Barcelona: Ja, Nein, Vielleicht?!

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4 Tage war Familie Alltagswahsinn der katalanische Metropole. Die pulsierende Stadt am Mittelmeer mit ca 1,6 Millionen Einwohnern, in den Sommermonaten sind es bestimmt ein Viertel mehr. Ich nehme Euch gerne mit auf die kleine Reise, von Altstadt, Sonnenstrahlen genießen am Strand und ganz viel architektonische Kultur.

Für mich gehört Barcelona zu einer der schönsten Städten, die ich bisher gesehen habe, auch wenn es einige Dinge gibt, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Im Sommer (bedeutet noch bis weit in den September hinein) ist sie sehr voll. Dies nimmt ihr natürlich nichts an ihrer Schönheit und Einzigartigkeit, aber jedem Besucher sollte bewusst sein, dass er nicht der einzige Tourist vor Ort sein wird. Die Metropole ist bei Reisenden aus ganz Europa belebt. An jeder Ecke hört man Deutsch, Französisch, Russisch oder Schwedisch. Ebenso zieht es auch viele Spanier aus allen Ecken des Landes in die katalanische Hauptstadt.

Fast alle größeren Straßen enden an der Hafen- bzw. Strandpromenade oder führen an ihr vorbei. Besonders den Hafen habe ich als einen sehr netten Ort wahr genommen. Der Ort ist sehr kontrastreich. Auf der einen Seite befinden sich jede Menge historische Gebäude an den Ufern, aber auf der anderen Seite vermitteln die neuen Stege und Brücken und ein großes Einkaufszentrum, sowie weitere Attraktionen einen beinahe futuristischen Eindruck. Auf fast 5 Kilometern Länge könnt ihr euch an den Standstränden einen geeigneten Platz aussuchen um zu entspannen. Die Strände sind sauber und dafür, dass man sich mitten in einer Großstadt befindet sehr ruhig.  Es war wirklich sehr gut möglich sich zu entspannen. Die Infrastruktur der Strände ist sehr gut. Überall gibt es kostenlose Duschen und Toiletten, sowie Restaurants und Kioske.

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Die Rambla ist die Touristen-Straße Nr.1. Ganz egal ob man um 9 Uhr morgens oder 23 Uhr Abends an ihr entlang geht, es ist stets proppenvoll. Ob einem dieser Flair gefällt, ist einem selbst überlassen und auch ich bin sehr zwiegespalten. Auf der einen Seite steckt das Lebendige sehr an. Viele Menschen aus allen möglichen Nationen finden sich zusammen, essen, trinken und gehen Shoppen. Auf der anderen Seiten führt gerade dieser Teil der Stadt vor Augen, was der Massen-Tourismus aus einem Viertel machen kann. An der Straße befinden sich jede Menge schöne und einzigartige Gebäude, die nun allerdings von McDonald’s und den unzähligen Souvenir-Shops in Beschlag genommen wurden. Aus meiner Sicht ist es leider zu viel des Guten. Back to the roots, wäre für mich hier angebracht. Obwohl ich so über die Rambla denke, wohnte ich direkt neben ihr, ging an ihr essen und sogar einkaufen. In gewisser Weise zieht es einen also doch in den Trubel dieses geschäftigen Lebens. Wie gesagt: gemischte Gefühle. Ein Besuch ist Pflicht, aber danach bleibt jedem selbst überlassen, was er draus macht.

Wenn ihr den Hafen erreicht, seht ihr wahrscheinlich schon auf den ersten Blick die riesigen Türme der Seilbahn, welche sich vom Hafen auf den Stadtberg Montjuïc‘ bewegt. Statt einer einzelnen Fahrt kann man auch eine Rundreise buchen. Die ist dann günstiger als zwei einzelne Fahrten. Wir entschlossen uns jedoch dazu, den Berg allein mit dem Auto zu erklimmen. Dies ist in der Tat kein Problem. Innerhalb von 10-15 Minuten ist man wieder in der Stadt. An der Haltestelle am Montjuic‘ angekommen, gelangt man zu einem Park und einem sehr luxuriösen Hotel, welches direkt am Hang liegt. Es ist ebenfalls möglich mit einer Seilbahn weiter Richtung Gipfel zu fahren, wir entschlossen uns allerdings dazu weiter mit dem Auto zu fahren. Als Fazit kann ich nur sagen, der Blick war es definitiv wert!

