Wenn der Wohlstandsgesellschaft Daumenschräubchen angelegt werden…

Seit Mitte März ist Nichts mehr wie es war, Normalität wurde neu definiert! Zur Bekämpfung des Coronavirus hat die Regierung tief in die persönliche Freiheit der Bürger eingreifende Maßnahmen verordnet. Maßnahmen, die bei vielen auf fast bedingungslose Akzeptanz oder pure Ablehnung stoßen.Die Corona-Pandemie hinterlässt auch Spuren im Alltag derjenigen, die nicht am Virus erkrankt sind: ob abgesagte Operationen, ökonomische Existenzängste, Einsamkeit oder Risikogruppe.

Und genau da treffen wir den wunden Punkt. Zeigen wir Sympatie mit Denen die Angst haben und unter den Spuren leiden, auch wenn man sie nicht auf den ersten Blick sieht oder setzen wir egoistisch und bockig unseren Willen durch, weil gerade alles so doof ist. 

Familie Alltagswahnsinn gehört zu der Gruppe der bedingungslosen Akzeptanz, weil wir alle in der Familie zur Risikogruppe gehören und unser Leben toll finden. Ja es ist anstrengend und ja man musste seinen Alltag umkrempeln, aber weiss Gott noch mal das ist alles möglich ohne ständig zu jammern: Mimimimi…. ich muss zu Hause arbeiten mimimimi…. ich muss dem Kind bei den Schulaufgaben helfen mimimimi…. überhaupt ist alles doof und mimimimi meinen Luxusurlaub kann ich auch nicht antreten. 

Ganz ehrlich ich kann das „Gejaule“ nicht mehr hören, nur weil wir verlernt haben uns mit uns selbst zu beschäftigen muss man nicht gleich Alle und jeden steinigen. Ja auch wir arbeiten von zu Hause und ja auch wir machen Schulaufgaben und ja es ist anstrengend, aber verdammt noch mal es ist toll, weil wir gesund sind. Es ist respektlos den Menschen gegenüber für die das ganze wirklich gefährlich ist und die daran sterben können. 

Seit den, doch für viele zu wenigen, Lockerungen gibt es keinen Anstand mehr, Masken werden garnicht oder falsch getragen, weil mimimimi meine Brille beschlägt ja und von Abstand keine Rede, weil der vor mir trägt ja die Maske dann kann ich auch auf Körperkontakt gehen. 

Recht machen kann man es aktuell sowieso nicht allen, denn wir alle kennen das nicht was gerade auf der Welt passiert, aber die die damit nicht klar kommen, sollten vielleicht genau die Risikogruppe Ü70 mal fragen, die wissen genau wie es sich ansfühlt mit Einschränkungen zu leben, denn die meinsten von diesem Menschen haben einen Krieg überlebt und glaubt mir sie halten sich strikt dran, weil sie genau nie wieder mit diesen Einschränkungen leben wollen. Nur die Sandwichgeneration (30-50) spielt gegen die Regeln. Mimimimi… mein Kind muss wieder in den Kindergarten oder die Schule, weil dann brauche ich mich nicht mehr damit beschäftigen, egal was dann passiert. Schon mal darüber nachgedacht, dass Kindergarten und Schule Spaß machen sollen, mit diesen Einschränkungen und Maßnahmen zur Ansteckungsvermeidung, bleibt aber der Spaß auf der Strecke.

Kinder werden verängstigt, weil sie sich an für sie komische Regeln halten müssen und nicht spielen dürfen und einzeln auf Klo gehenmüssen, dass ist doch bescheuert. Kein Wunder das viele dann nicht mehr in die Einrichtungen „soll ja Spaß machen“ gehen wollen. Aber die hysterischen Helikoptereltern wollen ja nur das Beste für die Kids und wenn die böse Regierung da nicht mitmacht, dann fangen sie an zu stenkern. Platzieren wir doch mal Kinderschuhe vor behördlichen Gebäuden, schließlich sind die Kinder die einzigen die nicht angemessen berücksichtigt werden. Ach nein am nächsten Tag stellen wir dann Gehhilfen hin, weil die Senioren in den Einrichtungen ja auch nicht berücksichtigt werden und dann einen Tag später schmeißen wir die Laptops der überforderten Eltern im Homeoffice vor das Rathaus, die Geräte brauchen sie ja eh nicht mehr, da arbeiten, Kind und Haushalt nicht realisierbar ist.

