst Gegenargumente, sondern Halt.

Was es mit einem als Elternteil macht

Als Elternteil trifft einen diese Verzweiflung an der empfindlichsten Stelle. Man sieht nicht nur den Schmerz des Kindes, sondern auch all die Jahre, in denen es vielleicht missverstanden, korrigiert, abgelehnt oder zu oft als „zu ehrlich“, „zu direkt“, „zu empfindlich“ oder „zu schwierig“ bezeichnet wurde. Plötzlich fragt man sich, ob man genug gesehen hat. Ob man früh genug geschützt hat. Ob man manches verharmlost hat, weil man selbst nicht wusste, wie tief einzelne Erfahrungen wirken können.

Diese Gedanken können Schuldgefühle auslösen. Nicht, weil Eltern automatisch schuld sind, sondern weil Liebe immer auch mit Verantwortung verbunden ist. Wer sein Kind liebt, sucht nach dem Punkt, an dem man hätte anders handeln können. Doch in Krisen ist es wichtig, Schuld von Verantwortung zu unterscheiden: Schuld lähmt, Verantwortung bewegt. Verantwortung heißt, jetzt hinzusehen, Hilfe zu holen, das Kind ernst zu nehmen und ihm zu zeigen, dass es nicht allein durch diese Dunkelheit gehen muss.

Wenn Ehrlichkeit zur Last wird

Viele autistische Kinder und Jugendliche erleben Ehrlichkeit nicht als Entscheidung, sondern als Teil ihrer Wahrnehmung und Kommunikation. Sie sagen Dinge direkt, weil Umwege, Andeutungen oder soziale Masken schwer verständlich oder unecht wirken. In einer Umgebung, die Höflichkeit oft mit indirekter Sprache verwechselt, kann diese Direktheit schnell falsch gedeutet werden. Aus Klarheit wird angeblich Unhöflichkeit, aus Aufrichtigkeit angeblich Kälte, aus Überforderung angeblich Trotz.

Für ein Kind kann daraus ein gefährlicher innerer Satz entstehen: „So wie ich bin, bin ich falsch.“ Dieser Satz ist schwerer als jede einzelne Kritik. Er greift nicht nur ein Verhalten an, sondern das Selbstbild. Deshalb reicht es nicht, einem Kind zu sagen, es solle sich „einfach nicht so anstellen“ oder „besser anpassen“. Viel wichtiger ist die Botschaft: Deine Art zu fühlen, zu denken und zu sprechen hat Wert. Du darfst lernen, wie andere Menschen reagieren, aber du musst dich nicht selbst verlieren, um dazugehören zu dürfen.

Wo holt man ein Kind aus der Krise?

Ein Kind aus einer Krise zu holen bedeutet nicht, es mit schnellen Lösungen zu überreden. Es bedeutet, zuerst Sicherheit herzustellen: körperlich, emotional und sprachlich. Man darf ruhig und klar sagen: „Ich sehe, dass es dir gerade sehr schlecht geht. Ich bleibe bei dir. Wir holen uns Hilfe.“ Diese Sätze sind keine Schwäche, sondern ein Geländer.

Die Angst der Eltern, zu spät reagiert zu haben

Ja, viele Eltern haben Angst, etwas falsch gemacht oder zu spät reagiert zu haben. Diese Angst ist menschlich. Besonders bei autistischen Kindern werden Belastungen oft lange übersehen, weil sie nach außen funktionieren, sich anpassen, maskieren oder erst zu Hause zusammenbrechen. Ein Kind kann in der Schule still wirken und innerlich überfordert sein. Es kann gute Leistungen bringen und trotzdem tief einsam sein. Es kann lachen und gleichzeitig schwere Gedanken tragen.

Eltern dürfen sich eingestehen, dass sie nicht alles wissen konnten. Gleichzeitig dürfen sie heute genauer hinschauen. Vielleicht braucht das Kind weniger Druck, weniger soziale Überforderung, mehr Erklärbarkeit, mehr Rückzugsräume, mehr Menschen, die seine Direktheit nicht bestrafen, sondern einordnen. Vielleicht brauchen auch die Eltern Unterstützung, um die eigene Angst nicht allein tragen zu müssen.

Warum alte Traumata so schwer wiegen

Traumatische Erfahrungen aus früheren Jahren verschwinden nicht einfach, nur weil Zeit vergangen ist. Besonders wiederholte Erfahrungen von Ausgrenzung, Beschämung, Mobbing, Missverständnissen oder emotionaler Überforderung können sich wie Beweise im Inneren festsetzen: „Ich bin falsch“, „Ich störe“, „Ich passe nirgends hin.“ Für ein Kind, das ohnehin viel Energie darauf verwendet, soziale Situationen zu entschlüsseln, können solche Erfahrungen besonders tief wirken.

