Bella Italia – Maison Armandi

Ein Geheimtipp für alle, die Ruhe und Authentizität suchen

Es war Mitte September, als wir uns entschieden, dem Alltag zu entfliehen und Montemarciano, ein charmantes Städtchen an der Adriaküste der italienischen Region Marken, zu besuchen. Während die meisten Italienurlauber im Sommer kommen, lockte uns gerade die Nebensaison – die leeren Strände, die ruhigen Gassen und das echte italienische Leben ohne Hektik.

Schon am ersten Morgen verspürten wir diese besondere Gelassenheit. Die Sonne schickte goldenes Licht über das Meer, und außer ein paar Fischern, die ihre Netze ordneten, war niemand am Strand. Das Wasser war warm und am Horizont glitzerten vereinzelte Segelboote. Wir schlenderten durch das historische Zentrum, lauschten dem Klang unserer Schritte auf den Pflastersteinen und ließ uns in einem kleinen Café von freundlichen Einheimischen mit Cappuccino und frischer Focaccia verwöhnen.

Obwohl viele Restaurants und Hotels in der Nebensaison geschlossen haben, entdeckte wir versteckte Trattorien, in denen die Köche noch Zeit für einen Plausch mit den Gästen hatten. Hier erlebte wir die Traditionelle-Küche in ihrer ehrlichsten Form: Hausgemachte Pasta, frisch gefangener Fisch und ein Glas regionaler Verdicchio – jede Mahlzeit wurde zelebriert.

An einem windigen Nachmittag besuchte wir die alten Festungen und genoss den weiten Blick über sanfte Hügel, Olivenhaine und Weinberge. Ohne den Trubel der Hauptsaison konnte wir in aller Ruhe fotografieren, zeichnen und die Stille genießen. Abends schlenderten wir regelmäßig zum Meer, wo sich das Licht rosa und orange über den Wellen spiegelte und mir das Gefühl gab, Montemarciano ganz für uns allein zu haben. Es war so praktisch, dass der Strand und das Meer direkt  vor der Unterkunft waren.

Ein Urlaub in Montemarciano außerhalb der Saison ist ein Geheimtipp für alle, die nicht nach Partys und Trubel suchen, sondern nach Entschleunigung, echtem italienischem Flair und kostbaren Momenten der Ruhe. Wir haben uns selten so erholt gefühlt – und wissen jetzt, dass die schönsten Reiseerlebnisse manchmal abseits der üblichen Pfade liegen. Und auch unsere Unterkunft ist ein echter Geheimtipp, hochmodern, individuell und mit Liebe eingerichtet. Es fehlte uns an Nichts und wenn Fragen waren, war der Vermieter sofort zur Stelle. Absolut zu empfehlen.

kurz mal nach Kos

Kos ist nach Rhodos die bekannteste griechische Insel. Die 40 Kilometer lange und 8 Kilometer breite Insel hat eine Gesamtfläche von etwa 290 km² und ist nur 4 Kilometer von der Küste von Bodrum (Türkei) entfernt. Auf die kleine Insel Kos inmitten der tiefblauen Ägäis bin ich besonders durch zahlreiche Schwärmereien im Bekanntenkreis aufmerksam und neugierig geworden und natürlich weil es eine Überraschung sein sollte und wir mal sehen wollten was Oma und Opa so im Urlaub machen. Mit ziemlich viel Verspätung sind wir dann in der Nacht auf Kos gelandet. Das mit dem Mietwagen hat super funktioniert, nun mußten wir nur noch das Hotel finden?! Nach einer kleinen Irrfahrt im „gefühlten Nirvana“ haben wir unsere Unterkunft gefunden. Am nächsten Morgen konnten wir uns dann einen ersten Eindruck verschaffen. Die Baukunst beschränkt sich auf ausschließlich, auf mehr oder weniger ferstiggestellte Betongebilde, die geschmacklos auf die vertrocknete Steppe geknallt wurden. Von zwei- bis achtgeschossig ist alles dabei.

