Long Beach Resort Hurghada: Traumstrand, viel Platz – und leider viel verlorener Glanz

Es gibt Hotels, bei denen man schon bei der Ankunft spürt, welches Versprechen einmal in ihnen gesteckt hat. Das Long Beach Resort in Hurghada, vielen noch unter seinem früheren Namen Hilton Long Beach Resort bekannt, ist genau so ein Ort. Die Anlage ist riesig, direkt am Roten Meer gelegen, weitläufig gestaltet und auf den ersten Blick genau das, was viele sich von einem Urlaub in Ägypten erhoffen: Sonne, Palmen, Pools, viel Platz und ein langer Strand, an dem man eigentlich nur ankommen und abschalten möchte. Und tatsächlich gibt es hier auch heute noch Momente, in denen dieses Gefühl aufblitzt. Doch je länger man dort ist, desto deutlicher merkt man, dass dieses Resort zwar noch immer Größe und Potenzial besitzt, aber an vielen Stellen den Charme und die Qualität vergangener Zeiten verloren hat.

Was man dem Long Beach Resort lassen muss: Die Anlage selbst ist beeindruckend groß und grundsätzlich sehr schön angelegt. Anders als in vielen dicht bebauten Hotelkomplexen hat man hier nicht das Gefühl, von Gebäuden erdrückt zu werden. Die Wege sind offen, die einzelnen Bereiche wirken verteilt, und gerade für Familien ist es angenehm, dass sich das Leben auf dem Gelände nicht auf wenige enge Zonen konzentriert. Man läuft durch Gärten, vorbei an Poollandschaften, Restaurants und niedrigeren Gebäuden, und spürt durchaus, dass dieses Resort einmal mit einem gewissen Anspruch geplant wurde. Das eigentliche Herzstück ist aber ohne jeden Zweifel der Strand. Weit, hell, einladend und mit diesem typischen Rotmeer-Gefühl, für das viele überhaupt nach Hurghada reisen: morgens dieses klare Licht, das glitzernde Wasser, der warme Wind – und für einen Moment denkt man, genau dafür hat sich die Reise gelohnt. Der Strand ist traumhaft und bleibt am Ende auch der stärkste Grund, warum man dem Ort trotz aller Kritik nicht vollkommen unrecht tun möchte.

Leider beginnt genau dort die Ernüchterung, wo Urlaub eigentlich erholsam und unkompliziert sein sollte: im Zimmer. Unser Eindruck war, dass viele Bereiche des Hotels inzwischen deutlich in die Jahre gekommen sind und man das nicht nur irgendwo in den Ecken sieht, sondern im ganz praktischen Alltag spürt. Im Bad waren Armaturen defekt, und das Wasser blieb teilweise kalt – etwas, das man in einem Resort dieser Größenordnung und Preisklasse schlicht nicht erwarten sollte. Besonders belastend war jedoch die Klimaanlage. In Ägypten bei Außentemperaturen von rund 40 Grad ist eine funktionierende Klimatisierung kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Im Zimmer kletterte die Temperatur ohne laufende Anlage auf etwa 28 Grad, also musste sie laufen. Gleichzeitig war sie selbst auf kleinster Stufe so laut, dass an einen wirklich ruhigen Schlaf kaum zu denken war. Dieses ständige Abwägen zwischen Hitze und Lärm zog sich durch die Nächte und wurde schnell zu einem Sinnbild für den gesamten Aufenthalt: Man sieht, was das Hotel leisten könnte, aber in der Realität scheitert es zu oft an grundlegenden Dingen.

Was mich darüber hinaus wirklich nachdenklich gemacht hat, war der Umgang mit Ressourcen. In einer Region, die von Hitze, Trockenheit und einem entsprechend sensiblen Umgang mit Wasser geprägt ist, liefen die Rasensprenger gefühlt den ganzen Tag. Natürlich wirken grüne Flächen für viele Gäste gepflegt und luxuriös, aber wenn man in dieser Intensität bewässert, stellt sich irgendwann zwangsläufig die Frage nach dem Maß. Ähnlich war es am Abend: Sobald es dunkel wurde, wurde ein großer Teil der Anlage sehr intensiv beleuchtet. Einerseits schafft das Atmosphäre und Orientierung, andererseits hatte man oft das Gefühl, dass hier nicht durchdacht, sondern einfach maximal eingeschaltet wird. In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit nicht nur ein Werbewort sein sollte, hinterlässt so etwas einen unangenehmen Beigeschmack.