Trauma hindert ein Kind nicht am Glück, weil es nicht glücklich sein will, sondern weil sein inneres Alarmsystem gelernt hat, Gefahr zu erwarten. Selbst schöne Momente können dann unsicher wirken. Lob kann schwer anzunehmen sein. Nähe kann Angst machen. Neue Gruppen können alte Verletzungen wachrufen. Heilung bedeutet deshalb nicht, dem Kind zu sagen, es solle die Vergangenheit vergessen. Heilung bedeutet, gemeinsam neue Erfahrungen zu schaffen, die stärker werden dürfen als die alten.

Was Eltern in solchen Situationen für sich selbst brauchen

Eltern müssen in Krisen oft stark sein, obwohl sie innerlich selbst zittern. Sie funktionieren, telefonieren, organisieren Termine, beobachten, trösten und schlafen schlecht. Dabei vergessen sie leicht, dass auch sie Unterstützung brauchen. Es ist kein Versagen, als Mutter oder Vater Beratung, Therapie, Selbsthilfegruppen oder Entlastung anzunehmen. Im Gegenteil: Wer selbst gehalten wird, kann besser halten.

Man darf Angst haben. Man darf wütend auf eine Gesellschaft sein, die Unterschiedlichkeit oft erst dann akzeptiert, wenn sie bequem ist. Man darf traurig sein über das, was dem eigenen Kind zugemutet wurde. Aber man darf auch Hoffnung haben: Ein Kind, das heute an sich zweifelt, kann morgen lernen, dass seine Besonderheit kein Makel ist. Ehrlichkeit, Genauigkeit, Tiefe, Loyalität und ein feines Gespür für Ungerechtigkeit können Stärken sein, wenn sie in einem Umfeld wachsen dürfen, das nicht ständig Anpassung verlangt.

Ein Satz, der bleiben darf

Vielleicht ist der wichtigste Satz für ein Kind in dieser Lage nicht: „Alles wird gut.“ Denn manchmal klingt das zu groß. Vielleicht ist der wichtigste Satz: „Du musst diesen Gedanken nicht allein tragen.“ Und für Eltern vielleicht: „Ich muss diese Angst nicht allein tragen.“ Zwischen diesen beiden Sätzen beginnt oft der Weg aus der Krise: nicht perfekt, nicht schnell, aber gemeinsam.

Asperger Autismus – Burnout

Als erwachsener Asperger-Autist möchte ich offen und ehrlich über meine Erfahrungen mit Burnout sprechen. Lange Zeit habe ich versucht, im Alltag zu funktionieren, mich anzupassen und Erwartungen zu erfüllen, bis mein Körper und Geist einfach nicht mehr mitgemacht haben. Das Burnout kam schleichend, aber als es da war, war es überwältigend – und anders als das, was viele sich darunter vorstellen.

Symptome des Burnouts bei Asperger-Autisten

Die Symptome eines Burnouts sind vielfältig, aber bei mir äußerten sie sich vor allem in extremer Erschöpfung, Reizbarkeit und einer tiefen inneren Leere. Oft hatte ich das Gefühl, als würde ein Nebel meinen Kopf einhüllen – der sogenannte „Brain Fog“. Konzentration fiel mir schwer, alltägliche Aufgaben wurden zu unüberwindbaren Hürden und selbst einfache Gespräche waren anstrengend. Hinzu kamen Schlafprobleme, eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Geräuschen und Licht sowie das ständige Gefühl, nicht mehr „funktionieren“ zu können.

Herausforderungen im Alltag und im sozialen Umfeld

Im Alltag bedeutet Burnout für mich, dass Routinen, die sonst Halt geben, plötzlich keine Sicherheit mehr bieten. Das soziale Umfeld reagiert oft mit Unverständnis, weil die Symptome von außen nicht sichtbar sind. Gerade als Erwachsener wird erwartet, dass man seine Aufgaben erledigt, Verantwortung übernimmt und „stark“ bleibt. Doch das ist im Zustand des Burnouts kaum möglich. Besonders schwierig ist es, das eigene Bedürfnis nach Rückzug zu erklären, ohne andere zu verletzen oder sich selbst zu isolieren.

Strategien zur Bewältigung und Selbstfürsorge

Was mir geholfen hat, waren kleine, achtsame Schritte: Pausen bewusst einlegen, klare Grenzen setzen und Aktivitäten reduzieren, die zu viel Energie kosten. Der Austausch mit anderen Autisten, sei es online oder in Selbsthilfegruppen, gab mir das Gefühl, verstanden zu werden. Wichtig war auch, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen und mit dem eigenen Umfeld offen über die Belastung zu sprechen. Selbstfürsorge bedeutet für mich, auf die eigenen Bedürfnisse zu hören und nicht ständig gegen die Erschöpfung anzukämpfen.