Marmari, unser Ferienort ist ein künstlicher Retortenort entlang einer Stichstraße, die bis zum Strand führt. Außerhalb der Saison lebt hier niemand, dann ist Marmari ausgestorben. Tavernen, Klimbimselläden und Bars, allesamt in Betonhäusern bieten den perfekten Pauschalurlaub-Mix. Tavernen haben meistens einen großen Außen-Restaurantbereich, der an der Hauptstrasse ausgerichtet ist. Von dem wunderschönen griechischem Kos-Flair ist zwischen den knatternden Rollern, stinkenden Diesel-LKWs und unzähligen Touristenbussen nichts zu finden. Bunte billig gemachte Leuchtreklamen locken mit Schnitzeln von Mama gebraten.

Die Hotelanlage Caravia Beach ist wunderschön mit allem, was mach braucht, oder auch nicht. Allinklusive ist der Standard. Wer reinen Badeurlaub möchte ist hier ideal aufgehoben. Von Marmari Beach aus erstreckt sich eine nicht enden wollende Kette an Strandliegen mit Sonnenschirmen in beide Richtungen bis zum Horizont. Teilwiese in Vierer- und Fünferreihen. So sieht man dummerweise von dem schönsten Strand nicht mehr viel. Das Meer ist allerdings richtig schön, es fällt anfangs nur leicht ab, ist glasklar und schimmert in wundervollen Farben. Anfangs etwas kühl wirkend, ist es ein herrlicher Ort, die sommerlichen Lufttemperaturen, sogar noch im September zu ertragen. Das Salzwasser trägt so gut, daß man kaum wirklich schwimmen muss.

Mein Fazit: Kos ist nicht als typisch griechische Insel zu bezeichnen. Wer von anderen griechischen Inseln verwöhnt und von teils klischeehaften griechischen Postkartenmotiven inspiriert nach Kos fliegt, wird erstmal eine Enttäuschung wegstecken müssen. Aufgrund der geringen Größe konzentrieren sich die zahlreichen Touristen auf wenige Punkte der Insel, sprich Attraktionen und Sehenswürdigkeiten. Einsame und ursprüngliche Flecken, Dörfer und Strände gibt es ebenso wenig, wie ein typisch griechisches Feeling. Viele Touristenorte sind in den 80er künstlich geschaffene Beton-Orte und decken alle Anforderungen des modernen Pauschalurlaubes ab. So gesehen ist Kos empfehlenswert für all die Urlauber, die auf kurzen Wegen Strand, Meer, Poolbar, Cocktailbar, deutsches Essen und eine große Anzahl an Andenken- und Krimskramslädchen suchen. Verbunden mit einem guten Mehr-Sterne-Hotel in direkter Strandnähe bleiben da kaum Wünsche offen. So gesehen könnte ein Ort namens Marmari auch genauso gut in Spanien, der Türkei oder Italien liegen.

Zwischen Himmel und Erde!

HotelEin familiengeführtes Hotel mit kompetentem und mehr als freundlichen Service. Die Küche ist unschlagbar und schafft mit ihren raffinierten Gerichten echte Geschmacksexplosionen – einfach wunderbar!

Die Zimmer laden zu himmlischen Nächten ein, der Sauna und Wellnessbereich sorgt für Entspannung pur und der hochwertige Skiverleih sorgt für den sonnengeküßten Adrenalinkick auf der Piste. Der Hauseigene Lift läuft ab 8 Uhr morgens und da stehen sogar die faulen freiwillig für auf.

Den kleinen Mäusen wird jeder Wunsch von den Lippen abgelesen und macht es so zu einem unvergesslichen Erlebnis. Für uns ein rundum gelungener Urlaub.

Wir kommen wieder!!

