Zahnarztkosten in Deutschland und die Vorteile einer Auslandsbehandlung auch bei Asperger Autismus

Ein informativer Bericht für Patienten, Interessierte und Versicherte

Die Kosten für zahnärztliche Behandlungen in Deutschland sind in den letzten Jahren stetig gestiegen. Besonders bei größeren Eingriffen wie Komplettsanierungen sehen sich viele Patienten mit hohen Rechnungen konfrontiert, die oft nicht vollständig von der Krankenkasse übernommen werden. Qualität und Versorgung sind zwar hoch, doch die finanziellen Belastungen können erheblich sein.

Im Ausland, insbesondere in Ländern wie Ungarn, bieten moderne Zahnarztpraxen hochwertige Behandlungen zu deutlich günstigeren Preisen an. Der Unterschied zeigt sich nicht nur beim Endpreis, sondern auch bei den verwendeten Materialien und der Geschwindigkeit des Eingriffs. Während Komplettsanierungen in Deutschland häufig mehrere Wochen oder gar Monate dauern, können solche Behandlungen im Ausland innerhalb weniger Tage abgeschlossen werden – und das bei vergleichbarer oder sogar besserer Qualität.

ThePerioHome in Budapest unter der Leitung von Dr. Péter Tóth steht für moderne Zahnmedizin mit höchstem Qualitätsanspruch. Hier werden Komplettsanierungen in nur fünf Tagen durchgeführt – ein enormer Vorteil für Patienten, die sich eine schnelle, effiziente und zugleich exzellente Versorgung wünschen. Dr. Tóth und sein Team setzen auf präzise Techniken und hochwertige Materialien, was sich direkt im Behandlungsergebnis widerspiegelt.

Die Erfahrung bei ThePerioHome ist durchweg positiv: Die Behandlung erfolgt in einem angenehmen Ambiente, das Team nimmt sich Zeit für individuelle Beratung, und die Eingriffe werden sorgfältig geplant und umgesetzt. Innerhalb von fünf Tagen erhalten Patienten ein perfektes Ergebnis, das sowohl funktional als auch ästhetisch höchsten Ansprüchen genügt. Die schnelle Abwicklung ermöglicht eine erhebliche Zeitersparnis gegenüber dem deutschen Standard.

Ein weiterer Vorteil: Die deutsche Krankenkasse gewährt ihren Versicherten den Festzuschuss auch für Behandlungen im EU-Ausland. Allerdings müssen Patienten zunächst in Vorleistung gehen; die Erstattung erfolgt nach Vorlage der entsprechenden Unterlagen und Rechnungen. Dies macht eine Auslandsbehandlung finanziell besonders attraktiv, da die Gesamtkosten oft deutlich unter denen einer vergleichbaren Versorgung in Deutschland liegen.

Wer eine Komplettsanierung oder andere umfangreiche Zahnbehandlungen benötigt, sollte einen Blick ins Ausland werfen. Die Kombination aus niedrigeren Kosten, hochwertigen Materialien und schneller Behandlung – wie sie beispielsweise bei ThePerioHome unter Dr. Peter Toth angeboten wird – überzeugt viele Patienten. Dank der Krankenkassenregelung ist die Auslandsbehandlung nicht nur qualitativ, sondern auch finanziell eine echte Alternative.

Für einen Asperger-Autisten bietet eine schnelle Zahnbehandlung innerhalb von fünf Tagen – wie sie etwa bei ThePerioHome in Budapest möglich ist – besondere Vorteile. Gerade die Verkürzung des Aufenthalts minimiert die Belastung durch ungewohnte Umgebung und neue Eindrücke, da weniger Zeit mit der Anpassung an fremde Abläufe und Menschen nötig ist. Die strukturierte und zügige Durchführung der Behandlung sorgt für klare Abläufe, was für viele Autisten Sicherheit und Orientierung schafft.

Obwohl der Aufenthalt im Ausland mit Herausforderungen wie Alleinsein und der Verantwortung fremder Menschen verbunden ist, kann die übersichtliche Zeitspanne helfen, Stress und Überforderung zu reduzieren. Die individuelle Betreuung und das aufmerksame Team können zusätzlich dazu beitragen, Ängste abzubauen und Vertrauen zu schaffen. So wird die Behandlung trotz der vielen neuen Eindrücke planbar und überschaubar – ein entscheidender Vorteil für Menschen mit Autismus.

https://periohome.hu/de/home/

Budapest – Kurztritt mit Charme und Charakter

Aktuell begleitet mich Bummel auf meiner Reise durch Budapest – eine Stadt, die mich mit ihrer Schönheit und Vielseitigkeit begeistert. Das letzte Mal war ich vor 40 Jahren in der Stadt und ich war sehr gespannt was sich alles verändert hat. Budapest bietet eine gelungene Mischung aus Geschichte, Kultur und moderner Lebensfreude, sodass jeder Tag aufs Neue spannende Entdeckungen bereithält.