Komisch wie war das vor der Pandemie???? Arbeit war die gleiche, Kinder waren die selben und der Haushalt sollte sich auch nciht geändert haben. 

Ich denke aktuell gibt es kaum eine gesellschaftliche Gruppierung die angemessen berücksichtigt wird, aber das geht auch nicht da wir alle nicht wissen was noch passiert und wie es weitergeht. Aber als vernünftige Menschen sollten wir Respekt vor jeden haben, auch wenn wir das alles gerade ziemlich doof finden. 

Entschleunigt euch doch mal selbst und überlegt was wirklich wichtig im Leben ist. Sind es die materiellen Dinge, das Prestischdenken mir muss es besser gehen als den anderen oder einfach ich habe meine Lieben um mich, es geht allen Gut und wir genießen einfach mal die intensive Zeit zusammen und lernen uns und unsere Bedürfnisse neu kennen. Eine zweite Welle trifft uns wie einen Hammer und die Einschränkungen werden dann noch viel härter ausfallen und was passiert dann, na klar alle meckern wieder wie doof das alles ist und immer daran denken, die anderen sind schuld, dann fühlt es sich bestimmt besser an. 

Familie Alltagswahnsinn hat sich mit der Situation arangiert, wir bleiben zu Hause, treffen Vorsichtsmaßnahmen und ja auch Urlaub geht zu Hause und dann wird es irgendwann wieder besser, aber Hauptsache die Menschen die uns wirklich wichtig sind und eine Herzensangelegenheit darstellen bleiben uns gesund und munter erhalten. 

In diesem Sinne, denkt mal drüber nach was wirklich wirklich wichtig im Leben ist.

 

Wenn der achtsame Umgang ins Ungleichgewicht gerät!

Kinder mit Eigensinn und mit besonderen Talenten, Kinder mit Lernbedarfen, die nicht mit dem Gleichschritt vereinbar sind, und sehr sensible, verwunderbare junge Menschen.

Für wenige der Betroffenen kann das “Nein Danke” gegenüber der Schule ein Akt der Befreiung sein. Die Lösung aus einer unerträglichen Fehlforderung führt bei einigen jungen Menschen in der Folge nicht in Versagensgefühle und Depression, in Isolation und Selbstbestrafung, ins gesellschaftliche Abseits, in Drogen, in Chancenlosigkeit. Nein, dies war ein Sprung zu einem authentischeren, sinnhafteren Leben jenseits der Regelspur, dass sich der junge Mensch leisten konnte und wollte. Das gelingt eher bürgerlich sozialisierten, besonders starken, von einem Talent oder von einer Leidenschaft infizierten Kindern. Was trägt sie? Sie glauben an sich, sie sind letztlich zielbewusst und verfügen personal und sozial über Mittel der Zielerreichung auf ganz eigenen Wegen. Aber solche “Edelaussteiger” stehen nicht für die Breite der normalen Jungen und Mädchen.

Die Gründe und Motive für schuldistanziertes Verhalten im Grundschul-Bereich sind verschieden. Oft gibt es Probleme im Lernbereich. Die Kinder sind frühzeitig auf sich alleine gestellt. Sie erfahren zu geringe Unterstützung im schulischen Bereich für die für sie so wichtigen Belange. Nicht wenige Eltern erleben der Schule gegenüber eine Hemmschwelle und Bedrohung. Viele Schüler/innen haben Schwierigkeiten, sich in der Großgruppe Klasse zurechtzufinden und dort einen sicheren Platz einzunehmen.