Sardinien – die Karibik Europas

Auch dieses Jahr war Familie Altagswahnsinn unterwegs und unser Ziel war der Süden von Sardinien. Pinus Village war unser Ziel. Und wie sollte es anders sein, es begann kompliziert! Wir landeten in Cagliari, holten unseren Mietwagen und machten uns auf den Weg. Nach 40 Minuten Fahrt waren wir am Zielort angekommen, allerdings war die Ferienwohnung nicht zu finden, da die angegebene Adresse falsch war. Hungrig und genervt dauerte die Suche nach der Unterkunft 1 Stunde und dann waren wir unseren Ziel nach Erholung ganz nah.

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Nachdem die Koffer ausgepackt waren hielt es Altagswahnsinn Junior nicht mehr im Zimmer, er wollte unbedingt ans Meer und dorthin begaben wir uns auch bei 35 Grad und Sonne. IMG_9844

Leider war der direkte Stand aktuell nicht zum Baden geeignet, da dort meterhoch die Algen angesiedelt waren. Auch die Bewohner konnten sich dieses Phänomen nicht erklären. Aber der Weg zum paradiesischen Stand war nur 5 Minuten weg und schnellen Fusses ging es dort hin.

 

Nachdem das erste Bad genommen wurde, kam der Hunger. Da wir eine Ferienwohnung hatten, hieß es mit dem Auto ca 5 Minuten fahren und dann hat man alle Einkaufsmöglichkeiten die man braucht und für das leibliche Wohl war gesorgt.

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Nun hieß es bei durchschnittlich 35 Grad und Sonnte täglich an den Strand und einfach nur sein. Abend gab es Fisch, Salat Käse und guten Wein. So kann man sich erholen.

Eine Reise wert ist Mari Ermi,…. dort gibt es ein unvergessliches Erlebnis in Form eines Quarzsandstrandes. Ich gebe zu der Fahrweg von 2 Stunden ist anstrengend aber es lohnt sich. Hier wird allerdings genau darauf geachtet, dass nicht ein kleines Körnchen in der Tasche verschwindet. Diebstahl wir hoch bestraft.

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Für die sportlichen Kiter unter uns ist der Hotspot in Is Solinas. Ein Paradies für Wassersportler, versteckt hinter Dünen. Für die kleinen gab es Muscheln ohne Ende.

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Ein weiteres Badeparadies findet man in Chia,…. weisser Strand, flaches Wasser. Der Weg vom Parkplatz zum Strand ist allerdings sehr lang und mit Gepäck für den Strand wird es sehr anstrengend. Auch die Preise am Strand sind teuer, aber für einen Tag durchaus vertretbar.

 

Unser Fazit: wir kommen wieder und werden unseren Urlaub genau so planen. Unsere ideale Reisezeit ist Anfang September, da sind in Italien die Ferien zu Ende und das Wetter ist gut zu ertragen bei durchschnittlich 30-35 Grad. Regen gab es bei uns an einem Tag mit einem gigantischen Gewitter.

Als Tip sollte man sich die Mühe machen, Flüge, Mietwagen und Unterkunft einzeln zu buchen, da der Süden Sardiniens mit durchschnittlichen Preisen von ca 1500 Euro pro Person pro Woche im Hotel mit Halbpension doch schon im teuren Segment liegt. Und bei 3 Personen ist man dann mit Urlaubsgeld schnell mal bei einer Gesamtsumme von ca. 5000 Euro. Macht man es so wie wir, kann man bei guter Planung und einem Aufenthalt von 10-14 Tagen durchaus 1000-2000 Euro sparen im Gegensatz zur Buchung einer Pauschalreise im Reisebüro.

Como – Italien zum genießen

hotel_como_entrance1_pptLecker Eis, gutes Essen, Sonne und natürlich Shopping. Hier verschlägt es uns regelmäßig nach Como und im Hotel Como waren wir nun bereits mehrere Male. Ein kleines Hotel nicht ganz im Stadtzentrum auf modernsten Stand. Kurzfristig gibt es hier immer ein Zimmer und auch das inbegriffene Frühstück ist ausreichend. Die Zimmer sind nicht besonders groß (braucht man ja auch nicht) dafür aber mit Klimaanlage, TV, geräumigen Bad und großem Doppelbett.