Die Sagrada Familia ist das wohl bekannteste Bauwerk der Stadt. Die Kirche des berühmten Architekten Antoni Gaudí ist mehr als beeindruckend. Beinahe aus jeder erhöhten Stelle in der Stadt lässt sich ein Blick auf den Koloss erhaschen. Bereits von außen ist das Meisterwerk mehr als beeindruckend. Das Zusammenspiel von Formen, Licht und Farben machen das Innere aber zum wahren architektonischen Highlight. Die Atmosphäre und Akkustik ist phantastisch. Ein Ort an dem man gerne einige Stunden verbringen würde.

Allerdings gilt auch hier: Die Sagrada Familia ist Touristenziel Nr. 1. Es ist so gut wie unmöglich einen Tag zu erwischen, an dem sich nur wenige Touristen vor der Kirche tummeln. Dies nimmt dem ganzen Gefühl leider einmal mehr die Einzigartigkeit. Wer plant sie zu besuchen, sollte definitiv Tickets im Internet vorbestellen. Dies spart Wartezeiten von bis zu 3 Stunden.

Für den Park Güell gilt so ziemlich dasselbe wie für die Sagrada Familia, die ich weiter oben beschrieben habe. Der Park ist wunderschön, allerdings total überlaufen. Man erreicht den Park am Besten über die Metro-Station Vallcarca. Bereits nach wenigen Metern erreicht man die im Freien erbauten Rolltreppen, die durch die Gassen hinauf zum Park führen. Allein hieran sieht man natürlich, dass der Park mittlerweile als reine touristische Attraktion gilt.

Das Kloster ist schon von weitem sichtbar und liegt in einer fantastischen Felslandschaft, in einem wuchtigen Felsmassiv, ca. 40 km nordwestlich von Barcelona.

Oben angekommen, trauen wir zunächst unseren Augen nicht. Es ist 10.30 Uhr und wimmelt vor Menschen. Das Ganze ist eine riesige Anlage, eine Ansammlung von Profanem und Heiligen: Läden, Restaurants und Hotels scheinen auf den ersten Blick wichtiger als die Basilika und das Kloster. Aber der erste Blick täuscht: eine unübersehbare Schlange von Menschen steht stundenlang an, um einen Blick auf die dunkle Madonna zu erhaschen, deretwegen das Kloster der zweitwichtigste Wallfahrtsort Spaniens ist. Auch die Basilika zu betreten, war uns nicht möglich, da sich dort Taussende von Menschen drängten.

Der Spaziergang durch das Olympiagelände der Spiele von 1992 zeigt die Vergänglichkeit solcher Ereignisse und Bauten. Das Stadion muss schon renoviert werden, überall nagt der Rost und Zahn der Zeit, vom Glanz der 3 olympischen Wochen bleiben bald nur Ruinen, wenn man nicht aufpasst. Und aus dem impulsanten Hauptgebäude ist eine Veranstaltungsarena geworden.

Was bleibt, ist die Erinnerung an eine tolle Stadt: jung, lebendig, farben- und sinnenfroh, laut und lebenslustig. Eine gelungene Symbiose zwischen Alt und Neu, zwischen Wirtschaft, Kultur und Sport, eine Melange vieler Völker und Rassen – ein friedliches, fröhliches Nebeneinander, Leben und Leben lassen. Man sollte Barcelona jedoch besuchen wenn man Jung ist, da es kaum Sitzmöglichkeiten für ältere Menschen gibt und die Reise dann durchaus nicht nur schön sondern auch schön anstrengend sein kann.

Kosten Unterkunft: 849 Euro

Flugkosten: 560 Euro

Sehenswürdigkeiten: 220 Euro

Verpflegung: 200 Euro

gesamt: 1829 Euro (Wahrlich kein Schnäppchen aber toll war es)

Ob wir noch mal wieder kommen bleibt offen. Für uns definitiv ein Vielleicht!

Zwischen Himmel und Erde!

HotelEin familiengeführtes Hotel mit kompetentem und mehr als freundlichen Service. Die Küche ist unschlagbar und schafft mit ihren raffinierten Gerichten echte Geschmacksexplosionen – einfach wunderbar!

Die Zimmer laden zu himmlischen Nächten ein, der Sauna und Wellnessbereich sorgt für Entspannung pur und der hochwertige Skiverleih sorgt für den sonnengeküßten Adrenalinkick auf der Piste. Der Hauseigene Lift läuft ab 8 Uhr morgens und da stehen sogar die faulen freiwillig für auf.

Den kleinen Mäusen wird jeder Wunsch von den Lippen abgelesen und macht es so zu einem unvergesslichen Erlebnis. Für uns ein rundum gelungener Urlaub.

Wir kommen wieder!!

Warum wir uns öfter an das Kind-sein erinnern sollten!