Dieser Satz geht mitleidlos darüber hinweg, dass achtlose Lehrer menschliches Leben verletzen. Mit Falkensteins Abfrage-Folter bricht ungehindert Gewalt durch Worte über Kinder herein: meist versteckt, nicht öffentlich. Die heimliche Gewalt verbirgt sich im Schweigen oder der Androhung von Konsequenzen. Kein Lehrer sagt dem zynischen Kollegen, dass dieser ethische Grenzen überschreitet: Wo doch Ethik der Bruch mit der Gleichgültigkeit ist, das Einer-für-den-Andern. Alle schauen weg. Schulbehörden lassen seelischen Verletzungen freien Lauf, weil sie selten bis garnicht davon Kenntnis haben. Die Kinderfeindlichkeit gipfelt in dem Satz: „Das sind ja nur Einzelfälle.” Als bestünde die Achtung vor der Würde des Menschen nicht darin, die Persönlichkeitsrechte jedes Kindes zu schützen.

Lehrerinnen und Lehrer haben ein großes Gewicht. Das kann Kinder klein machen, aber auch groß machen: durch Anerkennung, Ermutigung, durch die helfende Beziehung. Manche Schulen tragen den Namen Albert Einsteins. Respektieren die darin unterrichtenden Lehrer seine Worte? „Am schlimmsten ist es, wenn die Schule mit den Mitteln von Furcht, Zwang und künstlicher Autorität arbeitet. Solche Behandlung vernichtet das gesunde Lebensgefühl, die Aufrichtigkeit und das Selbstvertrauen. Sie erzeugt den unterwürfigen Untertan. Es ist einfach, die Schule von diesem Schlimmsten aller Übel frei zu halten: Man gibt dem Lehrer möglichst wenig Zwangsmittel in die Hand. Dann ist die einzige Quelle des Respekts der Schüler vor dem Lehrer dessen menschliche und intellektuelle Qualität.” Üblich ist oft das Gegenteil: Lehrer erhalten Zwangsmittel in die Hand, die das schlimmste aller Mittel schüren: die Angst.

„die heimliche Gewalt” – Klagen über würdelose Behandlung

Kinder klagen weniger über die Schule, als über Lehrerinnen und Lehrer, die ihnen das Lernen und Leben schwer machen. Diese lachen Kinder aus, lassen sie bei wichtigen Fragen „hängen”, bedrohen und disziplinieren sie. Sie machen ohne Einverständnis Sachverhalte öffentlich, erniedrigen sie, indem sie voreingenommen einen Schuldigen bestimmen. Uneinfühlsame Lehrer rufen Schüler auch dann auf, wenn diese sich nicht zu Wort melden und wenn klar ist, dass sie keine Antwort wissen und beschämt werden. Sie erschrecken Kinder mit unangemessenem Verhalten, kreiden vorwiegend Fehler an und erkennen nicht an, was geglückt ist. Entwertung bei Misserfolg, statt ihnen zu helfen, wenn sie sich schwer tun. In Einzelfällen verletzen Lehrer Kinder so schwer, dass sie seelisch oder psychosomatisch erkranken – und alle lassen das geschehen. Viele Eltern, denen doch an ihren Kindern liegt, sind gezwungen ihre Fürsorge an der Klassenzimmertüre abzugeben.

Keinesfalls verallgemeinere ich Einzelbeispiele verletzenden Lehrerverhaltens. Die Demütigenden unter Lehrern sind der Rede wert, weil es sich um viele Kinder handelt, die durch die Destruktivität weniger Lehrer seelisch Schaden nehmen. Nach dem „Prinzip Abschreckung” hagelt es Abneigung auf die ersten Extemporalien ihres Kinderlebens. Diese Schockbehandlung un dder mitunter millitärische Drill ist eine fürchterliche „Gerechtigkeit”. Aber weder Eltern noch einzelen Lehrerkollegen schreiten gegen den lernpsychologischen Widersinn und das pädagogische Unrecht ein.