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Und mit 140 Euro pro Nacht im Doppelzimmer mit Frühstück ist alles im Rahmen und die notwendige Entspannung nach einem langen Tag auf den Füßen erhält man mit einer gebuchten Wellnessanwendung oder im Pool auf der Dachterrasse mit wundervollen Ausblick.

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Das Stadtzentrum ist zu Fuss gute 10 Minuten entfernt und lädt förmlich zum Verweilen ein, Autos sind dort verboten als kann man ein Kind auch ruhig mal laufen lassen. Ein guter Tip ist es jedoch sich im Hotel einen Stadtplan geben zu lassen, da man in den kleinen Gassen schnell den Überblick verliert und dann sieht man ein Geschäft in welches man später unbedingt noch will und dann findet man es einfach nicht wieder. Diverse kleine Restaurant laden zum Essen und Kaffee trinken ein. Auch eine Bootsfahrt sollte unbedingt gemacht werden. Abends hat man die Qual der Wahl mit den Restaurants jedes ist gut und man kann sich so schwer entscheiden. Am Donnerstag und am Samstag ist Markt direkt auf dem großen Platz und dort läßt es sich gut shoppen (Taschen, Schuhe,….. und all die Dinge die man eigentlich nicht braucht, aber wenn man schon mal da ist…) Ihr kennt das ja!

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Am Abreisetag zieht es uns immer noch in die Markthalle, Schinken, Käse, Obst, Gemüse….soweit das Auge reicht und es ist so lecker. Also immer die Kühlbox ins Auto damit die Schätze auch daheim ankommen.

Uns reichen 3 Tage immer aus um wieder alles zu sehen und keine Langeweile aufkommen zu lassen. 

 

 

Sommer, Sonne – Swinoujscie

Im August 2016 haben wir uns einen kleinen Aufenthalt an der Ostsee gegönnt. Wir haben uns bewußt für die polnische Seite entschieden um uns davon zu überzeugen ob die Seite der Ostsee schöner ist. Und ja für uns ist sie definitiv schöner und vor allem bezahlbarer. Wir zählen zu den Menschen die lieber mehrmals im Jahr kleine Auszeiten nehmen als nur einmal im Jahr für 3 Wochen in den Urlaub zu gehen. Daher ist das Preis-Leistungs-Verhältnis schon sehr wichtig. Wir sind dann fündig geworden und haben uns hier für eine Ferienwohnung entschieden. Direkt in unmittelbarer Nähe zum Strand und doch ruhig.

Die Wahl ist auf das Aquamarina Swinoujscie gefallen, eine Ferienwohnungsanlage der gehobenen Klasse. Unser Aufenthalt zog sich über 3 Tage (Donnerstag bis Samstag) für einen Gesamtpreis von 210 Euro. Die Wohnung war ausgelegt für 4 Personen, somit genug Platz für uns alle.

Es handelt sich bei der Anlage um einen Neubau, in zweiter Reihe zur Strandpromenade. Die Wohnung war hoch-modern ausgestattet mit allem was man braucht. Es gab ein Schlafzimmer mit großem Doppelbett, Balkon und TV. Einen Wohn-Ess-Bereich, sehr großräumig und komplett ausgestattet und natürlich darf der Balkon nicht fehlen. an den Wohnbereich grenzt ein TV Bereich mit einem geräumigen Schlafsofa. Das Bad befindet sich im Eingangsbereich und war mit einer großen Dusche ausgestattet. Die komplette Ferienwohnung war mit geschmackvollen Laminat ausgestattet. Unsere Wohnung befand sich im 4ten Stock und wir hatten so einen guten Blick über die ganze Anlage. Aus den anderen Wohnungen hat man nichts gehört, somit war es zur Nachtruhe auch angenehm ruhig. Die Wohnung war bequem durch einen Fahrstuhl zu erreichen und die Rezeption im Erdgeschoss war immer hilfsbereit und erreichbar.