Uns Erwachsenen ist diese kindliche Neugierde verloren gegangen – eben weil wir das meiste schon kennen, nicht so viel zu entdecken haben und deshalb auch mit weniger Achtsamkeit durch den Alltag gehen.

  1. Kinder sind neugierig, auch auf Dinge, die für uns „Große“ selbstverständlich erscheinen.
  2. Es heißt ja so schön: Kindermund tut Wahrheit kund. Wir Erwachsene tun uns oft damit etwas schwerer. Manchmal würde es uns guttun, berechnende gegen erfrischende Ehrlichkeit zu tauschen.
  3. Es tut gut, unbeschwerte Kinder zu sehen, wie sie spielen, lachen und einfach Spaß haben.
  4. Dieser Blick auf Kleinigkeiten, ersichtlich, wenn ein Kind beispielsweise lange und fasziniert einen Schmetterling beobachtet, etwas was uns Erwachsene nicht mehr zum Staunen bringt.
  5. Viel an der kindlichen Unbeschwertheit ist uns Erwachsenen verloren gegangen. Was ja auch nachvollziehbar ist. Als Erwachsener lässt es sich nicht mehr so einfach völlig unbeschwert sein: berufliche Anforderungen, Verpflichtungen, Verantwortung für die Familie etc. Nichtsdestotrotz täte es uns hin und wieder gut, weniger zu grübeln.
  6. Sie gehen unvoreingenommen auf andere zu. Was uns Erwachsenen oft schwerfällt und dazu führt, dass wir damit hin und wieder eine Chance verspielen.
  7. Kinder genießen den Moment, leben im Jetzt, ohne groß nachzudenken, was sein wird oder was war.

Laßt Euch doch auch mal auf eine schnelle Begeisterung ein und genießt die ungebremste Leidenschaft der Kleinigkeiten. So wird das Leben doch ein bißchen leichter.

 

Erwartungshaltung

Erwartungen sind etwas so Selbstverständliches, dass man fast sagen könnte, die Gesellschaft bestehe aus Erwartungen. Ohne die Gewissheit, dass meine Erwartungen sich bestätigen werden, wäre kein soziales Leben möglich. Daran ändert auch nichts, dass man oft gerade das Unerwartete erwartet,

Erwartungen können sehr grundsätzlicher Art sein – zum Beispiel dass alles so bleibt, wie es ist. Oder sehr spezifisch, wenn sie sich auf das erwartete Eintreten eines ganz bestimmten Ereignisses beziehen. Auch nehmen Erwartungen oft die Gestalt von Hoffnungen an, etwa die, dass es die eigenen Kinder einmal besser haben werden. Meistens beziehen sich Erwartungen aber auf das Verhalten anderer, von denen wir eben ein ganz bestimmtes, typisches Verhalten erwarten. Die wichtigste Erwartung ist aber die, dass meine Erwartungen nicht enttäuscht werden.

Das Problem ist nur, dass sich Erwartungen immer auf zukünftige Ereignisse beziehen. Plane ich etwa für das kommende Wochenende einen Ausflug mit der Erwartung, am Samstag schönes Wetter zu haben, sollte ich mich wenigstens mal über die Wetterprognose informieren. Und dennoch ist es natürlich völlig unmöglich, alle für den Ausflug relevanten Erwartungen zu überprüfen. Es könnte sogar sein, dass sich meine Erwartung, am Wochenende tatsächlich immer noch einen Ausflug machen zu wollen, dann am Ende als Selbsttäuschung herausstellt, weil sich meine eigenen Präferenzen inzwischen geändert haben.

Wir phantasierten uns nicht willkürlich irgendwelche Zukünfte zusammen, doch rational könnte man Erwartungen auch nicht nennen. Rationales Handeln setze schließlich voraus, dass alle Beziehungen, die eine Situation beeinflussten, identifiziert seien. Auch dem soziologischen Laien dürfte klar sein, dass das schlicht unmöglich ist. Stattdessen erzählen wir uns Geschichten, die uns im Moment einer Entscheidung als hinreichend glaubwürdige Beschreibungen der Zukunft erscheinen. Und meistens kommen wir damit ja auch gut durchs Leben.

Hat Liebe ein Ablaufdatum? – Wandeln in Zeiten von Garantieverlängerung und Rückgabe

love2Ob es wohl die Schmetterlinge im Bauch sind oder die nicht enden wollende Verliebtheit? Was passiert wenn die Verliebtheit nachlässt, und man den Eindruck hat, sich viel zu früh auf jemanden festgelegt zu haben?