Auch beim Personal bleibt ein sehr gemischter Eindruck zurück. Es gab Mitarbeitende, die ausgesprochen freundlich, hilfsbereit und aufmerksam waren – Menschen, die mit kleinen Gesten und ehrlicher Freundlichkeit dazu beigetragen haben, dass man sich in bestimmten Momenten doch willkommen fühlte. Umso irritierender und schwerer wiegend waren die Erfahrungen auf der anderen Seite. Vor allem das Verhalten einzelner Mitarbeiter im Barbereich war aus meiner Sicht deutlich übergriffig. Weibliche Gäste wurden geküsst oder in einer Weise angefasst, die in der Öffentlichkeit – erst recht in einem Familienhotel und in Anwesenheit von Kindern – absolut unangemessen ist. Das ist keine Kleinigkeit und kein kulturelles Missverständnis, sondern ein ernstes Problem. Gerade in einem Hotel, in dem sich Familien sicher und entspannt fühlen sollten, zerstört solches Verhalten Vertrauen und hinterlässt ein Gefühl, das weit über einen einzelnen unangenehmen Moment hinausgeht.

Bummel und sein Freund Krümel waren ebenfalls im Long Beach Resort und hatten dort ihren ganz eigenen Urlaubsstil. Während andere mutig ins Wasser sprangen, blieben die beiden lieber an Land – die großen Korallen und Muscheln sahen ihnen einfach ein bisschen zu abenteuerlich aus.

Dafür haben sie sich beim Essen umso tapferer gezeigt. Das Buffet war einfach großartig: Es gab wirklich alles, was man sich vorstellen kann, und wahrscheinlich sogar noch ein bisschen mehr. Für Bummel und Krümel war schnell klar, dass man auch ganz ohne Schwimmen einen perfekten Urlaub haben kann – solange der Teller immer wieder voll wird.

Umso erstaunlicher war es, dass ausgerechnet ein Bereich, auf den man im Urlaub am liebsten nie angewiesen ist, einen sehr guten Eindruck hinterlassen hat: die medizinische Versorgung. Dass es bei einem so großen Resort eine direkte Anlaufstelle für medizinische Hilfe gibt, ist grundsätzlich beruhigend – und in einem Hotel dieser Größe mit sehr vielen Gästen vermutlich auch notwendig. Für uns war das leider keine Randnotiz, sondern bittere Realität, denn wir mussten diese Hilfe tatsächlich in Anspruch nehmen, nachdem sich unser Junior den Arm gebrochen hatte, zum Glück am letzten Tag. In so einem Moment zählt nicht die schöne Aussicht, nicht das Buffet und auch nicht der Strand, sondern nur, wie schnell und wie professionell geholfen wird. Genau hier funktionierte es erfreulicherweise gut. Die Versorgung wirkte organisiert, professionell und verlässlich, und in dieser Ausnahmesituation war das ein echter Lichtblick in einem ansonsten eher widersprüchlichen Urlaub.

Ein ganz besonderer und von Herzen kommender Dank gilt Josi. In einer so schweren und beängstigenden Situation, in der man voller Sorge ist, kaum klar denken kann und einem vor Aufregung und Verzweiflung die Tränen kommen, war sie für uns eine unbeschreiblich große Hilfe. Ohne ihre Unterstützung hätten wir diesen medizinischen Notfall nicht so gut überstanden. Sie arbeitet im Long Beach Resort für den Arzt und das Krankenhaus, hat für uns übersetzt, uns beim Ausfüllen der Dokumente geholfen und war einfach da – mit Ruhe, Mitgefühl und einer Selbstverständlichkeit, die uns in diesem Moment unglaublich viel Kraft gegeben hat.

Was man in diesem Zusammenhang allerdings ganz klar sagen muss: Ohne Auslandskrankenversicherung kann ein solcher Zwischenfall schnell zu einer massiven finanziellen Belastung werden. Wer im Ernstfall alles selbst bezahlen muss, steht in kürzester Zeit vor Kosten, die locker in die Tausende gehen können. Allein deshalb würde ich jedem raten, bei Reisen in dieser Größenordnung und in solche Länder nie ohne entsprechenden Schutz aufzubrechen. Wenn ich unser Fazit zum Long Beach Resort in einem Satz zusammenfassen müsste, dann wäre es wohl dieses: ein Ort mit wunderschöner Lage, traumhaftem Strand und einer Anlage, die noch immer zeigt, wie viel Potenzial einmal in ihr steckte – aber zugleich ein Hotel, das seinen früheren Hilton-Charme weitgehend eingebüßt hat und dessen Schwächen man im Urlaub sehr deutlich spürt. Technische Mängel, mangelnder Komfort in zentralen Bereichen, fragwürdiger Umgang mit Ressourcen und das absolut unangemessene Verhalten einzelner Mitarbeiter stehen einem wirklich entspannten Gesamterlebnis im Weg. Es ist kein Ort, den ich nur schlechtreden möchte, denn dafür gibt es zu viele schöne Momente und dafür ist der Strand schlicht zu beeindruckend. Aber es ist eben auch kein Hotel, das ich uneingeschränkt empfehlen könnte. Am Ende bleibt die Erinnerung an einen Urlaub, der eigentlich alles für eine schöne Auszeit gehabt hätte – und dann doch zu viele Dinge hatte, die man nicht einfach wegsehen kann.