Brain Fog: Warum er besonders belastend ist

Brain Fog ist für mich eines der belastendsten Symptome des Burnouts. Es ist, als würde ein dichter Nebel meine Gedanken blockieren und selbst einfache Entscheidungen unmöglich machen. Das Gefühl, „nicht klar denken zu können“, verstärkt die Unsicherheit und das Selbstzweifel. Im Gegensatz zu körperlicher Erschöpfung ist Brain Fog schwer zu erklären – er ist unsichtbar, aber allgegenwärtig und nimmt einem die Kontrolle über die eigene Wahrnehmung. Gerade im Beruf oder bei sozialen Kontakten wird dies schnell zum Problem, weil man nicht mehr so reagieren kann, wie man es gewohnt ist.

Unterschiede zwischen Burnout bei Erwachsenen und Kindern mit Asperger

Während Kinder mit Asperger oft durch ihre Umgebung geschützt werden und ihre Symptome manchmal als „Phasen“ wahrgenommen werden, stehen Erwachsene meist unter dem Druck, selbstständig zu funktionieren. Das Burnout-Erleben unterscheidet sich daher: Erwachsene müssen oft weiterhin Verantwortung übernehmen, während Kinder eher die Möglichkeit haben, sich zurückzuziehen und Unterstützung zu bekommen. Außerdem ist es bei Erwachsenen schwieriger, Hilfe zu bekommen, weil das Umfeld häufig weniger Verständnis für die unsichtbaren Symptome hat. Kinder hingegen zeigen ihre Überforderung oft direkt, zum Beispiel durch Rückzug oder Wutausbrüche, während Erwachsene ihre Erschöpfung eher „maskieren“ und dadurch länger durchhalten – bis es nicht mehr geht.

Fazit und Ausblick

Burnout als Asperger-Autist ist eine tiefgreifende Erfahrung, die viel Kraft kostet und das Leben durcheinanderwirbelt. Wichtig ist, sich selbst ernst zu nehmen, Hilfe zu suchen und sich nicht zu schämen, wenn die eigenen Grenzen erreicht sind. Verständnis, Geduld und ein offener Umgang mit den eigenen Bedürfnissen können helfen, den Weg zurück zu mehr Lebensqualität zu finden. Für Angehörige und Fachkräfte gilt: Zuhören, ernst nehmen und gemeinsam nach Lösungen suchen – denn niemand muss alleine durch diese Herausforderung gehen.

Das alte Schulsystem in Deutschland: Eine Herausforderung für Asperger-Autisten

Wie flexible internationale Onlineschulen neue Wege eröffnen

Das deutsche Schulsystem steht seit Jahrzehnten für Strukturen, die wenig Raum für individuelle Bedürfnisse lassen. Besonders für Menschen mit Asperger-Syndrom stellen starre Lehrpläne, überfüllte Klassen und eine geringe Sensibilität für neurodiverse Schüler eine enorme Belastung dar. Die Schulpflicht ist gesetzlich festgeschrieben und Ausnahmen sind nahezu unmöglich. So bleibt für viele Betroffene nur die Option, sich ins Ausland abzumelden, um dort eine internationale Onlineschule besuchen zu können.

Für Asperger-Autisten kann das traditionelle Schulsystem zu einem echten Problem werden. Oft sind sie sensibel gegenüber Geräuschen, sozialen Interaktionen und unerwarteten Veränderungen – Faktoren, die im normalen Schulalltag kaum berücksichtigt werden. Das Fehlen von individuellen Anpassungen und Unterstützung führt dazu, dass viele Kinder und Jugendliche psychisch und physisch an ihre Grenzen stoßen. Ein Wechsel zu einer flexiblen Onlineschule im Ausland bietet eine Alternative, die den Bedürfnissen von Asperger-Autisten besser gerecht wird.

Internationale Onlineschulen ermöglichen eine völlig andere Lernumgebung: Der Unterricht fällt nie aus, jede erbrachte Leistung und Arbeit wird bewertet, und die Schulzeiten sind flexibel zwischen 7 und 19 Uhr wählbar. Der Schüler kann das Schuljahr in seinem eigenen Tempo absolvieren – ob in fünf Monaten oder anderthalb Jahren, es spielt keine Rolle. Diese Flexibilität gibt insbesondere Asperger-Autisten die Chance, ohne Druck und Überforderung zu lernen, sich zu entfalten und ihre Stärken zu zeigen. So wird Bildung wieder zu einer individuellen und wertschätzenden Erfahrung, statt zu einer Belastung.

Asperger Autismus – Online Games

Warum viele Asperger-Autisten Pokémon Go und andere Online-Spiele nutzen

Asperger-Autismus ist eine Form des Autismus-Spektrums, die sich durch besondere Wahrnehmungs- und Kommunikationsweisen auszeichnet. Menschen mit Asperger-Syndrom erleben soziale Interaktionen häufig als herausfordernd und bevorzugen oft strukturierte Umgebungen. In den letzten Jahren haben Online-Spiele wie Pokémon Go eine bemerkenswerte Popularität unter Asperger-Autisten gewonnen. Dieser Artikel beleuchtet die sozialen, psychologischen und technologischen Gründe für diese Entwicklung und richtet sich an interessierte Leser, Eltern und Pädagogen.