Mancher Macht-Missbrauch von Lehrern ist nicht nur pädagogisches Fehlverhalten, sondern Straftat: Beleidigung, Ehrverletzung, üble Nachrede, Verletzung der Menschenwürde. Der Bundestag beschloss Ende 2000 ein Gesetz, demzufolge gewaltfreie Erziehung Kinderrecht ist. Es verbietet „körperliche Bestrafung, seelische Verletzung und andere entwürdigende Maßnahmen”, aber gegen die Maschinerie kommt man selten an und wer Fragen stellt oder sich mit gewissen Umständgen nicht zufrieden gibt, läuft Gefahr sein eigenes Kind damit zu vernachlässigen und zu bestrafen, den letzendlich leiden die Kinder darunter und kommen innerlich und dann auch sichtbar in der Schule nie an.

Damit Schüler besser lernen können, bräuchten wir mehr zivilcouragierte Eltern. Sie müssten moralischen Einspruch erheben, wenn Lehrer gegen menschlichen Takt verstoßen.

Drum prüfe wer sich schulisch bindet ob sich nicht was Besseres findet!

tiptoi – Lerneffekt unbezahlbar – Möglichkeiten grenzenlos

Wir haben unzählige dieser Bücher, interaktiven Lernspiele und Tiere und sie sind toll. Kinder verlieren bei Erwachsenen ja immer schnell das Interesse an Erklärungen, aber diese Bücher verschlingt der „Altagswahnsinnhoch2-Junior“ förmlich. Stundenlang wird da zugehört und dann ganz besserwisserisch erzählt was man gerade gelernt hat. Die Sachen sind jedem zu empfehlen und wer nicht weiss was die lieben Kleinen zu Weihnachten bekommen sollen, last etwas von tiptoi schenken, damit liegt man immer richtig. Kein sinnloses Teil von dem schon 3 in irgendwelchen Ecken liegen, sondern pädagogisch wertvolle Dinge, die auch nach dem 100ten Mal Spaß machen da immer wieder neue Sachen entdeckt werden. Der Stift hat eine super Qualität und auch die Lebensdauer der Batterien ist fantastisch, wir haben jetzt nach 6 Monaten einmal die Batterien (2 Stück) gewechselt, weil der kluge Stift mitgeteilt hat das diese nun bald alle sind. Und auch die Abschaltfunktion bei „Nichtbenutzung“ funktioniert einwandfrei. Die Daten müssen mittels PC auf den Stift geladen werden, wer jetzt denkt das ist umständlich, stimmt nicht und es geht ganz schnell und man kann dort auch Daten schon vorab drauf laden, da die Kinder einem in jedem Buch zeigen können, anhand der Werbeseite hinten, welches Tiptoi noch unbedingt gekauft werden muss und wenn es dann gekauft wird oder es bei anderen als Geschenk erhalten wird, dann kann es auch dank „mitdenkender Eltern“ auch direkt genutzt werden. Wir können jedenfalls nicht genug davon bekommen.

Erlebnisausflug „Ravensburger Spieleland“

Es sind Herbstferien und er Besuch ist eingetroffen und da dachte ich mir ein Erlebnis ist es bestimmt und so schnell werden wir dort nicht wieder hinkommen also auf ins Ravensburger Spieleland. Gesagt, getan pünktlich nach 45 Fahrt standen wir um 10 Uhr am Eingang und haben uns erst einmal über die Preise erschrocken: 30,50 Euro pro Erwachsenen und 28,50 Euro für Kinder zwischen 3 und 14 Jahre. Ein Bollerwagen kam noch für 5 Euto dazu und schwups war man direkt für 2 Erwachsene und 2 Kinder 123 Euro los. Ok für den Preis bleiben wir den ganzen Tag haben wir beschlossen. Das Wetter war gut und es waren wenig Leute im Spieleland, also mussten unserer Zwerge selten anstehen. inpark_innen_apr2016_612x420mm_vs04ansicht