1000 Downloads – „Speziell anders

Wow – 1000 Downloads! Wir sind immer noch völlig sprachlos und einfach nur dankbar. Dass so viele Menschen bei „Speziell anders“ reinhören, bedeutet uns unglaublich viel.

Umso mehr, weil es den Podcast erst seit Dezember 2025 gibt. In so kurzer Zeit so viel Interesse zu spüren, ist absoluter Wahnsinn – und zeigt uns, dass unsere Themen ankommen und dass ihr wirklich da seid.

Für uns ist jeder einzelne Download ein kleines Zeichen: Wir sind damit nicht allein. Dass sich Menschen wiedererkennen, vielleicht denken „Ja, das kenne ich“ oder sich zum ersten Mal verstanden fühlen, ist genau der Grund, warum wir diesen Podcast gestartet haben.

Mit unseren wöchentlichen Berichten von Familie Alltagswahnsinnhoch2 möchten wir das Leben als Asperger-Autist*innen ein kleines Stück leichter machen – durch ehrliche Einblicke, Alltagserfahrungen, Strategien, Humor und das Gefühl, nicht „komisch“, sondern einfach speziell anders zu sein. Wenn das auch nur bei einer Person etwas Druck rausnimmt oder Mut macht, hat sich jede Aufnahme gelohnt.

Danke, dass ihr zuhört, teilt, Feedback gebt und uns begleitet. Wenn ihr „Speziell anders“ mögt, erzählt gern anderen davon – so erreichen wir noch mehr Menschen, die sich gerade suchen oder einfach verstanden werden möchten. Und gerne dürft ihr uns auch schreiben, welche Themen euch besonders interessieren oder worüber wir speziell berichten sollen.

Von Herzen: Danke für 1000 Downloads. Auf die nächsten Folgen – und auf eine Community, die zeigt, dass „anders“ nicht falsch ist.

Welt-Austismus-Tag

Ein Tag für Aufklärung und Akzeptanz

Der Welt-Autismus-Tag, offiziell „World Autism Awareness Day“, wird jedes Jahr am 2. April begangen. Die Vereinten Nationen haben diesen Aktionstag im Jahr 2007 ins Leben gerufen, um das Bewusstsein für Autismus weltweit zu fördern und die gesellschaftliche Akzeptanz zu stärken. An diesem Tag rücken Menschen mit Autismus, ihre Angehörigen und Expert*innen ins Zentrum der Aufmerksamkeit, um Vorurteile abzubauen und über die Herausforderungen im Alltag aufzuklären.

Die Bedeutung des Welt-Autismus-Tages liegt darin, dass er auf die Vielfalt des autistischen Spektrums aufmerksam macht und dazu beiträgt, die Lebensbedingungen von Betroffenen zu verbessern. Viele Menschen mit Autismus und ihre Familien stoßen im Alltag auf Barrieren – sei es in Schule, Beruf oder sozialen Situationen. Der Aktionstag bietet die Gelegenheit, ihre Stimmen zu hören und für Inklusion einzutreten.

Aufmerksamkeit kann man am Welt-Autismus-Tag durch verschiedenste Aktionen erzeugen: Beleuchtung öffentlicher Gebäude in Blau, Sensibilisierungskampagnen in sozialen Medien, Informationsstände, Vorträge oder Workshops. Auch persönliche Gespräche, das Teilen von Erfahrungsberichten und das Tragen von Symbolen wie dem Puzzle- oder Regenbogenmotiv helfen, das Thema ins Bewusstsein zu rücken.

Für Betroffene bedeutet der Welt-Autismus-Tag oft mehr Sichtbarkeit und Wertschätzung. Er kann Mut machen, offen über ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten zu sprechen. Gleichzeitig ist es eine Chance für das Umfeld, Empathie und Verständnis zu entwickeln. Der Tag erinnert uns daran, dass Vielfalt bereichert und jeder Mensch das Recht hat, respektiert und akzeptiert zu werden.

Rom – die ewige Stadt

Fünf Tage Rom und Amalfiküste – Ein Erlebnisbericht

Rom – die ewige Stadt. Schon die Ankunft weckte große Erwartungen: uralte Geschichte, weltberühmte Sehenswürdigkeiten und italienisches Lebensgefühl sollten auf mich warten. Ende März begrüßte mich Rom mit milden Temperaturen um die 18 Grad, viel Sonnenschein und einem Hauch frühlingshafter Leichtigkeit. Die Stadt war lebendig, aber nicht überlaufen – perfekt für einen entspannten Start in das Abenteuer.