Viele Asperger-Autisten empfinden direkte soziale Kontakte als anstrengend oder überfordernd. Online-Spiele bieten die Möglichkeit, mit anderen Menschen in einem klar definierten Rahmen zu interagieren – sei es über Chats, gemeinsame Missionen oder Wettbewerbe. Das gemeinsame Spielen schafft eine unverbindliche soziale Umgebung, in der Kommunikation und Kooperation gefördert werden, ohne dass nonverbale Signale oder spontane Interaktionen im Vordergrund stehen. Dabei können Freundschaften entstehen, die auf gemeinsamen Interessen basieren und weniger von konventionellen sozialen Erwartungen geprägt sind.

Asperger-Autisten schätzen häufig klare Regeln, Routinen und vorhersehbare Abläufe. Online-Spiele wie Pokémon Go sind nach festen Spielmechaniken aufgebaut, die Sicherheit und Orientierung bieten. Das Belohnungssystem – etwa das Sammeln von Punkten, das Erreichen von Leveln oder das Freischalten neuer Inhalte – sorgt für Motivation und Erfolgserlebnisse. Gleichzeitig kann das Eintauchen in eine virtuelle Welt helfen, Stress und Reizüberflutung des Alltags zu reduzieren, indem die Spieler gezielt abschalten und sich auf eine Aufgabe konzentrieren.

Moderne Online-Spiele sind oft barrierefrei gestaltet und bieten zahlreiche Anpassungsfunktionen. Beispielsweise können Nutzer individuelle Einstellungen für Grafik, Sound und Bedienung vornehmen, um die Spielumgebung optimal auf ihre Bedürfnisse abzustimmen. Viele Spiele ermöglichen es, das Tempo selbst zu bestimmen und die Interaktionen zu steuern. Diese Flexibilität ist besonders für Asperger-Autisten von Vorteil, da sie Überforderungen vermeiden und selbst entscheiden können, wie und wann sie mit anderen kommunizieren möchten.

Pokémon Go verbindet virtuelle Spielmechaniken mit der realen Welt und motiviert Nutzer dazu, nach draußen zu gehen und sich zu bewegen. Für Asperger-Autisten bietet das Spiel die Möglichkeit, in einer klar strukturierten Umgebung neue Orte zu erkunden und dabei soziale Kontakte zu knüpfen – etwa bei gemeinsamen Raids oder Events. Die App erlaubt es, sich in eigenem Tempo auf Entdeckungsreise zu begeben und dabei gezielt mit anderen Spielern zu interagieren. Gleichzeitig bleibt die Kommunikation optional und kontrollierbar, was Hemmschwellen abbaut und positive Erfahrungen fördert.

Online-Spiele wie Pokémon Go bieten Asperger-Autisten zahlreiche Vorteile: Sie erleichtern soziale Interaktionen, schaffen klare Strukturen und sorgen für motivierende Erfolgserlebnisse. Technologische Anpassungsmöglichkeiten ermöglichen eine individuelle Nutzung und erhöhen die Barrierefreiheit. Insbesondere Pokémon Go zeigt, wie digitale Angebote das Leben von Menschen mit Asperger-Syndrom bereichern können – vorausgesetzt, sie werden bewusst und reflektiert eingesetzt.

Speziell anders – der Podcast von Familie Alltagswahnsinnhoch2

seit gespannt was alles passieren wird, Familie Alltagswahnsinn geht neue Wege. Jeden Freitag um 18 Uhr wird eine neue Folge veröffentlicht

Abrufbar bei folgenden Anbietern:

über den QR Code kommt man direkt auf die Seite von Podigee (startend mit Episode 1), oder alternativ über alle bekannten Anbieter von Podcasts.

Wenn der Wohlstandsgesellschaft Daumenschräubchen angelegt werden…

Seit Mitte März ist Nichts mehr wie es war, Normalität wurde neu definiert! Zur Bekämpfung des Coronavirus hat die Regierung tief in die persönliche Freiheit der Bürger eingreifende Maßnahmen verordnet. Maßnahmen, die bei vielen auf fast bedingungslose Akzeptanz oder pure Ablehnung stoßen.Die Corona-Pandemie hinterlässt auch Spuren im Alltag derjenigen, die nicht am Virus erkrankt sind: ob abgesagte Operationen, ökonomische Existenzängste, Einsamkeit oder Risikogruppe.

Und genau da treffen wir den wunden Punkt. Zeigen wir Sympatie mit Denen die Angst haben und unter den Spuren leiden, auch wenn man sie nicht auf den ersten Blick sieht oder setzen wir egoistisch und bockig unseren Willen durch, weil gerade alles so doof ist. 