Vom Ponnyreiten über das Traktor fahren, ging es weiter über den Streichelzoo zum Entdeckerpark. Aufgefallen ist bereits am Anfang, das trotz Ferienzeit die ganzen Buden und Stände bereits geschlossen waren, also mal was zu trinken holen zwischendurch oder ein Eis, war nicht möglich, schade! Dann ging es zum Bagger fahren für groß und klein und zur ersten Rutsche. Danach ging es weiter zum Wildwasserspaß zum Autofahren, in den Kletterpark und zum Schneckenscooter, Feuerwehrautowettfahren und Labyrinth durften nicht fehlen. Wir stellten schnell fest das ein Großteil der Fahrgeschäfte erst für Kinder ab 4 Jahre war und ab 8 durften die Kinder teilweise alleine fahren.  Hier sollte dann fairer Weise auch erst ab 4 jahre Eintritt verlangt werden, da die teils unfreundlichen Mitarbeiter bei einem Kind welches in 6 Wochen 4 Jahre wird keine Gnade kennen und es lieber böse anmaulen “ Du darfst da nicht mitfahren“ und es weinen lassen. Schade soll doch für Kinder sein.

Aber gut dieser Tag sollte den Kindern gehören! Pünktlich um 13 Uhr hatten wir die Hälfte des Parks absolviert und es war Zeit für das Mittagessen.  Hier gab es 2 Restaurant die geöffnet hatten und für die Kinder gab es jedes angebotene Essen als Kids Menü inkl. 0,3l Getränk und einem kleinen Spielzeug für 6,90 Euro. Für die Erwachsenen lagen die Menüpreise zwischen 7 und 10 Euro, dies war völlig in Ordnung und das Preis-Lesitungs-Verhältnis hat gestimmt. Nach der Pause ging es dann weiter zum fliegenden Sofa, Tretboot fahren, Kinderkanu, in Käselöcher schießen und Autoreifen wechseln. Wieder für die ganz kleinen wenig dabei und auch bei diesen Mitarbeitern wenig Toleranz und Verständnis. Sogar beim Autoparkour durfte eine 8 jährigen nicht mitfahren, weil sie den Kurs bzgl. der Verkehrsregel (Dauer 60 Minuten) nicht mitmachen wollte, weil sie es schon kann. Ok das war dann mehr als unfreundlich. Unser nächster Versuch war die Schokoladenmanufaktur, Schokolade selbst mache, ein Traum. Leider nicht für uns da die Kurse bereits ausgebucht waren und der letzte Kurs um 17:15 Uhr zu spät war.Als Entschädigung hätte man dort Schokolade kaufen können, aber die Preise haben dazu nicht eingeladen als Aktion gab es 2 kg Schokolade für 23 Euro, wir fanden das ziemlich teuer. Also weiter gehts!

Auf dem Gelände gab es dann noch eine Tombola, ein Los 2 Euro und jedes Los gewinnt, das ist wirklich Kinderfreundlich. Also für jedes Kind 5 Lose gekauft. Unsere Ausbeute Kind 1: 2 Spiele, 1 Puzzle, 1 Buch und ein kleines TipToi Tier. Kind 2: 2 Bücher, 2 Puzzle und 1 Spiel. Gut gemacht die Kids waren glücklich.

Dann gab es auf dem Gelände noch 3 Verkaufsstellen mit den Ravensburger Produkten: Ok wir sind hier und schauen mal, sollte ja günstiger sein als im Laden, aber weit gefehlt, wären nicht 30% Rabatt gewesen würde es sich nicht lohnen, da die Artikel teilweise teuer waren als in den Geschäften. Hier muss dringend an der Preispolitik gearbeitet werden und es ist absolut nicht verbraucherfreundlich. Eingekauft haben wir trotzdem gab ja 30 Porzent und es kommt Nikolaus, Geburtstage und Weihnachten. Das gute war die Einkaufstüten wurden mit einer Nummer versehen und man konnte sie bequem beim Verlassen des Parks am Ein- bzw. Ausgang abholen, kein lästiges Schleppen durch den Park , top gelöst.

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Die versprochenen Figuren; Heinblöd, Kaptain Blaubär, Fix und Foxi, Maus und Elefant, waren leider nicht mehr da außer eine Fotostunde mit Maus und Elefant. Schade es wäre doch toll, wenn die Figuren durch den Park laufen und die Kinder sie anfassen könnten.

Alles in allem war es ein schöner Tag mit vielen Eindrücken und Erlebnissen. Die Kinder waren glücklich und total geschafft so konnten wir pünktlich um 18 Uhr den Heimweg antreten.