„Wir leben in einer Zeit der Rückgabe-Garantie, die uns vor dem Festlegen schützt: Im Internet kaufen wir Dinge, zu denen wir erst einmal die Bewertungen anderer Kunden lesen und dann problemlos wieder zurückgeben können — der Sendung ist der Retoureschein schon gleich beigelegt.“

Gesucht wird nach eindeutigen Anzeichen, nach abhakbaren Listen, nach Sicherheit — damit endlich klar wird, dass man nichts falsch gemacht hat. Dass man aufhören kann, sich anderweitig umzuschauen. Weil man den Richtigen an seiner Seite hat. Denn alles andere wäre, so scheint es, unzumutbare Zeitverschwendung.

Das ist nicht einfach nur ein Lifestyle-Phänomen. Es ist viel mehr als das. Denn es bringt eine Einstellung zum Ausdruck, die sich in vielen Lebensbereichen schon durchgesetzt hat. Und jetzt eben auch im Privaten. Es ist die Angst, etwas zu verpassen. Die Angst, ein 12-Monats-Abo abzuschließen, wo man doch noch nicht mal weiß, was in drei Monaten ist. Die Angst, die coolere Party zu verpassen, wenn man fest für eine andere Party zusagt.

Und eben auch die Angst, zu einem Menschen „Ja” zu sagen, und nicht zu wissen, ob der „Bessere” nicht schon um die Ecke lauert.

Aber wer so denkt, tut nicht nur sich selbst keinen Gefallen. Er zerstört auch die Beziehung. Denn wer permanent auf der Suche nach dem passenderen Match ist, der wird das, was ist, vernachlässigen. Weil er es nicht wertschätzt.love

Wer mit dieser Einstellung Beziehungen führt, verhindert die Möglichkeit, sich überhaupt noch auf einen Partner einzulassen. Denn mit einer solchen Einstellung ist der Absprung immer schon mitgedacht — lieber wird stattdessen der Markt sondiert.

Die eigentliche Beziehung wird so schnell als belastend empfunden. Im Zweifel steht sie ja zwischen einem selbst und den tollen neuen Möglichkeiten da draußen: „Das Risiko, etwas Besseres zu verpassen oder die Freiheit und Unabhängigkeit des Ungebundenseins zu opfern.

Denn wer vermutet, noch etwas „Besseres“ bekommen zu können, der spürt in erster Linie nichts anderes als die Tatsache, dass in der eigentlichen Beziehung nicht alle Bedürfnisse gedeckt werden.

Der Gedanke, eine Beziehung könnte einem die Freiheit nehmen, ist zwar nachvollziehbar. Aber er ist unsinnig. Denn wirklich frei ist man, wenn man nicht wählen muss.love 3

Generation Gehknüppel

Oder… „Menschen mit gewissen Privilegien, Werten und Vorsätzen“

Wir schreiben das Jahr 2012, Dinge passieren die man sich nicht vorstellen kann, wenn man sie nicht erlebt hat, von Ignoranz über Drohungen, Mobbing und Korruption.

Da war sie die erste amtliche Tätigkeit ganz offiziell mit Schreiben vom Gericht, nach 3 Jahren war es endlich soweit, die Arbeit konnte beginnen. Was kommt da auf mich zu? Was erwartet mich? Schaffe ich das alles? Ja ich freue mich auf das Ungewisse und Spannende. Mein erster Mandant, etwas ganz besonderes, er der junge Mann, nennen wir ihn Herrn Q. Als ich Herrn Q. kennen lerne füllt sich das Papier schnell mit vielen Dingen und es stellt sich heraus, das hier viel im Dunkeln liegt und Herr Q. ziemlich schlecht behandelt wird und sagen wir es korrekt auf Grund seiner geistigen Einschränkung von früh bis spät ausgenutzt wird. Dies fängt damit an, dass Herr Q. von morgens um 6 Uhr bis Abend 22 Uhr arbeiten muss. Nun gut das stellt jetzt nichts außergewöhnliches dar aber man stelle fest, er bekommt sage und schreibe eine Bezahlung nach dem Minijobprinzip und muss dafür auch noch Unterkunft und Verpflegung an den Arbeitgeber bezahlen, mein Gott dem Menschen bleibt ja ein Vermögen im Monat übrig erstaunlich das dieser dort noch arbeitet, aber was soll er tun, eine andere Chance hat er nicht.