Familie Alltagswahnsinn gehört zu der Gruppe der bedingungslosen Akzeptanz, weil wir alle in der Familie zur Risikogruppe gehören und unser Leben toll finden. Ja es ist anstrengend und ja man musste seinen Alltag umkrempeln, aber weiss Gott noch mal das ist alles möglich ohne ständig zu jammern: Mimimimi…. ich muss zu Hause arbeiten mimimimi…. ich muss dem Kind bei den Schulaufgaben helfen mimimimi…. überhaupt ist alles doof und mimimimi meinen Luxusurlaub kann ich auch nicht antreten. 

Ganz ehrlich ich kann das „Gejaule“ nicht mehr hören, nur weil wir verlernt haben uns mit uns selbst zu beschäftigen muss man nicht gleich Alle und jeden steinigen. Ja auch wir arbeiten von zu Hause und ja auch wir machen Schulaufgaben und ja es ist anstrengend, aber verdammt noch mal es ist toll, weil wir gesund sind. Es ist respektlos den Menschen gegenüber für die das ganze wirklich gefährlich ist und die daran sterben können. 

Seit den, doch für viele zu wenigen, Lockerungen gibt es keinen Anstand mehr, Masken werden garnicht oder falsch getragen, weil mimimimi meine Brille beschlägt ja und von Abstand keine Rede, weil der vor mir trägt ja die Maske dann kann ich auch auf Körperkontakt gehen. 

Recht machen kann man es aktuell sowieso nicht allen, denn wir alle kennen das nicht was gerade auf der Welt passiert, aber die die damit nicht klar kommen, sollten vielleicht genau die Risikogruppe Ü70 mal fragen, die wissen genau wie es sich ansfühlt mit Einschränkungen zu leben, denn die meinsten von diesem Menschen haben einen Krieg überlebt und glaubt mir sie halten sich strikt dran, weil sie genau nie wieder mit diesen Einschränkungen leben wollen. Nur die Sandwichgeneration (30-50) spielt gegen die Regeln. Mimimimi… mein Kind muss wieder in den Kindergarten oder die Schule, weil dann brauche ich mich nicht mehr damit beschäftigen, egal was dann passiert. Schon mal darüber nachgedacht, dass Kindergarten und Schule Spaß machen sollen, mit diesen Einschränkungen und Maßnahmen zur Ansteckungsvermeidung, bleibt aber der Spaß auf der Strecke.

Kinder werden verängstigt, weil sie sich an für sie komische Regeln halten müssen und nicht spielen dürfen und einzeln auf Klo gehenmüssen, dass ist doch bescheuert. Kein Wunder das viele dann nicht mehr in die Einrichtungen „soll ja Spaß machen“ gehen wollen. Aber die hysterischen Helikoptereltern wollen ja nur das Beste für die Kids und wenn die böse Regierung da nicht mitmacht, dann fangen sie an zu stenkern. Platzieren wir doch mal Kinderschuhe vor behördlichen Gebäuden, schließlich sind die Kinder die einzigen die nicht angemessen berücksichtigt werden. Ach nein am nächsten Tag stellen wir dann Gehhilfen hin, weil die Senioren in den Einrichtungen ja auch nicht berücksichtigt werden und dann einen Tag später schmeißen wir die Laptops der überforderten Eltern im Homeoffice vor das Rathaus, die Geräte brauchen sie ja eh nicht mehr, da arbeiten, Kind und Haushalt nicht realisierbar ist.

Komisch wie war das vor der Pandemie???? Arbeit war die gleiche, Kinder waren die selben und der Haushalt sollte sich auch nciht geändert haben. 

Ich denke aktuell gibt es kaum eine gesellschaftliche Gruppierung die angemessen berücksichtigt wird, aber das geht auch nicht da wir alle nicht wissen was noch passiert und wie es weitergeht. Aber als vernünftige Menschen sollten wir Respekt vor jeden haben, auch wenn wir das alles gerade ziemlich doof finden. 

Entschleunigt euch doch mal selbst und überlegt was wirklich wichtig im Leben ist. Sind es die materiellen Dinge, das Prestischdenken mir muss es besser gehen als den anderen oder einfach ich habe meine Lieben um mich, es geht allen Gut und wir genießen einfach mal die intensive Zeit zusammen und lernen uns und unsere Bedürfnisse neu kennen. Eine zweite Welle trifft uns wie einen Hammer und die Einschränkungen werden dann noch viel härter ausfallen und was passiert dann, na klar alle meckern wieder wie doof das alles ist und immer daran denken, die anderen sind schuld, dann fühlt es sich bestimmt besser an. 

Familie Alltagswahnsinn hat sich mit der Situation arangiert, wir bleiben zu Hause, treffen Vorsichtsmaßnahmen und ja auch Urlaub geht zu Hause und dann wird es irgendwann wieder besser, aber Hauptsache die Menschen die uns wirklich wichtig sind und eine Herzensangelegenheit darstellen bleiben uns gesund und munter erhalten. 

In diesem Sinne, denkt mal drüber nach was wirklich wirklich wichtig im Leben ist.

 

Wenn der achtsame Umgang ins Ungleichgewicht gerät!