Besonders beeindruckend ist das Panorama von der Fischerbastei, von wo aus man einen herrlichen Blick über die Donau und das Parlamentsgebäude genießt. Ein Spaziergang über die Kettenbrücke, die Buda und Pest miteinander verbindet, gehört ebenso zu den Highlights wie ein Besuch der imposanten St.-Stephans-Basilika. Wer Entspannung sucht, sollte sich einen Nachmittag in einem der berühmten Thermalbäder, wie dem Széchenyi-Bad, nicht entgehen lassen. Auch die Markthalle mit ihren unzähligen ungarischen Spezialitäten ist einen Abstecher wert und für alle mit Kindern ist der Besuch des Schmetterling Hauses Pflicht.

In fünf Tagen lässt sich Budapest wunderbar erkunden, ohne in Hektik zu verfallen. Es bleibt ausreichend Zeit, die beeindruckende Architektur, die lebendige Café-Kultur und die gemütlichen Parks zu genießen. Mit Bummel an meiner Seite fühle ich mich in dieser faszinierenden Stadt rundum wohl und kann die vielen Facetten Budapests in aller Ruhe entdecken.

Budapest ist auf jeden Fall eine Reise wert, es ist viel passiert, die Stadt ist gewachsen und mit dem Wandel der Zeit gegangen. Fantastisch ich komme wieder.

Bummel – Mein persönliche Alltagsbegleiter

Freund, Tröster und Reisegefährte mit besonderer Bedeutung

Bummel bekam seinen Namen, weil er klein und handlich ist und durch seine sanfte, ruhige Ausstrahlung besonders für Menschen mit Autismus eine positive Wirkung entfaltet. Der Name „Bummel“ steht symbolisch für Entschleunigung und Gelassenheit – Eigenschaften, die im hektischen Alltag oft fehlen, aber gerade für Autisten sehr wohltuend sind. Mit Bummel an meiner Seite wird jeder Tag ein bisschen entspannter und weniger überwältigend.

Bummel ist mehr als nur ein kleines Stofftier – er ist ein treuer Freund, ein Tröster in schwierigen Momenten und ein verlässlicher Kumpel auf Reisen. Gerade für Menschen mit Asperger-Syndrom hat mein Bummel eine ganz besondere Bedeutung. Seine vertraute, handliche Größe macht es möglich, ihn überallhin mitzunehmen – egal ob zum Arzt, auf Ausflüge, Familienfeiern oder in den Urlaub.

Für viele Asperger-Autisten ist der Alltag oft von Unsicherheiten, Stress und Ängsten geprägt. Bummel hilft dabei, diese Gefühle zu lindern. Das Stofftier vermittelt Geborgenheit und Stabilität in ungewohnten oder überfordernden Situationen. Allein die Anwesenheit von Bummel kann beruhigend wirken und einen sicheren Rückzugsort bieten, wenn die Welt zu laut oder zu chaotisch erscheint.

Bummel ist ein stiller Begleiter, der keine Fragen stellt und immer da ist. Er wird zum Symbol für Zuverlässigkeit und Beständigkeit – Eigenschaften, die für Menschen mit Asperger besonders wichtig sind. Durch seine Unauffälligkeit fällt er im Alltag nicht auf und ermöglicht es, ein Stück Vertrautheit und Sicherheit überallhin mitzunehmen.

So ist Bummel nicht nur ein Stofftier, sondern ein echter Freund, der durch alle Höhen und Tiefen des Lebens begleitet und hilft, die Herausforderungen des Alltags besser zu bewältigen.

Zwischen Himmel und Erde 3.0 – Hotel Kaiserfels

Erholung, Genuss und Wintervergnügen direkt an der Skipiste

Stellen Sie sich einen Ort vor, an dem die verschneiten Gipfel im Sonnenlicht glitzern, die Luft frisch und kristallklar ist und der Alltag in weite Ferne rückt – willkommen im Hotel Kaiserfels. Hier verschmelzen alpine Eleganz, erstklassiger Komfort und herzliche Gastfreundschaft zu einem ganz besonderen Urlaubserlebnis. Das Hotel Kaiserfels, malerisch am Fuße der Berge gelegen, gilt als Refugium für alle, die Genuss, Entspannung und winterliche Abenteuer suchen.