Tag 1: Vatikan und Petersdom – Geschichte hautnah

Mein erster Tag führte mich gleich zum Vatikan, dem Herzen der katholischen Welt. Schon beim Betreten des Petersplatzes spürte ich die Magie: die mächtigen Säulen, das Treiben der Pilger und die imposante Kuppel des Petersdoms. Die Atmosphäre ist erhaben, fast ehrfürchtig. Der Petersdom selbst begeisterte mit seinen Kunstschätzen und dem Lichtspiel der bunten Fenster. Die Geschichte Roms ist hier greifbar – vom antiken Imperium bis zur religiösen Weltmacht. Ein Besuch, der tief berührt und inspiriert.

Tag 2: Trevi-Brunnen und Spanische Treppe – Romantik und italienisches Flair

Der zweite Tag begann mit einem Spaziergang durch die charmanten Gassen zum berühmten Trevi-Brunnen. Hier flogen Münzen ins Wasser – verbunden mit der Hoffnung auf eine Rückkehr. Das glitzernde Wasser, die Barockkunst und das Treiben der Menschen machten den Moment einzigartig. Weiter ging es zur Spanischen Treppe, wo die Römer ihre sonnigen Nachmittage verbringen und Modebegeisterte flanieren. Die Treppe lädt zum Verweilen ein und vermittelt pure Lebensfreude.

Tag 3: Piazza del Popolo; Closseum und kulinarische Erlebnisse

Am dritten Tag stand die Piazza del Popolo auf dem Programm. Hier spürt man das pulsierende Herz Roms: Straßenkünstler, Cafés und imposante Architektur prägen das Bild. Am Abend entdeckte ich die Vielfalt der römischen Küche. Ob knusprige Pizza, zartes Pasta-Gericht oder das berühmte Gelato – das Essen in Rom ist ein Genuss für alle Sinne. Die Menschen begegneten mir dabei stets herzlich und mit echtem Interesse. Hier lebt man das Dolce Vita – gelassen, fröhlich und offen. Ein absolutes Muss in Rom ist das Kolosseum, das größte antike Amphitheater der Welt. Schon beim ersten Anblick beeindruckt die monumentale Architektur, die bis heute von der glanzvollen Geschichte der Stadt erzählt. Hier kann man auf den Spuren der Gladiatoren wandeln und das Gefühl erleben, Teil der römischen Vergangenheit zu sein. Die Atmosphäre rund um das Kolosseum ist einzigartig – besonders in den frühen Morgenstunden, wenn die Sonne langsam das alte Gemäuer in warmes Licht taucht

Tag 4: Ausflug zur Amalfiküste – Natur und Genuss

Ein Highlight war der Ausflug zur Amalfiküste. Entlang kurviger Straßen bot sich ein spektakulärer Blick auf das azurblaue Meer und die dramatischen Felsen. Die kleinen Orte wie Positano und Amalfi begeisterten mit ihren bunten Häusern und entspannten Cafés. Das Wetter blieb sonnig, die Luft war klar und frisch. Die Küste lädt dazu ein, das Leben zu genießen – bei einem Espresso mit Meerblick oder einem Spaziergang am Strand.

Tag 5: Freizeit, Shopping und Abschied

Am letzten Tag nutzte ich die Zeit für einen Bummel durch die Boutiquen und kleinen Läden. Rom ist ein Paradies für Shoppingfans – von Mode bis Kunsthandwerk findet man alles. Zum Abschluss besuchte ich noch einmal meine Lieblingsorte, ließ die Eindrücke Revue passieren und genoss die entspannte Stimmung in einem Straßencafé. Der Abschied fiel schwer, aber das Gefühl, Teil der Stadt geworden zu sein, blieb.

Geschichte Roms – Ein Kurzüberblick

Rom blickt auf eine mehr als zweitausendjährige Geschichte zurück. Vom legendären Gründungsmythos mit Romulus und Remus, über das römische Imperium, das die westliche Welt prägte, bis hin zur Renaissance und Moderne – die Stadt ist ein lebendiges Museum. Antike Bauwerke, Plätze und Kunstwerke zeugen von der bewegten Vergangenheit und sind heute Teil des Alltags.

Wetter Ende März – Perfekte Reisezeit

Ende März zeigte sich Rom von seiner besten Seite: Das Wetter war mild, sonnig und ideal für Erkundungen zu Fuß. Die Frühlingsblüte sorgte für besonders schöne Fotomotive, und die Temperaturen luden zum Verweilen im Freien ein. Wer den Sommertrubel vermeiden möchte, findet im März die perfekte Balance aus Aktivität und Entspannung.