Zum Ort selber kann ich berichten, da es eine traumhafte Strandpromenade hat und kulinarisch wird dort wirklich jeder Wunsch erfüllt. Es reiht sich ein Restaurant ans andere und diese haben ein Preisniveau von 6-15 Euro je Essen. Die kleinen Gäste werden herzlich bespaßt mit Seifenblasenaktionen, Straßenmusik, Animation und diversen Spielparks an der Promenade. Die kleinen Geschäfte haben bis lange in die Nacht offen und auch das geliebte Eis kann von Stand zu Stand genossen werden. Zu empfehlen ist eine Kutschfahrt durch den Ort oder für die kleinen Gäste der Tretautopark. Die Menschen im Ort sind herzlich und zuvorkommend. Der Strand ist so wie man sich diesen vorstellt, weitläufig, weißer Zuckersand und ehrliches Ostseewasser.  Der Strand war sauber udn ordentlich, wenn man es nicht besser wüßte, könnte man denken dort wird täglich gekehrt. Auch dort kann man ,wenn man Hunger bekommt, direkt die kleinen Restaurant, läufig den Zugängen zu Stand, aufsuchen und nach Herzenslust speisen, fangfrischen Fisch oder ein feines Steak vom Grill. Bei Preise von um die 5-7 Euro macht man nichts verkehrt und muss nicht hungern.

Das es uns öfter an die Ostsee verschlägt, kann ich mit Sicherheit sagen wir kommen wieder, denn besser kann man selbst nicht wohnen und den Tag genießen mit kurzen Wegen und ohne Sorge das Kinder stören oder nicht willkommen sind. 

Wohlfühlzone: Central Swiss Quality Sporthotel

Hier wird berichtet von der kleinen Alltagsauszeit in Davos. Der Aufenthalt ist zwar schon etwas her (Januar 2016) aber trotzdem erwähnenswert. Hier zieht es uns immer wieder her allein schon durch das Interesse am HC Davos, da im Januar immer das Eishockey-Grümpi zu Gunsten der Jüngsten des Vereins veranstaltet wird und Herr „Alltagswahnsinnhoch2“ dort immer mitspielt. Und natürlich weil es im Winter soooo schön ist und das Wintersportherz erwärmt. Das Hotel selbst ist super zentral gelegen und man kann alles auf kurzem Weg erreichen, ohne das Auto zu bewegen. Auch mit dem Zug kann man nach Davos reisen.

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Wir haben das Hotel kurzfristig gebucht und waren auch über den günstigen Preis überrascht. 3 Nächte im Doppelzimmer mit Frühstück für 610 CHF, da kann wirklich keiner etwas sagen, denn etwas Bezahlbares in der Region zu finden ist schon schwer. Das Hotel ist super aus gestattet und auch der Pool- und Wellnessbereich (gerade nach einem anstrengenden Sporttag) kann sich sehen lassen. Das Frühstück war mehr als reichhaltig und üppig und die Zimmer sauber und modern eingerichtet. Genau das richtige für einen Kurzurlaub vom Alltag. Das Personal war immer freundlich und Wünsche blieben nicht unerfüllt.

Auch unser nächsten Aufenthalt würde uns wieder in dieses Hotel führen. 