Erholung und Wellness – eine Oase der Ruhe

Im Hotel Kaiserfels beginnt die Erholung schon beim Eintreten. Das großzügige Wellnessareal lädt dazu ein, die Seele baumeln zu lassen und neue Energie zu tanken. Eine Vielfalt an Saunen – darunter Finnische Sauna, Bio-Sauna und Infrarotkabine – sowie ein Dampfbad sorgen für wohlige Wärme nach einem Tag im Schnee. Im wohlig temperierten Innenpool mit Panoramablick auf die verschneite Landschaft lässt es sich schwerelos treiben. Hochwertige Massagen, Beauty-Anwendungen und ein modern ausgestatteter Fitnessbereich runden das Angebot ab. Spezielle Ruheräume mit leiser Musik und Blick auf das Winterpanorama bieten den perfekten Rückzugsort für tiefe Entspannung.

Kulinarische Highlights – Genuss für alle Sinne

Die Gastronomie im Hotel Kaiserfels ist ein Fest für die Sinne. Jeden Morgen erwartet Gäste ein reichhaltiges Frühstücksbuffet mit frischen, regionalen Köstlichkeiten, knusprigem Gebäck, hausgemachten Marmeladen und feinen Käsesorten. Mittags und abends verwöhnt das Küchenteam mit wechselnden Menüs, die österreichische Spezialitäten mit internationalen Klassikern verbinden. Vegetarische, vegane und glutenfreie Optionen stehen selbstverständlich zur Auswahl. Die erlesene Weinauswahl und die gemütliche Hotelbar laden zum Verweilen und Genießen ein. Für den kleinen Hunger zwischendurch stehen Nachmittagsjause und hausgemachte Kuchen bereit.

Wintervergnügen direkt vor der Tür – Aktiv im Schnee

Ein besonderes Highlight des Hotels ist die exklusive Lage unmittelbar an der Skipiste. Am Morgen schnallen Gäste direkt vor der Tür die Skier an und starten in den Tag auf bestens präparierten Pisten. Für Snowboarder und Freerider gibt es abwechslungsreiche Hänge und moderne Lifte. Wer es ruhiger mag, entdeckt abseits der Pisten verschneite Winterwanderwege, erlebt geführte Schneeschuhwanderungen oder nimmt an einer romantischen Pferdeschlittenfahrt teil. Rodelbahnen und ein Eislaufplatz sorgen für Abwechslung und Spaß für die ganze Familie. Die Region ist bekannt für ihre hohe Schneesicherheit und zahlreiche Sonnentage, was das Wintervergnügen noch einmalig macht.

Exklusive Zimmer & persönliche Wunscherfüllung

Die Zimmer und Suiten im Hotel Kaiserfels sind großzügig geschnitten, stilvoll eingerichtet und bieten von jedem Balkon oder jeder Terrasse einen atemberaubenden Blick auf die Alpen. Hochwertige Betten, moderne Badezimmer, Smart-TV und WLAN gehören ebenso zur Ausstattung wie liebevolle Details, die für Wohlfühlatmosphäre sorgen. Wünsche werden hier groß geschrieben: Das Service-Team erfüllt individuelle Anliegen – von der Buchung eines privaten Spa-Treatments bis zur Organisation eines Geburtstagsüberraschung – mit Aufmerksamkeit und Herzlichkeit. Für Familien stehen geräumige Suiten, für Paare romantische Rückzugsorte und für Geschäftsreisende flexible Arbeitsbereiche zur Verfügung.

Abseits des Trubels – Ruhe und Naturgenuss

Obwohl das Hotel Kaiserfels alle Annehmlichkeiten eines Luxusresorts bietet, liegt es abseits des Massentourismus. Die Lage ermöglicht nicht nur direkten Zugang zu den Pisten, sondern auch Momente der Stille auf sonnigen Terrassen oder am knisternden Kaminfeuer. Gäste schätzen die Ruhe, das exklusive Ambiente und die persönliche Betreuung fernab des großen Trubels.

Fazit: Der perfekte Winterurlaub im Hotel Kaiserfels

Das Hotel Kaiserfels ist mehr als eine Unterkunft – es ist ein Ort, an dem Träume von Winter, Ruhe, Genuss und Aktivität Wirklichkeit werden. Viel Schnee, viel Sonne, exklusive Zimmer und ein motiviertes Team, das jeden Wunsch erfüllt, machen den Aufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis. Wer totale Erholung, erstklassige Kulinarik, entspannende Wellnessmomente und das pure Vergnügen im Schnee sucht, findet im Hotel Kaiserfels sein ganz persönliches Winterparadies.