Mentalität der Menschen – Herzlichkeit und Lebensfreude

Die Römer beeindrucken durch ihre Offenheit und ihren Humor. Man wird überall freundlich empfangen, egal ob im Restaurant, Hotel oder auf der Piazza. Die Mentalität ist geprägt von Gelassenheit, Lebensfreude und einer spürbaren Wertschätzung für Genuss und Gemeinschaft. Dies macht den Aufenthalt besonders und lässt einen schnell wie einen Teil der Stadt fühlen.

Essen in Rom – Genuss und Vielfalt

Rom bietet eine kulinarische Reise durch Italien: Frisches Gemüse, würziger Käse, knusprige Pizza und cremiges Gelato stehen auf jeder Speisekarte. Besonders empfehlenswert sind die kleinen Trattorien, in denen man authentische Gerichte und die Gastfreundschaft der Italiener erlebt. Das Essen ist ein Fest – einfach, ehrlich und voller Geschmack.

Das Bloom Hotel – Hoteltipp und Empfehlung

Ein echtes Highlight meines Aufenthalts war das Bloom Hotel. Die Lage ist zentral, das Design modern und stilvoll, und das Personal überzeugt durch echte Herzlichkeit. Die Zimmer sind ruhig und komfortabel, das Frühstück ein Genuss. Besonders gefallen haben mir die kleinen Extras – von freundlichen Tipps bis zu liebevoll gestalteten Aufenthaltsbereichen. Ich empfehle das Bloom Hotel ausdrücklich für alle, die Rom authentisch erleben möchten und Wert auf Wohlfühlatmosphäre legen.

Fazit: Warum sich Rom lohnt, aber für einen Asperger Autisten große Herausforderungen birgt

Rom ist eine unglaublich faszinierende Stadt, voller Geschichte, Kultur und lebendiger Eindrücke. Die Vielzahl an Sehenswürdigkeiten, das bunte Treiben auf den Straßen und die kulinarischen Highlights machen den Aufenthalt zu einem besonderen Erlebnis. Für einen Asperger Autisten bedeutet das jedoch, dass alles genau geplant sein muss: Von den Tagesabläufen über die Besuchszeiten bis hin zu den Transportwegen, um unerwartete Situationen und Überforderungen zu vermeiden.

Da Rom so viele Reize bietet und die Umgebung oft chaotisch und laut sein kann, ist der Besuch für jemanden mit Asperger eine große Herausforderung. Nach der Reise braucht man deshalb eigentlich erst einmal Urlaub, um all die Eindrücke zu verarbeiten und sich von der intensiven Zeit zu erholen.

Mein Tipp: Unbedingt ins Bloom Hotel einchecken und das Dolce Vita genießen – ich komme wieder!

Der Bummel war natürlich auch in Rom ein wichtiger Bestandteil meines Aufenthalts. Durch das langsame Schlendern durch die Straßen konnte ich die Umgebung in meinem eigenen Tempo aufnehmen und mich gezielt auf einzelne Eindrücke konzentrieren. Das hat mir als Asperger Autist sehr geholfen, weil ich so die Reizüberflutung besser steuern und Pausen nach Bedarf einlegen konnte.

Podcasthon: Gemeinsam für Inklusion – Unterstützung für den Landesverband Brandenburg der Special Olympics Deutschland

Warum Mitmachen beim Podcasthon so wichtig ist

Der Podcasthon ist eine innovative Aktion, die Menschen zusammenbringt, um auf wichtige gesellschaftliche Themen aufmerksam zu machen. In diesem Jahr stehen die Special Olympics Deutschland und insbesondere der Landesverband Brandenburg im Mittelpunkt. Durch die Teilnahme am Podcasthon setzen wir gemeinsam ein Zeichen für Inklusion, Wertschätzung und die Förderung sportlicher Aktivitäten für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung.

Mitmachen beim Podcasthon bedeutet, aktiv einen Beitrag zu leisten und die Stimme für diejenigen zu erheben, die oft im Alltag übersehen werden. Der Landesverband Brandenburg der Special Olympics Deutschland bietet Sportlerinnen und Sportlern vielfältige Möglichkeiten, ihre Talente im Rahmen von Wettbewerben und Trainings zu entfalten. Diese Unterstützung ist essentiell, um Selbstvertrauen, Lebensfreude und soziale Kontakte zu fördern.