Kinder mit Eigensinn und mit besonderen Talenten, Kinder mit Lernbedarfen, die nicht mit dem Gleichschritt vereinbar sind, und sehr sensible, verwunderbare junge Menschen.

Für wenige der Betroffenen kann das “Nein Danke” gegenüber der Schule ein Akt der Befreiung sein. Die Lösung aus einer unerträglichen Fehlforderung führt bei einigen jungen Menschen in der Folge nicht in Versagensgefühle und Depression, in Isolation und Selbstbestrafung, ins gesellschaftliche Abseits, in Drogen, in Chancenlosigkeit. Nein, dies war ein Sprung zu einem authentischeren, sinnhafteren Leben jenseits der Regelspur, dass sich der junge Mensch leisten konnte und wollte. Das gelingt eher bürgerlich sozialisierten, besonders starken, von einem Talent oder von einer Leidenschaft infizierten Kindern. Was trägt sie? Sie glauben an sich, sie sind letztlich zielbewusst und verfügen personal und sozial über Mittel der Zielerreichung auf ganz eigenen Wegen. Aber solche “Edelaussteiger” stehen nicht für die Breite der normalen Jungen und Mädchen.

Die Gründe und Motive für schuldistanziertes Verhalten im Grundschul-Bereich sind verschieden. Oft gibt es Probleme im Lernbereich. Die Kinder sind frühzeitig auf sich alleine gestellt. Sie erfahren zu geringe Unterstützung im schulischen Bereich für die für sie so wichtigen Belange. Nicht wenige Eltern erleben der Schule gegenüber eine Hemmschwelle und Bedrohung. Viele Schüler/innen haben Schwierigkeiten, sich in der Großgruppe Klasse zurechtzufinden und dort einen sicheren Platz einzunehmen.

Dieser Satz geht mitleidlos darüber hinweg, dass achtlose Lehrer menschliches Leben verletzen. Mit Falkensteins Abfrage-Folter bricht ungehindert Gewalt durch Worte über Kinder herein: meist versteckt, nicht öffentlich. Die heimliche Gewalt verbirgt sich im Schweigen oder der Androhung von Konsequenzen. Kein Lehrer sagt dem zynischen Kollegen, dass dieser ethische Grenzen überschreitet: Wo doch Ethik der Bruch mit der Gleichgültigkeit ist, das Einer-für-den-Andern. Alle schauen weg. Schulbehörden lassen seelischen Verletzungen freien Lauf, weil sie selten bis garnicht davon Kenntnis haben. Die Kinderfeindlichkeit gipfelt in dem Satz: „Das sind ja nur Einzelfälle.” Als bestünde die Achtung vor der Würde des Menschen nicht darin, die Persönlichkeitsrechte jedes Kindes zu schützen.

Lehrerinnen und Lehrer haben ein großes Gewicht. Das kann Kinder klein machen, aber auch groß machen: durch Anerkennung, Ermutigung, durch die helfende Beziehung. Manche Schulen tragen den Namen Albert Einsteins. Respektieren die darin unterrichtenden Lehrer seine Worte? „Am schlimmsten ist es, wenn die Schule mit den Mitteln von Furcht, Zwang und künstlicher Autorität arbeitet. Solche Behandlung vernichtet das gesunde Lebensgefühl, die Aufrichtigkeit und das Selbstvertrauen. Sie erzeugt den unterwürfigen Untertan. Es ist einfach, die Schule von diesem Schlimmsten aller Übel frei zu halten: Man gibt dem Lehrer möglichst wenig Zwangsmittel in die Hand. Dann ist die einzige Quelle des Respekts der Schüler vor dem Lehrer dessen menschliche und intellektuelle Qualität.” Üblich ist oft das Gegenteil: Lehrer erhalten Zwangsmittel in die Hand, die das schlimmste aller Mittel schüren: die Angst.

„die heimliche Gewalt” – Klagen über würdelose Behandlung

Kinder klagen weniger über die Schule, als über Lehrerinnen und Lehrer, die ihnen das Lernen und Leben schwer machen. Diese lachen Kinder aus, lassen sie bei wichtigen Fragen „hängen”, bedrohen und disziplinieren sie. Sie machen ohne Einverständnis Sachverhalte öffentlich, erniedrigen sie, indem sie voreingenommen einen Schuldigen bestimmen. Uneinfühlsame Lehrer rufen Schüler auch dann auf, wenn diese sich nicht zu Wort melden und wenn klar ist, dass sie keine Antwort wissen und beschämt werden. Sie erschrecken Kinder mit unangemessenem Verhalten, kreiden vorwiegend Fehler an und erkennen nicht an, was geglückt ist. Entwertung bei Misserfolg, statt ihnen zu helfen, wenn sie sich schwer tun. In Einzelfällen verletzen Lehrer Kinder so schwer, dass sie seelisch oder psychosomatisch erkranken – und alle lassen das geschehen. Viele Eltern, denen doch an ihren Kindern liegt, sind gezwungen ihre Fürsorge an der Klassenzimmertüre abzugeben.