Asperger Autismus – Urlaubsplanung

Wie Menschen mit Asperger-Autismus ihren Urlaub gestalten und erleben

Urlaubszeit bedeutet für viele Menschen Entspannung, neue Eindrücke und Abwechslung vom Alltag. Für Personen mit Asperger-Autismus ist dies jedoch oftmals mit besonderen Herausforderungen verbunden. Während andere Spontanität schätzen und Vielfalt suchen, brauchen Autist*innen meist Struktur, Vorhersehbarkeit und Sicherheit, um sich im Urlaub wohlzufühlen. Dies beginnt bereits bei der Planung und zieht sich durch jeden Aspekt der Reise. Im Folgenden werden die spezifischen Bedürfnisse, Herausforderungen und Strategien einer Urlaubsreise aus Sicht einer Person mit Asperger-Syndrom dargestellt.

Die Entscheidung für ein Urlaubsziel erfolgt bei Autist*innen mit Asperger-Syndrom meist nach sehr klaren, persönlichen Kriterien. Im Vordergrund steht eine Umgebung, die Ruhe ausstrahlt und nicht von übermässigen Reizen geprägt ist. Hektische, laute Grossstädte oder touristisch überlaufene Regionen werden meist gemieden. Stattdessen bevorzugen viele kleinere Orte, ländliche Gegenden, Berge, Seen oder das Meer, wo Abstand zu anderen Menschen möglich ist und keine ständige Geräuschkulisse herrscht. Die Verfügbarkeit von klaren Informationen über das Reiseziel ist ausserordentlich wichtig. Oft werden Karten, Hotelfotos, Bewertungen und Erfahrungsberichte studiert, um Überraschungen zu vermeiden. Auch die Anreise muss möglichst stressarm und direkt sein; komplizierte Umstiege oder unvorhergesehene Verzögerungen sind belastend und werden, wenn möglich, vermieden.

Wichtig ist auch, dass das Ziel Rückzugsmöglichkeiten bietet: Parks, Wälder, ein ruhiges Zimmer oder ein privater Balkon sind von grosser Bedeutung, um sich bei Bedarf von der Aussenwelt abzugrenzen. Auch kulturelle oder landschaftliche Besonderheiten können ein Auswahlkriterium sein, sofern sie dem individuellen Interesse entsprechen und nicht mit zu vielen unbekannten Faktoren behaftet sind.

Die Unterkunft muss vor allem eines sein: ein sicherer, überschaubarer Rückzugsort. Für Autist*innen bedeutet dies meist, dass grosse Hotels mit wechselnden Gästen, langen Gängen und viel Personal eher gemieden werden. Bevorzugt werden kleine Pensionen, Ferienwohnungen oder Apartments, in denen man sich selbst versorgen kann. Eine eigene Küche ist hilfreich, um die Kontrolle über das Essen zu behalten. Die Räume sollten sauber, ordentlich und klar strukturiert sein. Unübersichtliche oder chaotische Einrichtungen können Unruhe auslösen.

Auch die Lage der Unterkunft ist entscheidend. Sie sollte ruhig gelegen sein, keinen starken Geräuschen oder Gerüchen ausgesetzt und gut erreichbar. Ein eigener Balkon, Garten oder ein Zimmer zur ruhigen Seite sind ein grosser Pluspunkt. Zudem ist Transparenz wichtig: Vorab genaue Informationen über Zimmeraufteilung, Ausstattung und Umgebung helfen, Unsicherheiten zu vermeiden. Besonderheiten wie etwa die Möglichkeit, das Zimmer abzudunkeln, oder eine optionale Klimaanlage können den Aufenthalt zusätzlich erleichtern.

Nahrung kann für viele Autist*innen ein sensibles Thema sein. Oft bestehen spezielle Vorlieben oder Abneigungen bezüglich Geschmack, Konsistenz, Temperatur oder Geruch von Speisen. Deshalb ist es hilfreich, wenn man sich selbst verpflegen kann. Restaurants werden bevorzugt, wenn sie eine klare Speisekarte haben, keine zu laute Geräuschkulisse bieten und die Möglichkeit besteht, Gerichte individuell anzupassen. Buffets, unbekannte Gerichte oder wechselnde Speisen können Stress hervorrufen.