Indem wir uns am Podcasthon beteiligen, helfen wir dabei, die Aufmerksamkeit zu steigern und die notwendigen Ressourcen für die Arbeit des Landesverbands zu sichern. Jeder Beitrag – ob als Zuhörer, Teilnehmer oder Unterstützer – trägt dazu bei, dass die Special Olympics noch mehr Menschen erreichen und echte Teilhabe ermöglichen. Es ist unsere gemeinsame Verantwortung, eine inklusive Gesellschaft zu gestalten, in der niemand ausgeschlossen wird.

Lasst uns gemeinsam beim Podcasthon mitmachen und zeigen, dass Solidarität und Engagement keine Grenzen kennen. Nur durch gemeinsames Handeln können wir die Welt ein Stück besser machen und den Landesverband Brandenburg der Special Olympics Deutschland nachhaltig stärken.

Asperger Autismus – intensive Träume

Manche Menschen erleben besonders intensive Träume, weil ihr Gehirn in der REM-Schlafphase sehr aktiv ist. In diesem Schlafstadium werden Erlebnisse und Emotionen verarbeitet, was zu lebhaften oder sogar bizarren Trauminhalten führen kann. Verschiedene Faktoren beeinflussen die Intensität der Träume: Stress und emotionale Belastungen, Medikamente, psychische Veranlagungen oder Schlafmangel können dazu führen, dass Träume deutlicher wahrgenommen werden. Auch Menschen mit größerer Vorstellungskraft oder Sensibilität berichten oft von intensiveren Träumen. Wenn diese Träume häufig sind, können sie den Schlaf störanfälliger machen, etwa durch häufiges Erwachen, Unruhe oder das Gefühl, nicht erholt zu sein.

Für Personen mit Asperger-Syndrom ist dieses Phänomen oft besonders schwierig zu bewältigen. Viele Betroffene nehmen Reize und Emotionen anders und oft intensiver wahr, was dazu führen kann, dass die Trauminhalte länger im Gedächtnis bleiben oder nachwirken. Außerdem fällt es manchen schwer, nach intensiven Träumen wieder zur Ruhe zu finden oder die Grenze zwischen Traum und Realität zu erkennen, was zu Unsicherheit, Angst oder sogar Panik führen kann. Dies alles kann die Schlafqualität erheblich beeinträchtigen und sich negativ auf das Wohlbefinden am Tag auswirken.

Was kann helfen, damit es besser wird?

  • Eine ruhige, gewohnte Schlafumgebung schaffen und Rituale vor dem Zubettgehen pflegen, um den Übergang in den Schlaf zu erleichtern.
  • Stress und emotionale Belastungen vor dem Schlafengehen möglichst abbauen, etwa durch Entspannungsübungen, Meditation, Lesen oder das Aufschreiben der Gedanken.
  • Auf anregende Medien (z.B. spannendes Fernsehen, Videospiele) vor dem Schlaf verzichten, um das Gehirn weniger zu stimulieren.
  • Falls Träume belastend sind, kann es helfen, nach dem Aufwachen kurz aufzuschreiben, was geträumt wurde – das kann das Verarbeiten erleichtern und den Kopf beruhigen.
  • Gespräche mit vertrauten Personen oder mit Fachpersonal über belastende Trauminhalte können helfen, Ängste abzubauen und Strategien zur Bewältigung zu entwickeln.
  • Ein fester Schlafrhythmus unterstützt die innere Uhr und bewirkt, dass Schlafphasen stabiler und Träume oft weniger belastend werden.

Falls intensive oder belastende Träume über längere Zeit anhalten und die Lebensqualität stark beeinträchtigen, kann professionelle Unterstützung durch Psycholog*innen oder Schlafmediziner*innen sinnvoll sein. Sie können individuelle Strategien entwickeln, um die Schlafqualität nachhaltig zu verbessern und den Umgang mit herausfordernden Träumen zu erleichtern.

4 Pfoten für einen Ridgebeck

Der Rhodesian Ridgeback ist eine faszinierende Hunderasse, die ihren Ursprung im südlichen Afrika hat, genauer gesagt in Simbabwe, dem ehemaligen Rhodesien. Dort wurde er im 19. Jahrhundert von europäischen Siedlern mit lokalen Hunden gekreuzt, um einen widerstandsfähigen und vielseitigen Jagdhund zu schaffen. Das auffälligste Merkmal dieses Hundes ist der sogenannte „Ridge“ auf dem Rücken: Ein Streifen Fell, der entgegen der übrigen Wuchsrichtung steht und dem Ridgeback sein unverwechselbares Aussehen verleiht. Neben seiner Erscheinung ist der Rhodesian Ridgeback bekannt für seinen kräftigen, muskulösen Körperbau, seine Ausdauer und Schnelligkeit, was ihn zu einem geschätzten Begleiter für die Großwildjagd, insbesondere auf Löwen, machte.