Status:

Anzahl: 2 Erwachsene und 2 Kinder

Dauer Aufenthalt: 10 bis 18 Uhr

Ausgaben Eintritt und Parken: 128 Euro

Ausgaben Essen: 60 Euro

Ausgaben Einkäufe: 250 Euro

Ausgaben Tombola: 20 Euro (Gewinne im Wert von bestimmt 40 Euro)

gesamt: 458 Euro 

Es war eine tolle Erfahrung und wir haben es nicht bereut aber eindeutig zu teuer um es öfter zu machen, schade wirklich schade!!!!

 

Chaos im Märchenland

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Ganz viele Dinge sollen sie lernen die lieben Kleinen und wir Eltern sollen ihnen die Richtung weisen und gute Vorbilder sein. Ermutigung, Motivation und Helfen stehen da ganz oben auf der Liste.

Klingt anstrengend, nervig und kraftraubend? Ja so ist es auch und vielleicht manchmal treibt es uns ein klein wenig in den Wahnsinn und dann ist die Sache mit dem Spaß schnell vergessen. Aber so weit muss es nicht kommen, es macht unheimlich Spaß zu sehen wie sie begierig alles aufsaugen, wie sie von ihrer Umwelt lernen, wie sie die Welt entdecken und uns Erwachsenen ganz oft die Augen öffnen.

Kinder, gerade Kleinkinder, tun Dinge nicht mit bösem Willen oder Wissen, diese Dinge passieren aus Affekt, weil sie von ihren Emotionen gesteuert werden und das Wort Vernunft bei ihnen noch gar nicht existiert. Oftmals können sie unsere hochgesteckten Erwartungen gar nicht erfüllen, weil sie über den ganzen Tag zu viel erlebt haben und von den Eindrücken förmlich erschlagen sind, die Müdigkeit die Oberhand bekommen hat oder der Hunger so groß ist das sie einfach nicht anders können.

Anfangs weinen sie, wenn du aus dem Raum gehst, in der nächsten Phase werfen sie sich mit einem roten Kopf auf den Boden und trommeln und schreien nur weil mal NEIN gesagt wurde. Auch gibt es den Zeitpunkt wo Gegenstände geworfen werden oder anderen Kindern einfach kreischend das Spielzeug (welches Monate nicht angesehen wurde) aus den Händen gerissen wird. Heute ist Mama toll und Papa blöd, in ein paar Tagen drehen wir das einfach um ist ja viel spannender für die Erwachsenen.

Ich muss euch sagen, das ist normal und auch gut so, dadurch lernen sie mit verschiedenen Situationen umzugehen und als Eltern ist man dadurch nicht schlecht und man ist daran auch nicht schuld. (Wir wollen es nicht wahrhaben, aber… wir waren alle mal so). Und um nicht im totalen Chaos seiner Zwerge zu enden muss man nur ein paar kleine Dinge beachten.

Schraubt die eigenen Erwartungen etwas herunter, Kleinkinder haben den Vorteil erst garkeine Erwartungen zu haben. Haushalt darf mal liegen bleiben, die Wäsche läuft nicht davon. Und vielleicht ist so ein Schontag (wir machen heute mal nichts) in der Woche ganz gut für alle um zufriedener und gelassener zu werden. Kinder erinnern sich nicht an den geputzten Haushalt, oder die Geschenke, oder das 3 Gänge Menü täglich,.. nein sie erinnern sich an die Zeit mit Mama und Papa. Und wer überfordert ist kann dies ruhig zugeben ist gibt Hilfe die man in Anspruch nehmen kann, nur muss man den ersten Schritt selbst machen, denn hellsehen kann noch keiner und angenommene Hilfe verschafft mehr Zeit mit den Zwergen!!!!