Für manche ist es wichtig, vertraute Lebensmittel dabeizuhaben, da das Angebot vor Ort nicht immer vorhersehbar ist. Bei Unverträglichkeiten oder Allergien muss vorab geklärt werden, ob entsprechende Optionen verfügbar sind. Auch feste Essenszeiten können eine wichtige Struktur geben, wohingegen spontane oder unregelmässige Mahlzeiten Unsicherheit schaffen können.

Viele Asperger-Autist*innen fahren häufiger an denselben Ort – und das meist aus guten Gründen. Wiederkehrende Reiseziele bieten ein hohes Mass an Vertrautheit und Sicherheit. Man kennt die Wege, weiss, was einen am Urlaubsort, in der Unterkunft und vielleicht sogar in der Umgebung erwartet. Diese Vorhersehbarkeit reduziert Unsicherheiten und ermöglicht es, sich schneller zu entspannen. Neue Orte werden meist nur dann gewählt, wenn sie im Vorfeld intensiv recherchiert wurden und alle wichtigen Informationen vorhanden sind. Das Gefühl, vorbereitet zu sein, hilft, Ängste zu reduzieren und die Reise zu geniessen.

Zudem werden emotionale Bindungen zu bestimmten Orten oder Unterkünften aufgebaut. Das Wiedersehen mit vertrauten Landschaften, Menschen oder Abläufen kann positive Gefühle und Sicherheit vermitteln. Überraschungen sind dort selten, und die Energie kann in Erholung statt in die Bewältigung neuer Reize investiert werden.

Erholung bedeutet für viele Menschen mit Asperger-Autismus vor allem, zur Ruhe zu kommen, sich von äusseren Reizen fernzuhalten und den Tag nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Strukturierte Tagesabläufe, kleine Rituale und feste Zeiten helfen dabei, den Tag überschaubar zu halten. Aktivitäten wie Lesen, Wandern, Spazierengehen, Musik hören oder das Ausüben eines Hobbys sind häufige Quellen der Entspannung. Der Tag wird oft im Voraus geplant, um spontane und unvorhergesehene Ereignisse zu vermeiden. Freizeitangebote werden ausgesucht, die keine grossen Gruppen, laute Geräusche oder überfordernde Situationen mit sich bringen.

Erholsam sind auch Zeiten, in denen einfach nichts passieren muss – das bewusste Geniessen der Stille, der Natur oder des Alleinseins. Die Möglichkeit, sich jederzeit zurückziehen zu können, ist entscheidend für das Wohlbefinden. Für Familien oder Begleitpersonen ist es hilfreich, diese Bedürfnisse zu respektieren und Raum für Individualität zu lassen.

Neue Orte, Geräusche, Gerüche, Menschen oder Abläufe können für Autist*innen sehr intensiv wahrgenommen werden. Deshalb ist es wichtig, Reizüberflutung zu vermeiden. Strategien wie das Mitführen von Geräuschunterdrückenden Kopfhörern, Sonnenbrillen oder vertrauten Gegenständen (Lieblingsbuch, Kuscheldecke, spezielles Kissen) helfen, sich zu schützen und bei Überforderung zur Ruhe zu kommen.

Auch feste Rückzugszeiten sind sinnvoll, um die vielen Eindrücke zu verarbeiten. Routinen oder kleine Rituale (z. B. ein Spaziergang am Morgen, eine feste Lesezeit am Abend) geben Sicherheit und helfen, sich zu orientieren. Bei Ausflügen wird oft vorher genau recherchiert: Wo gibt es Toiletten, Rückzugsmöglichkeiten, Sitzgelegenheiten? Notfallpläne für unerwartete Situationen sorgen für zusätzliches Sicherheitsgefühl.

Ein gelungener Urlaub kann für Asperger-Autist*innen sehr bereichernd sein: Er bietet die Möglichkeit, positive Erinnerungen zu sammeln, neue Eindrücke zu erleben und das eigene Wohlbefinden zu stärken. Allerdings ist die Rückkehr in den Alltag oft mit einer Umstellungsphase verbunden. Die vertrauten Routinen und Abläufe müssen erst wieder aufgenommen werden, und manchmal dauert es einige Tage, bis die Eindrücke des Urlaubs verarbeitet sind.