 

 

Erlebnisausflug „Ravensburger Spieleland“

Es sind Herbstferien und er Besuch ist eingetroffen und da dachte ich mir ein Erlebnis ist es bestimmt und so schnell werden wir dort nicht wieder hinkommen also auf ins Ravensburger Spieleland. Gesagt, getan pünktlich nach 45 Fahrt standen wir um 10 Uhr am Eingang und haben uns erst einmal über die Preise erschrocken: 30,50 Euro pro Erwachsenen und 28,50 Euro für Kinder zwischen 3 und 14 Jahre. Ein Bollerwagen kam noch für 5 Euto dazu und schwups war man direkt für 2 Erwachsene und 2 Kinder 123 Euro los. Ok für den Preis bleiben wir den ganzen Tag haben wir beschlossen. Das Wetter war gut und es waren wenig Leute im Spieleland, also mussten unserer Zwerge selten anstehen. inpark_innen_apr2016_612x420mm_vs04ansicht

Vom Ponnyreiten über das Traktor fahren, ging es weiter über den Streichelzoo zum Entdeckerpark. Aufgefallen ist bereits am Anfang, das trotz Ferienzeit die ganzen Buden und Stände bereits geschlossen waren, also mal was zu trinken holen zwischendurch oder ein Eis, war nicht möglich, schade! Dann ging es zum Bagger fahren für groß und klein und zur ersten Rutsche. Danach ging es weiter zum Wildwasserspaß zum Autofahren, in den Kletterpark und zum Schneckenscooter, Feuerwehrautowettfahren und Labyrinth durften nicht fehlen. Wir stellten schnell fest das ein Großteil der Fahrgeschäfte erst für Kinder ab 4 Jahre war und ab 8 durften die Kinder teilweise alleine fahren.  Hier sollte dann fairer Weise auch erst ab 4 jahre Eintritt verlangt werden, da die teils unfreundlichen Mitarbeiter bei einem Kind welches in 6 Wochen 4 Jahre wird keine Gnade kennen und es lieber böse anmaulen “ Du darfst da nicht mitfahren“ und es weinen lassen. Schade soll doch für Kinder sein.

Aber gut dieser Tag sollte den Kindern gehören! Pünktlich um 13 Uhr hatten wir die Hälfte des Parks absolviert und es war Zeit für das Mittagessen.  Hier gab es 2 Restaurant die geöffnet hatten und für die Kinder gab es jedes angebotene Essen als Kids Menü inkl. 0,3l Getränk und einem kleinen Spielzeug für 6,90 Euro. Für die Erwachsenen lagen die Menüpreise zwischen 7 und 10 Euro, dies war völlig in Ordnung und das Preis-Lesitungs-Verhältnis hat gestimmt. Nach der Pause ging es dann weiter zum fliegenden Sofa, Tretboot fahren, Kinderkanu, in Käselöcher schießen und Autoreifen wechseln. Wieder für die ganz kleinen wenig dabei und auch bei diesen Mitarbeitern wenig Toleranz und Verständnis. Sogar beim Autoparkour durfte eine 8 jährigen nicht mitfahren, weil sie den Kurs bzgl. der Verkehrsregel (Dauer 60 Minuten) nicht mitmachen wollte, weil sie es schon kann. Ok das war dann mehr als unfreundlich. Unser nächster Versuch war die Schokoladenmanufaktur, Schokolade selbst mache, ein Traum. Leider nicht für uns da die Kurse bereits ausgebucht waren und der letzte Kurs um 17:15 Uhr zu spät war.Als Entschädigung hätte man dort Schokolade kaufen können, aber die Preise haben dazu nicht eingeladen als Aktion gab es 2 kg Schokolade für 23 Euro, wir fanden das ziemlich teuer. Also weiter gehts!

Auf dem Gelände gab es dann noch eine Tombola, ein Los 2 Euro und jedes Los gewinnt, das ist wirklich Kinderfreundlich. Also für jedes Kind 5 Lose gekauft. Unsere Ausbeute Kind 1: 2 Spiele, 1 Puzzle, 1 Buch und ein kleines TipToi Tier. Kind 2: 2 Bücher, 2 Puzzle und 1 Spiel. Gut gemacht die Kids waren glücklich.