Damit die Zwerge nicht in Panik geraten weil ihr mal auf’s Klo wollt (allein) gewöhnt sie daran ihnen kurz bevor ihr den Raum verlasst zu sagen wo ihr hingeht, das gibt ihnen ein Gefühl von Sicherheit und man kann dann ohne Geschrei den Raum verlassen, klar funktioniert das nicht auf Anhieb aber es wird von mal zu mal besser. Und bindet sie zum Beispiel beim Müll raustragen mit ein und wenn es nur das Werbeprsopekt von letzter Woche ist und der Weg 3 mal so lange dauert, egal sie waren dabei und konnten helfen und lernen so spielerisch Verantwortung zu obernehmen. Lasst sie beim Tischdecken helfen, ja sie tragen jedes Teil einzeln und stellen es ohne Sinn wahllos auf den Tisch, egal auch das macht sie stolz und das Essen was Mama gekocht hat schmeckt doppelt so lecker.

Da ist sie die Forderung an die Eltern, sei Vorbild, Tröster, Motivator, Unterstützer und Helfer und zeige ihnen immer wieder die gleichen Dinge und erkläre immer wieder wie es funktioniert. Kinder brauchen positive Formulierungen, sie finden es toll wenn man ihnen sagt, was sie tun drüfen und nicht was sie nicht tun sollen. Es raubt die Kräfte und es ist anstrengend ohne Frage und ja es ist völlig in Ordnung wenn Mama und Papa auch mal den Weg des geringeren Widerstandes gehen. Das darf man ohne zu denken, dass gleich alle Prinzipien der Erziehung über den Haufen geworfen wurden. Eltern müssen sich bewußt werden, dass man sich nicht ständig etwas beweisen muss, manchmal muss man zum Selbstschutz die eigenen Nerven einfach schonen. Eltern vergessen schnell, dass es ihre eigenen hohen Anforderungen sind, die sie manchmal selbst nicht erfüllen können.

Es gibt Momente da ist es einfach besser, den anstrengenden Punkt einfach mal kurz aus dem Blickfeld zu lassen, damit wieder etwas ruhe einkehrt. Klar muss das Kind lernen das es zu bestimmten Umständen gewisse Dinge einfach nicht haben darf, gut dann räumt es für eine Weile weg und es wird das Interesse daran verlieren.

Geschenke sind toll aber nur wenn es die eigenen sind oder? Macht das Kind nicht darauf aufmerksam wenn es auf einen Geburtstag geht und man ein Geschenk überreicht. Packt das Geschenk alleine ein und tut es vielleicht schon vorher ins Auto, Kinder wollen nicht einpacken und dann tagelang das Geschenk anstarren, sie wollen es viel lieber auspacken. Damit aber das Kind auch aktiv an der Gestaltung teilnehmen kann, lasst es ein Bild dazu malen, funktioniert bei uns toll.

Guten Tag und auf Wiedersehen, das gehört zu Leben wie Bitte und Danke. Aber vielleicht reicht auch manchmal nur ein Winken aus der Ferne oder ein Hallo oder Tschüss von weiten. Viele Kleinkinder haben eine riesen Scheu davor ad hoc vor vielen Menschen spontan zu funktionieren und damit es nicht schon von Anfang an oder dann eben die ganze Rückfahrt Geschrei und Gequengel gibt einfach mal abwägen was gerade besser ist und das mit dem Knigge einfach später wenn alle entspannt sind wieder in Angriff nehmen.

Die Zwerge sollen aus logischen Konsequenzen etwas lernen und es das nächste Mal ein bisschen besser zu machen. Unser Verhalten soll keine Angst vor unseren Strafen verbreiten oder gar noch vor uns selbst. Sie sollen zu ihren Missgeschicken stehen und sich trauen, uns immer zu sagen, wenn etwas Dummes passiert ist. Sie sollen immer zu uns kommen können und sich nicht vor unfairen Strafen, Po-, Händeklapsern oder Brüllattacken fürchten müssen. Sie sollen aber auch lernen Verantwortung zu übernehmen. Sie sollen wissen, dass wir Eltern Abmachungen und Regeln kontrollieren und sie auch einfordern, denn wenn wir das tun, brauchen wir nämlich gar nicht mehr so viele davon und wir als Eltern begreifen das Erziehung Spaß macht und nicht unzählige Stafen und sture Regeln beinhaltet.