Manche empfinden nach der Rückkehr eine gewisse Erschöpfung oder Unruhe, die sich jedoch legt, sobald die gewohnten Strukturen wieder greifen. Hilfreich sind dann feste Rituale, bekannte Abläufe und das Wissen, dass der Alltag Sicherheit und Verlässlichkeit bietet. Die Erinnerungen an den Urlaub können, wenn er gut verlaufen ist, lange positiv nachwirken und als Motivation für zukünftige Reisen dienen.

Die Urlaubsplanung für Menschen mit Asperger-Autismus erfordert ein hohes Mass an Vorbereitung, Einfühlungsvermögen und Rücksicht auf individuelle Bedürfnisse. Ruhe, Struktur und Vertrautheit stehen im Zentrum aller Überlegungen. Bekannte Orte, überschaubare Unterkünfte, spezielle Essenswünsche und die Möglichkeit zur Selbstbestimmung sind entscheidende Erfolgsfaktoren für einen gelungenen Urlaub. Gelingt es, die Reise entsprechend zu gestalten, kann der Urlaub für Autist*innen eine wohltuende und bereichernde Erfahrung mit positiven Langzeiteffekten sein.

Bella Italia – Maison Armandi

Ein Geheimtipp für alle, die Ruhe und Authentizität suchen

Es war Mitte September, als wir uns entschieden, dem Alltag zu entfliehen und Montemarciano, ein charmantes Städtchen an der Adriaküste der italienischen Region Marken, zu besuchen. Während die meisten Italienurlauber im Sommer kommen, lockte uns gerade die Nebensaison – die leeren Strände, die ruhigen Gassen und das echte italienische Leben ohne Hektik.

Schon am ersten Morgen verspürten wir diese besondere Gelassenheit. Die Sonne schickte goldenes Licht über das Meer, und außer ein paar Fischern, die ihre Netze ordneten, war niemand am Strand. Das Wasser war warm und am Horizont glitzerten vereinzelte Segelboote. Wir schlenderten durch das historische Zentrum, lauschten dem Klang unserer Schritte auf den Pflastersteinen und ließ uns in einem kleinen Café von freundlichen Einheimischen mit Cappuccino und frischer Focaccia verwöhnen.

Obwohl viele Restaurants und Hotels in der Nebensaison geschlossen haben, entdeckte wir versteckte Trattorien, in denen die Köche noch Zeit für einen Plausch mit den Gästen hatten. Hier erlebte wir die Traditionelle-Küche in ihrer ehrlichsten Form: Hausgemachte Pasta, frisch gefangener Fisch und ein Glas regionaler Verdicchio – jede Mahlzeit wurde zelebriert.

An einem windigen Nachmittag besuchte wir die alten Festungen und genoss den weiten Blick über sanfte Hügel, Olivenhaine und Weinberge. Ohne den Trubel der Hauptsaison konnte wir in aller Ruhe fotografieren, zeichnen und die Stille genießen. Abends schlenderten wir regelmäßig zum Meer, wo sich das Licht rosa und orange über den Wellen spiegelte und mir das Gefühl gab, Montemarciano ganz für uns allein zu haben. Es war so praktisch, dass der Strand und das Meer direkt  vor der Unterkunft waren.

Ein Urlaub in Montemarciano außerhalb der Saison ist ein Geheimtipp für alle, die nicht nach Partys und Trubel suchen, sondern nach Entschleunigung, echtem italienischem Flair und kostbaren Momenten der Ruhe. Wir haben uns selten so erholt gefühlt – und wissen jetzt, dass die schönsten Reiseerlebnisse manchmal abseits der üblichen Pfade liegen. Und auch unsere Unterkunft ist ein echter Geheimtipp, hochmodern, individuell und mit Liebe eingerichtet. Es fehlte uns an Nichts und wenn Fragen waren, war der Vermieter sofort zur Stelle. Absolut zu empfehlen.

Speziell anders – der Podcast von Familie Alltagswahnsinnhoch2

seit gespannt was alles passieren wird, Familie Alltagswahnsinn geht neue Wege. Alle Folgen werden immer am einem Freitag um 18 Uhr veröffentlicht.