Dann gab es auf dem Gelände noch 3 Verkaufsstellen mit den Ravensburger Produkten: Ok wir sind hier und schauen mal, sollte ja günstiger sein als im Laden, aber weit gefehlt, wären nicht 30% Rabatt gewesen würde es sich nicht lohnen, da die Artikel teilweise teuer waren als in den Geschäften. Hier muss dringend an der Preispolitik gearbeitet werden und es ist absolut nicht verbraucherfreundlich. Eingekauft haben wir trotzdem gab ja 30 Porzent und es kommt Nikolaus, Geburtstage und Weihnachten. Das gute war die Einkaufstüten wurden mit einer Nummer versehen und man konnte sie bequem beim Verlassen des Parks am Ein- bzw. Ausgang abholen, kein lästiges Schleppen durch den Park , top gelöst.

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Die versprochenen Figuren; Heinblöd, Kaptain Blaubär, Fix und Foxi, Maus und Elefant, waren leider nicht mehr da außer eine Fotostunde mit Maus und Elefant. Schade es wäre doch toll, wenn die Figuren durch den Park laufen und die Kinder sie anfassen könnten.

Alles in allem war es ein schöner Tag mit vielen Eindrücken und Erlebnissen. Die Kinder waren glücklich und total geschafft so konnten wir pünktlich um 18 Uhr den Heimweg antreten.

Status:

Anzahl: 2 Erwachsene und 2 Kinder

Dauer Aufenthalt: 10 bis 18 Uhr

Ausgaben Eintritt und Parken: 128 Euro

Ausgaben Essen: 60 Euro

Ausgaben Einkäufe: 250 Euro

Ausgaben Tombola: 20 Euro (Gewinne im Wert von bestimmt 40 Euro)

gesamt: 458 Euro 

Es war eine tolle Erfahrung und wir haben es nicht bereut aber eindeutig zu teuer um es öfter zu machen, schade wirklich schade!!!!

 

Geheimtip – Seehotel Adler in Bodman-Ludwigshafen

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Hier wird Erholung noch wörtlich gemeint und Entspannung groß geschrieben, ob der Kurzurlaub übers lange Wochenende, der Wellnesstrip mit der Freundin oder der Familienurlaub am Bodensee. Zu jeder Zeit ist man im Adler sehr willkommen. Jeden Morgen gibt es ein fantastisches und üppiges Frühstück, wo wirklich für jeden etwas dabei ist und auch Sonderwünsche werden immer erfüllt. Wer eine Halbpension wünscht bekommt täglich ein 4 Gänge Menü und das nicht nur für die Geschmacksnerven sondern auch für das Auge.

Erholen kann man sich hervorragend im Spa- und Wellnessbereich mit einer traditionellen Finnischen Sauna, einem Aroma-Dampfbad und einem Tauchbecken. Nach einer Wellnessdusche erwarten Sie das Solarium und der Garten des Spa zum Verweilen. Alle Anwendungen können an der Rezeption gebucht werden und auch kurzfristig ist immer etwas zum Verwöhnen dabei.

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Die Zimmer sind liebevoll und geschmacklich hervorragend eingerichtet, fasst wie in einem Märchen der Neuzeit. Es ist beanstandungslos sauber und von Kosmetikartikel war alles notwendige vorhanden. Hat etwas gefehlt wurde dies umgehend durch das Housekeeping in Ordnung gebracht. Auch preislich ist das Hotel im absoluten Rahmen, die Nacht in einem  Doppelzimmer liegt je nach Lage uns Saison bei 120-170 Euro inklusive Frühstück.

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Ich kann dieses Hotel auf jeden Fall wärmstens empfehlen, jeder der sich selbst und seinen Lieben etwas Gutes tun möchte sollte sich einmal dort erholen und den Service genießen. Das Personal ist mehr als freundlich und herzlich, Wünsche werden erfüllt und auch wenn man jemanden überraschen will ist man hier richtig da die Mitarbeiter genau dies so möglich machen als würden sie sich selbst damit überraschen.