Was den Rhodesian Ridgeback besonders macht, ist seine einzigartige Mischung aus Mut, Loyalität und Intelligenz. Im Umgang mit anderen Menschen zeigt er sich zunächst zurückhaltend, manchmal sogar distanziert, aber niemals aggressiv. Hat er erst einmal Vertrauen gefasst, ist er seinen Bezugspersonen gegenüber äußerst treu und wachsam. Seine natürliche Zurückhaltung sorgt dafür, dass er kein typischer „Jedermannsfreund“ ist, sondern einen festen Bezugskreis bevorzugt. In der Familie entwickelt er sich zu einem liebevollen und loyalen Gefährten, der Kinder oft sehr behutsam behandelt.

Die Wirkung des Rhodesian Ridgebacks auf andere ist geprägt von seiner ruhigen, würdevollen Ausstrahlung. Besucher werden meist mit einer gewissen Skepsis begrüßt, doch spürt der Hund keine Bedrohung, entspannt er sich schnell. Sein selbstbewusstes Auftreten und seine Unabhängigkeit wirken auf viele Menschen respektvoll und beeindruckend. Gleichzeitig besitzt er eine ausgeprägte Sensibilität: Ridgebacks nehmen Emotionen und Stimmungen in ihrem Umfeld sehr genau wahr. Sie sind in der Lage, auf leise Signale zu reagieren und sich an neue Situationen gut anzupassen. Gerade diese Sensibilität macht den Rhodesian Ridgeback auch für autistische Menschen interessant, denn er schafft es, auf nonverbale Kommunikation eingehen und durch seine ruhige, ausgeglichene Art Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln. Sein Bedürfnis nach Struktur und Routine kann zudem dazu beitragen, für autistische Personen ein stabiles Umfeld zu schaffen.

In Bezug auf das Futter ist der Rhodesian Ridgeback recht anspruchsvoll: Als aktiver und großer Hund benötigt er eine hochwertige, proteinreiche Ernährung, die seiner Energie und Muskulatur gerecht wird. Frisches Fleisch, ausgewähltes Gemüse und spezielle Futtermischungen für große Rassen stehen auf seinem Speiseplan, wobei er Abwechslung durchaus schätzt. Schwere, fettreiche Kost oder Reste vom Tisch sollten vermieden werden, da sie nicht nur die Verdauung belasten, sondern auch zu Übergewicht führen können.

Interessant ist das Verhältnis dieser Rasse zu Wetter und Wasser. Viele Rhodesian Ridgebacks sind ausgesprochen wetterfühlig – Regen, Nässe oder gar Kälte werden von vielen Tieren eher gemieden. Stattdessen bevorzugen sie sonnige, warme Tage und trockene Wege für ihre ausgedehnten Spaziergänge. Ebenso ist ihre Begeisterung für Wasser meist gering: Während einige Vertreter dieser Rasse durchaus schwimmen können, meiden viele das kühle Nass, sei es im See, Fluss oder beim Baden zu Hause. Diese Abneigung kann auf ihre Herkunft aus warmen, trockenen Regionen zurückgeführt werden, in denen Wasserquellen knapp und Baden kein Bestandteil ihres Alltags war.

Insgesamt ist der Rhodesian Ridgeback ein stolzer, sensibler und vielseitiger Hund, der sich besonders in erfahrenen Händen und in einem aktiven, respektvollen Umfeld wohlfühlt. Seine besondere Art macht ihn zu einem treuen Partner – vorausgesetzt, man begegnet ihm mit Geduld, Verständnis und einer klaren, liebevollen Führung.

 

 

Asperger Autismus – und das Wetter

Verschiedene Wettersituationen können sich auf Menschen mit Asperger-Autismus unterschiedlich auswirken. Viele Betroffene sind sehr sensibel gegenüber äußeren Reizen, wozu auch Wetterphänomene wie Regen, Wind, starke Sonneneinstrahlung oder Temperaturschwankungen zählen. So kann zum Beispiel starker Wind oder lauter Regen bei manchen Asperger-Autisten Unruhe oder Überforderung auslösen, da die Geräusche und das Gefühl auf der Haut besonders intensiv wahrgenommen werden.

Auch extreme Temperaturen, sei es Hitze oder Kälte, können Stress verursachen, da das Körpergefühl und die Wahrnehmung von Außenreizen häufig verstärkt sind. Andererseits empfinden manche Betroffene ruhiges Wetter, wie einen bewölkten, milden Tag, als angenehm und beruhigend, da weniger störende Reize vorhanden sind. Insgesamt ist die Reaktion auf Wetter sehr individuell und hängt stark von der persönlichen Wahrnehmung und den jeweiligen Empfindlichkeiten ab.