Abrufbar bei folgenden Anbietern:

Alle Folgen sind auch hier über den QR Code nach der Veröffentlichung immer direkt abzurufen

Episode 1 – wir stellen uns vor, erschienen am 05.12.2025

Episode 2 – Schwangerschaft zieht um, erschienen am 19.12.2025

Episode 3 – sensorische Hölle, Geburtstage und Co, erschienen 29.12.2025

Episode 4 – neuer Lebensabschnitt Kita und Co., erschienen 09.01.2026

Episode 5 – die Frage nach dem warum!?, erschienen am 16.01.2026

Episode 6 – vom Bodensee nach Brandenburg, erschienen am 23.01.2026

Episode 7 – ein Neuanfang nach dem Umzug, erschienen am 30.01.2026

Episode 8 – Schule – Panik pur, erschienen 06.02.2026

Special – nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub, erschienen 13.02.26

Episode 9 – Schule geht weiter, erscheint am 20.02.2026 um 18 Uhr

kurz mal nach Kos

Kos ist nach Rhodos die bekannteste griechische Insel. Die 40 Kilometer lange und 8 Kilometer breite Insel hat eine Gesamtfläche von etwa 290 km² und ist nur 4 Kilometer von der Küste von Bodrum (Türkei) entfernt. Auf die kleine Insel Kos inmitten der tiefblauen Ägäis bin ich besonders durch zahlreiche Schwärmereien im Bekanntenkreis aufmerksam und neugierig geworden und natürlich weil es eine Überraschung sein sollte und wir mal sehen wollten was Oma und Opa so im Urlaub machen. Mit ziemlich viel Verspätung sind wir dann in der Nacht auf Kos gelandet. Das mit dem Mietwagen hat super funktioniert, nun mußten wir nur noch das Hotel finden?! Nach einer kleinen Irrfahrt im „gefühlten Nirvana“ haben wir unsere Unterkunft gefunden. Am nächsten Morgen konnten wir uns dann einen ersten Eindruck verschaffen. Die Baukunst beschränkt sich auf ausschließlich, auf mehr oder weniger ferstiggestellte Betongebilde, die geschmacklos auf die vertrocknete Steppe geknallt wurden. Von zwei- bis achtgeschossig ist alles dabei.

Marmari, unser Ferienort ist ein künstlicher Retortenort entlang einer Stichstraße, die bis zum Strand führt. Außerhalb der Saison lebt hier niemand, dann ist Marmari ausgestorben. Tavernen, Klimbimselläden und Bars, allesamt in Betonhäusern bieten den perfekten Pauschalurlaub-Mix. Tavernen haben meistens einen großen Außen-Restaurantbereich, der an der Hauptstrasse ausgerichtet ist. Von dem wunderschönen griechischem Kos-Flair ist zwischen den knatternden Rollern, stinkenden Diesel-LKWs und unzähligen Touristenbussen nichts zu finden. Bunte billig gemachte Leuchtreklamen locken mit Schnitzeln von Mama gebraten.

Die Hotelanlage Caravia Beach ist wunderschön mit allem, was mach braucht, oder auch nicht. Allinklusive ist der Standard. Wer reinen Badeurlaub möchte ist hier ideal aufgehoben. Von Marmari Beach aus erstreckt sich eine nicht enden wollende Kette an Strandliegen mit Sonnenschirmen in beide Richtungen bis zum Horizont. Teilwiese in Vierer- und Fünferreihen. So sieht man dummerweise von dem schönsten Strand nicht mehr viel. Das Meer ist allerdings richtig schön, es fällt anfangs nur leicht ab, ist glasklar und schimmert in wundervollen Farben. Anfangs etwas kühl wirkend, ist es ein herrlicher Ort, die sommerlichen Lufttemperaturen, sogar noch im September zu ertragen. Das Salzwasser trägt so gut, daß man kaum wirklich schwimmen muss.

Mein Fazit: Kos ist nicht als typisch griechische Insel zu bezeichnen. Wer von anderen griechischen Inseln verwöhnt und von teils klischeehaften griechischen Postkartenmotiven inspiriert nach Kos fliegt, wird erstmal eine Enttäuschung wegstecken müssen. Aufgrund der geringen Größe konzentrieren sich die zahlreichen Touristen auf wenige Punkte der Insel, sprich Attraktionen und Sehenswürdigkeiten. Einsame und ursprüngliche Flecken, Dörfer und Strände gibt es ebenso wenig, wie ein typisch griechisches Feeling. Viele Touristenorte sind in den 80er künstlich geschaffene Beton-Orte und decken alle Anforderungen des modernen Pauschalurlaubes ab. So gesehen ist Kos empfehlenswert für all die Urlauber, die auf kurzen Wegen Strand, Meer, Poolbar, Cocktailbar, deutsches Essen und eine große Anzahl an Andenken- und Krimskramslädchen suchen. Verbunden mit einem guten Mehr-Sterne-Hotel in direkter Strandnähe bleiben da kaum Wünsche offen. So gesehen könnte ein Ort namens Marmari auch genauso gut in Spanien, der Türkei oder Italien liegen.