Auch die Umgegend lädt zum Erkunden ein und läßt kulturell nichts offen. Es gibt rund um den Bodensee diverse Städte die sich sehr gut durch die zentrale Lage des Seehotel erreichen lassen. Man kann ohne Probleme innerhalb von 60 Minuten mit dem Auto in der Schweiz sein, wo unbedingt der Rheinfall von Schaffhausen angesehen werden sollte, sein.  Es gibt zum Shopping das Lago in Konstanz sowie dass Seemaxx in Radolfzell (Outletcenter) und für die kleine Gäste gibt es das Ravensburger Spieleland in Meckenbeuren (60 Autominuten entfernt), sowie diverse Indoorspielplätze. Auch die Thermen rund um den Bodensee laden zu einem Besuch ein. Und für die Natur und Blumenfreunde sollte die Insel Mainau unbedingt besucht werden. Man sieht es ist für jeden etwas dabei und es lohnt sich wieder zu kommen, da man alles nicht durch einen einmaligen Besuch erleben kann.

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Unser Fazit wir kommen wieder, da wir uns sicher sind das wir wieder wie Prinzen und Prinzessinnen verwöhnt werden. Ein Genuss für die Seele und Balsam für den Körper!!!

Hang Loose – Hostelflair zum wohlfühlen

Bei dem Bericht handelt es sich um unsere Erfahrungen zum Kite Urlaub auf Tenneriffa. Als die Reise geplant wurde ging es wirklich darum einen Platz zu finden um täglich zu Kiten ohne stundenlang auf den Wind zu hoffen. Dieses Hotel mit Hostelflair haben wir auch gefunden. Hotel Playa Sur Tenerife in El Mèdano. Es ist wirklich ein kleines Hotel, was renovierungsbedürftig erscheint aber für die Zwecke eines Sporturlaubs völlig ausreichend ist und dazu noch den Geldbeutel schont. 2368727.jpg

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Es handelt sich um spartanisch eingerichtete Zimmer die aber völlig in Ordnung sind, weil man zu Sport da ist und das ist das tolle an diesem Hotel. Es mag auf den ersten Blick nicht edel sein, aber zeige mir ein Hotel wo du deine Sportausrüstung schnappt und theoretisch und praktisch aus dem Hotel stolperst und direkt am Kite-Spot mit 7 Schulen stehst. IMG_3047.JPG

Die Schulen sind alle deutschsprachig und somit auch für nicht Fremdsprachler, gut. Man wird direkt freundlich empfangen und sogar die Ausrüstung kann man dort zu einem vernünftigen Preis mieten. Es war einzig und allein etwas anstrengend da die, die es bereits können sich selten aus der Anfängerzone entfernt haben und somit der Platz etwas beengt war um seinen nicht vorhandenen Künsten zu frönen. IMG_3063.JPG

Der Kitelehrer unserer Schule(Mike)  war mega freundlich und sehr engagiert um das nötige Wissen zu vermitteln, die Schule wurde erst vor einem Jahr übernommen und wir hoffen sie behalten genau diesen Ehrgeiz bei.

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Wer dann nach seinen Sporteinheiten, müde und ausgehungert ist, hat gute Möglichkeiten landestypisch und preiswert zu essen, die nahegelegenen Restaurant sind ca 10 Minuten zu Fuss entfernt und es war nichts dabei was zu einer geschmacklichen Katastrophe geführt hat.

Wir können diesen Sporturlaub nur empfehlen, man macht nichts verkehrt wenn man eine Pauschalreise bucht. Einen Mietwagen benötigt man nicht wenn man rein zu Sport da ist, da es einen Shuttle zu Hotel und wieder zu Flughafen gibt. Wer Ausflüge, z.B. zum Teide machen möchte benötigt allerdings einen Mietwagen, der aber über Deutschland gebucht werden sollte.

Von uns Daumen hoch und 10 von 10 Punkte für den Wiederholungsfaktor.

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