Das sind Reize die 24/7 auftreten und keinen Raum für Pausen bieten. Es kostet unsichtbar täglich Energie die dann nicht mehr für andere Dinge da ist.

Asperger Autismus – wenn die Entschleunigung vom Himmel fällt

Schneefall kann bei Asperger-Autisten unterschiedliche Reaktionen hervorrufen. Viele Menschen mit Asperger-Syndrom haben eine erhöhte Sensibilität gegenüber Sinneseindrücken, weshalb die visuelle und akustische Veränderung durch Schnee – zum Beispiel die gedämpften Geräusche und das helle Weiß – als besonders intensiv wahrgenommen werden kann.

Schneefall kann für Asperger-Autisten auch positive Effekte haben. Die ruhige, gedämpfte Atmosphäre, die durch den Schnee entsteht, reduziert oft störende Hintergrundgeräusche und schafft eine entspannte Umgebung. Das gleichmäßige Weiß wirkt beruhigend auf viele Menschen und kann dazu beitragen, Stress abzubauen. Zudem bietet die klare Struktur der Schneelandschaft visuelle Orientierung, was das Wohlbefinden fördern kann. Manche Asperger-Autisten genießen Spaziergänge im Schnee, da die veränderte Umgebung neue, angenehme Sinneseindrücke vermittelt und zu einer achtsamen Wahrnehmung anregt.

Für Familie Alltagswahnsinnhoch2 ist der Schneefall eine willkommene Entschleunigung von den stressigen Feiertagen. Die ruhige Winterlandschaft lädt dazu ein, gemeinsam innezuhalten und die kleinen Freuden des Alltags zu genießen. So finden wir im sanft fallenden Schnee einen Moment der Gelassenheit, fernab vom hektischen Trubel.

Letztes Jahr war mehr Lametta

– ein geflügeltes Wort, das oft mit einem Augenzwinkern darauf verweist, dass in der Erinnerung frühere Feste oft glanzvoller und entspannter erscheinen. Es verdeutlicht, wie schnell wir dazu neigen, die Vergangenheit zu idealisieren, während wir in der Gegenwart nach Perfektion streben.

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Weihnachten ist für viele Menschen mit hohen Erwartungen verbunden – sei es das perfekte Festessen, harmonische Familienzusammenkünfte oder ausgefallene Geschenke. In der Vorweihnachtszeit häufen sich oft Termine, Besorgungen und Planungen, was zu Zeitdruck und Stress führt. Hinzu kommt, dass jeder versucht, allen gerecht zu werden, wodurch Konflikte und Hektik entstehen können. All diese Faktoren tragen dazu bei, dass Weihnachten häufig als chaotisch und anstrengend empfunden wird.

Um Weihnachten in entspannte Tage zu verwandeln, hilft es, die eigenen Erwartungen bewusst herunterzuschrauben und den Perfektionsanspruch loszulassen. Statt alles perfekt machen zu wollen, kann man Prioritäten setzen und sich auf das konzentrieren, was wirklich wichtig ist – gemeinsame Zeit mit den Liebsten, kleine Rituale oder auch einfach mal nichts tun. Offene Kommunikation in der Familie über Wünsche und Bedürfnisse verhindert Missverständnisse und entlastet enorm. Außerdem kann es helfen, Aufgaben zu verteilen und bestimmte Verpflichtungen auszuklammern, um mehr Raum für Erholung und Spontanität zu schaffen.

Ein weiteres Mittel, um Stress zu reduzieren, besteht darin, feste Auszeiten einzuplanen – etwa bei einem gemütlichen Spaziergang, mit einem Buch oder bei einer Tasse Tee. Und nicht zuletzt: Sich selbst erlauben, dass auch unperfekte Weihnachten wertvoll und schön sein können. So entsteht Raum für Gelassenheit und echte Festtagsfreude.

Weihnachten im Autismus Spektrum bringt besondere Herausforderungen und Chancen mit sich. Für Menschen im Autismus-Spektrum können die vielen Sinneseindrücke, Veränderungen im Tagesablauf und soziale Verpflichtungen rund um die Feiertage schnell überwältigend wirken. Laute Geräusche, ungewohnte Gerüche und festliche Dekorationen sind oft anstrengend, sodass Rückzugsorte und feste Routinen einen wichtigen Beitrag zur Entspannung leisten.

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Gleichzeitig bieten die Feiertage auch Möglichkeiten für kleinere, individuell gestaltete Rituale, die Sicherheit und Freude vermitteln. Offene Kommunikation über persönliche Bedürfnisse hilft, Missverständnisse zu vermeiden und gemeinsam passende Strategien für ein harmonisches Miteinander zu entwickeln. So kann Weihnachten auch für Familien im Autismus-Spektrum zu einer bereichernden und friedlichen Zeit werden.