Zwischen Himmel und Erde!

HotelEin familiengeführtes Hotel mit kompetentem und mehr als freundlichen Service. Die Küche ist unschlagbar und schafft mit ihren raffinierten Gerichten echte Geschmacksexplosionen – einfach wunderbar!

Die Zimmer laden zu himmlischen Nächten ein, der Sauna und Wellnessbereich sorgt für Entspannung pur und der hochwertige Skiverleih sorgt für den sonnengeküßten Adrenalinkick auf der Piste. Der Hauseigene Lift läuft ab 8 Uhr morgens und da stehen sogar die faulen freiwillig für auf.

Den kleinen Mäusen wird jeder Wunsch von den Lippen abgelesen und macht es so zu einem unvergesslichen Erlebnis. Für uns ein rundum gelungener Urlaub.

Wir kommen wieder!!

Sardinien – die Karibik Europas

Auch dieses Jahr war Familie Altagswahnsinn unterwegs und unser Ziel war der Süden von Sardinien. Pinus Village war unser Ziel. Und wie sollte es anders sein, es begann kompliziert! Wir landeten in Cagliari, holten unseren Mietwagen und machten uns auf den Weg. Nach 40 Minuten Fahrt waren wir am Zielort angekommen, allerdings war die Ferienwohnung nicht zu finden, da die angegebene Adresse falsch war. Hungrig und genervt dauerte die Suche nach der Unterkunft 1 Stunde und dann waren wir unseren Ziel nach Erholung ganz nah.

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Nachdem die Koffer ausgepackt waren hielt es Altagswahnsinn Junior nicht mehr im Zimmer, er wollte unbedingt ans Meer und dorthin begaben wir uns auch bei 35 Grad und Sonne. IMG_9844

Leider war der direkte Stand aktuell nicht zum Baden geeignet, da dort meterhoch die Algen angesiedelt waren. Auch die Bewohner konnten sich dieses Phänomen nicht erklären. Aber der Weg zum paradiesischen Stand war nur 5 Minuten weg und schnellen Fusses ging es dort hin.

 

Nachdem das erste Bad genommen wurde, kam der Hunger. Da wir eine Ferienwohnung hatten, hieß es mit dem Auto ca 5 Minuten fahren und dann hat man alle Einkaufsmöglichkeiten die man braucht und für das leibliche Wohl war gesorgt.

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Nun hieß es bei durchschnittlich 35 Grad und Sonnte täglich an den Strand und einfach nur sein. Abend gab es Fisch, Salat Käse und guten Wein. So kann man sich erholen.

Eine Reise wert ist Mari Ermi,…. dort gibt es ein unvergessliches Erlebnis in Form eines Quarzsandstrandes. Ich gebe zu der Fahrweg von 2 Stunden ist anstrengend aber es lohnt sich. Hier wird allerdings genau darauf geachtet, dass nicht ein kleines Körnchen in der Tasche verschwindet. Diebstahl wir hoch bestraft.

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Für die sportlichen Kiter unter uns ist der Hotspot in Is Solinas. Ein Paradies für Wassersportler, versteckt hinter Dünen. Für die kleinen gab es Muscheln ohne Ende.

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Ein weiteres Badeparadies findet man in Chia,…. weisser Strand, flaches Wasser. Der Weg vom Parkplatz zum Strand ist allerdings sehr lang und mit Gepäck für den Strand wird es sehr anstrengend. Auch die Preise am Strand sind teuer, aber für einen Tag durchaus vertretbar.

 

Unser Fazit: wir kommen wieder und werden unseren Urlaub genau so planen. Unsere ideale Reisezeit ist Anfang September, da sind in Italien die Ferien zu Ende und das Wetter ist gut zu ertragen bei durchschnittlich 30-35 Grad. Regen gab es bei uns an einem Tag mit einem gigantischen Gewitter.

Als Tip sollte man sich die Mühe machen, Flüge, Mietwagen und Unterkunft einzeln zu buchen, da der Süden Sardiniens mit durchschnittlichen Preisen von ca 1500 Euro pro Person pro Woche im Hotel mit Halbpension doch schon im teuren Segment liegt. Und bei 3 Personen ist man dann mit Urlaubsgeld schnell mal bei einer Gesamtsumme von ca. 5000 Euro. Macht man es so wie wir, kann man bei guter Planung und einem Aufenthalt von 10-14 Tagen durchaus 1000-2000 Euro sparen im Gegensatz zur Buchung einer Pauschalreise im Reisebüro.