Keinesfalls verallgemeinere ich Einzelbeispiele verletzenden Lehrerverhaltens. Die Demütigenden unter Lehrern sind der Rede wert, weil es sich um viele Kinder handelt, die durch die Destruktivität weniger Lehrer seelisch Schaden nehmen. Nach dem „Prinzip Abschreckung” hagelt es Abneigung auf die ersten Extemporalien ihres Kinderlebens. Diese Schockbehandlung un dder mitunter millitärische Drill ist eine fürchterliche „Gerechtigkeit”. Aber weder Eltern noch einzelen Lehrerkollegen schreiten gegen den lernpsychologischen Widersinn und das pädagogische Unrecht ein.

Mancher Macht-Missbrauch von Lehrern ist nicht nur pädagogisches Fehlverhalten, sondern Straftat: Beleidigung, Ehrverletzung, üble Nachrede, Verletzung der Menschenwürde. Der Bundestag beschloss Ende 2000 ein Gesetz, demzufolge gewaltfreie Erziehung Kinderrecht ist. Es verbietet „körperliche Bestrafung, seelische Verletzung und andere entwürdigende Maßnahmen”, aber gegen die Maschinerie kommt man selten an und wer Fragen stellt oder sich mit gewissen Umständgen nicht zufrieden gibt, läuft Gefahr sein eigenes Kind damit zu vernachlässigen und zu bestrafen, den letzendlich leiden die Kinder darunter und kommen innerlich und dann auch sichtbar in der Schule nie an.

Damit Schüler besser lernen können, bräuchten wir mehr zivilcouragierte Eltern. Sie müssten moralischen Einspruch erheben, wenn Lehrer gegen menschlichen Takt verstoßen.

Drum prüfe wer sich schulisch bindet ob sich nicht was Besseres findet!

tiptoi – Lerneffekt unbezahlbar – Möglichkeiten grenzenlos

Wir haben unzählige dieser Bücher, interaktiven Lernspiele und Tiere und sie sind toll. Kinder verlieren bei Erwachsenen ja immer schnell das Interesse an Erklärungen, aber diese Bücher verschlingt der „Altagswahnsinnhoch2-Junior“ förmlich. Stundenlang wird da zugehört und dann ganz besserwisserisch erzählt was man gerade gelernt hat. Die Sachen sind jedem zu empfehlen und wer nicht weiss was die lieben Kleinen zu Weihnachten bekommen sollen, last etwas von tiptoi schenken, damit liegt man immer richtig. Kein sinnloses Teil von dem schon 3 in irgendwelchen Ecken liegen, sondern pädagogisch wertvolle Dinge, die auch nach dem 100ten Mal Spaß machen da immer wieder neue Sachen entdeckt werden. Der Stift hat eine super Qualität und auch die Lebensdauer der Batterien ist fantastisch, wir haben jetzt nach 6 Monaten einmal die Batterien (2 Stück) gewechselt, weil der kluge Stift mitgeteilt hat das diese nun bald alle sind. Und auch die Abschaltfunktion bei „Nichtbenutzung“ funktioniert einwandfrei. Die Daten müssen mittels PC auf den Stift geladen werden, wer jetzt denkt das ist umständlich, stimmt nicht und es geht ganz schnell und man kann dort auch Daten schon vorab drauf laden, da die Kinder einem in jedem Buch zeigen können, anhand der Werbeseite hinten, welches Tiptoi noch unbedingt gekauft werden muss und wenn es dann gekauft wird oder es bei anderen als Geschenk erhalten wird, dann kann es auch dank „mitdenkender Eltern“ auch direkt genutzt werden. Wir können jedenfalls nicht genug davon bekommen.

Erlebnisausflug „Ravensburger Spieleland“

Es sind Herbstferien und er Besuch ist eingetroffen und da dachte ich mir ein Erlebnis ist es bestimmt und so schnell werden wir dort nicht wieder hinkommen also auf ins Ravensburger Spieleland. Gesagt, getan pünktlich nach 45 Fahrt standen wir um 10 Uhr am Eingang und haben uns erst einmal über die Preise erschrocken: 30,50 Euro pro Erwachsenen und 28,50 Euro für Kinder zwischen 3 und 14 Jahre. Ein Bollerwagen kam noch für 5 Euto dazu und schwups war man direkt für 2 Erwachsene und 2 Kinder 123 Euro los. Ok für den Preis bleiben wir den ganzen Tag haben wir beschlossen. Das Wetter war gut und es waren wenig Leute im Spieleland, also mussten unserer Zwerge selten anstehen. inpark_innen_apr2016_612x420mm_vs04ansicht

Vom Ponnyreiten über das Traktor fahren, ging es weiter über den Streichelzoo zum Entdeckerpark. Aufgefallen ist bereits am Anfang, das trotz Ferienzeit die ganzen Buden und Stände bereits geschlossen waren, also mal was zu trinken holen zwischendurch oder ein Eis, war nicht möglich, schade! Dann ging es zum Bagger fahren für groß und klein und zur ersten Rutsche. Danach ging es weiter zum Wildwasserspaß zum Autofahren, in den Kletterpark und zum Schneckenscooter, Feuerwehrautowettfahren und Labyrinth durften nicht fehlen. Wir stellten schnell fest das ein Großteil der Fahrgeschäfte erst für Kinder ab 4 Jahre war und ab 8 durften die Kinder teilweise alleine fahren.  Hier sollte dann fairer Weise auch erst ab 4 jahre Eintritt verlangt werden, da die teils unfreundlichen Mitarbeiter bei einem Kind welches in 6 Wochen 4 Jahre wird keine Gnade kennen und es lieber böse anmaulen “ Du darfst da nicht mitfahren“ und es weinen lassen. Schade soll doch für Kinder sein.

Aber gut dieser Tag sollte den Kindern gehören! Pünktlich um 13 Uhr hatten wir die Hälfte des Parks absolviert und es war Zeit für das Mittagessen.  Hier gab es 2 Restaurant die geöffnet hatten und für die Kinder gab es jedes angebotene Essen als Kids Menü inkl. 0,3l Getränk und einem kleinen Spielzeug für 6,90 Euro. Für die Erwachsenen lagen die Menüpreise zwischen 7 und 10 Euro, dies war völlig in Ordnung und das Preis-Lesitungs-Verhältnis hat gestimmt. Nach der Pause ging es dann weiter zum fliegenden Sofa, Tretboot fahren, Kinderkanu, in Käselöcher schießen und Autoreifen wechseln. Wieder für die ganz kleinen wenig dabei und auch bei diesen Mitarbeitern wenig Toleranz und Verständnis. Sogar beim Autoparkour durfte eine 8 jährigen nicht mitfahren, weil sie den Kurs bzgl. der Verkehrsregel (Dauer 60 Minuten) nicht mitmachen wollte, weil sie es schon kann. Ok das war dann mehr als unfreundlich. Unser nächster Versuch war die Schokoladenmanufaktur, Schokolade selbst mache, ein Traum. Leider nicht für uns da die Kurse bereits ausgebucht waren und der letzte Kurs um 17:15 Uhr zu spät war.Als Entschädigung hätte man dort Schokolade kaufen können, aber die Preise haben dazu nicht eingeladen als Aktion gab es 2 kg Schokolade für 23 Euro, wir fanden das ziemlich teuer. Also weiter gehts!

Auf dem Gelände gab es dann noch eine Tombola, ein Los 2 Euro und jedes Los gewinnt, das ist wirklich Kinderfreundlich. Also für jedes Kind 5 Lose gekauft. Unsere Ausbeute Kind 1: 2 Spiele, 1 Puzzle, 1 Buch und ein kleines TipToi Tier. Kind 2: 2 Bücher, 2 Puzzle und 1 Spiel. Gut gemacht die Kids waren glücklich.

Dann gab es auf dem Gelände noch 3 Verkaufsstellen mit den Ravensburger Produkten: Ok wir sind hier und schauen mal, sollte ja günstiger sein als im Laden, aber weit gefehlt, wären nicht 30% Rabatt gewesen würde es sich nicht lohnen, da die Artikel teilweise teuer waren als in den Geschäften. Hier muss dringend an der Preispolitik gearbeitet werden und es ist absolut nicht verbraucherfreundlich. Eingekauft haben wir trotzdem gab ja 30 Porzent und es kommt Nikolaus, Geburtstage und Weihnachten. Das gute war die Einkaufstüten wurden mit einer Nummer versehen und man konnte sie bequem beim Verlassen des Parks am Ein- bzw. Ausgang abholen, kein lästiges Schleppen durch den Park , top gelöst.

2016-10-20-PHOTO-00000935.jpg

Die versprochenen Figuren; Heinblöd, Kaptain Blaubär, Fix und Foxi, Maus und Elefant, waren leider nicht mehr da außer eine Fotostunde mit Maus und Elefant. Schade es wäre doch toll, wenn die Figuren durch den Park laufen und die Kinder sie anfassen könnten.

Alles in allem war es ein schöner Tag mit vielen Eindrücken und Erlebnissen. Die Kinder waren glücklich und total geschafft so konnten wir pünktlich um 18 Uhr den Heimweg antreten.

Status:

Anzahl: 2 Erwachsene und 2 Kinder

Dauer Aufenthalt: 10 bis 18 Uhr

Ausgaben Eintritt und Parken: 128 Euro

Ausgaben Essen: 60 Euro

Ausgaben Einkäufe: 250 Euro

Ausgaben Tombola: 20 Euro (Gewinne im Wert von bestimmt 40 Euro)

gesamt: 458 Euro 

Es war eine tolle Erfahrung und wir haben es nicht bereut aber eindeutig zu teuer um es öfter zu machen, schade wirklich schade!!!!