Schnell wird ein Vertrauensverhältnis aufgebaut und Herr Q. bemerkt das dort etwas nicht stimmt und fängt an sich zur Wehr zu setzen und schon fangen die Probleme an! Der Arbeitgeber versteckt die dringend benötigten Medikamente des Herr Q. und dieser entwickelt immer mehr Wahnvorstellungen und Psychosen. Die ganze Sache eskaliert und Herr D. sorgt mit unlauteren Mittel – man hat ja Kontakte – das Herr Q. mit der Polizei in die geschlossene psychiatrische Klinik gebracht wird. Herr Q. verweilt dort fast 6 Monate. Herr D. macht aber munter mit seinen unlauteren Geschäftsgebaren weiter. Na ja es geht noch weiter, denn dort arbeiten weitere Personen die starke Defizite haben und auf Grund ihrer Behinderung gar nicht in der Lage sind einzuschätzen was dort passiert. Ebenso ein junger Mann Herr V. arbeitet dort unter gleichen Bedingungen wie Herr Q. und ist derart überfordert mit der Situation.

Auch die Unterbringung des Herrn Q. und des Herrn V. sind echt grandios. Jeder der beiden bewohnt ein Zimmer, mit stattlichen 8qm und es gibt Löcher in der Wand, schließlich muss für Belüftung gesorgt werden und die eigens angesiedelten Hausmäuse brauchen schließlich Auslauf. Ich kann nur sagen jeder halbwegs normale Mensch würde dort weglaufen. Aber es kommt noch besser, Herr X. ein ruhiger älterer Herr arbeitet auch auf dort.

Und jetzt der Knaller der Geschichte, Herr X. arbeitet seit Jahrzehnten unentgeltlich, von morgens bis Abend (6-21 Uhr), 7 Tage die Woche. Und das geht nur weil ihm erzählt wurde er bekäme eine Rente und könne dies als Freizeitbeschäftigung machen. Herr X. bekommt keine Rente sondern Leistungen vom Sozialamt. Auch sind die Mitarbeiter dort nicht gegen Unfall versichert oder ähnliches, nein das würde ja Beiträge kosten die kann man sparen und lieber die eigenen Bedürfnisse damit finanzieren, oder? Anscheinend reichen diese Mittel nicht aus. Was macht man also? Man bringt die zuständige Behörde ins Spiel.

Und dann kommt es wie es kommen muss, es gibt eine Beschwerde nach der anderen bei den Behörden über den Arbeitgeber und alle Ämter fangen an zu ermitteln, das ist wie im Kinofilm. Auch werden alle Beteiligten stundenlang befragt und geben genau die Mißstände an. Man denkt sich, gut gemacht, jetzt kommt alles in Ordnung.

Aber das Gegenteil passiert, die zuständige Behörde, ist darüber nicht erfreut, denn wie soll es sein das macht ja Arbeit, nein das wollen sie nicht und als Strafe bekommt man keine Mandanten mehr und erhält die Auskunft, suchen sie sich doch bitte einen anderen Wirkungskreis, sie sind uns unbequem, sie machen Arbeit und es soll doch bitte alles weiter so ruhig laufen wie bisher. Aber NEIN sorry das liegt nicht in meiner Natur, dass ich Korruption und Vetternwirtschaft unterstütze und die Behörde leistet ganze Arbeit, sicherheitshalber werden natürlich die angrenzenden Behörde darüber informiert, setzt die bloß nicht ein, die nehmen ihren Job zu genau.

Aller Anfang ist schwer dachten wir, aber das schaffen wir, dass dachten wir zu mindestens, für eine Weile. Die Ernüchterung folgte, da ein Fall komplizierter als der andere war. Von Messihaushalten, diversen Suchtkranken, bis zu völlig verwirrten Menschen. Alle Betroffenen die in dieses Schema fallen werden ihrem Schicksal überlassen, nur so versteht man das diese Menschen unerwünscht sind und man sie sehr zielstrebig loswerden möchte, im Prinzip wie Lotto spielen nur spannender. Hilflose Menschen sind der Willkür der Behörden ausgesetzt, es passiert NICHTS im Sinne des Betroffenen und ohne diesen behördlichen Zwang könnten viele würdevoller leben. Fazit nach so vielen Jahren ist man erledigt und verbraucht wenn man nicht das dicke Fell eines Juristen hat. Ich habe dem Ganzen den Rücken gekehrt, das was ich erlebt habe möchte ich nicht missen, obwohl es nicht schön war, aber es hat mir gezeigt wie wertvoll, Respekt und Achtung ist und was ich selbst erwarte. Ich kann mit genügend Abstand nun sagen, dass mir meine kleinen Dinge im Leben viel mehr wert sind, als all das Ganze Theater um das Thema wer hat die meiste Macht und den längsten Atem.

 

Die Geburtstagsmacher! muss das wirklich sein?

Gehören Kindergeburtstage mit Spielen wie „Reise nach Jerusalem“ oder „Sackhüpfen“ der Vergangenheit an?

Angeblich gibt es in Deutschland einen neuen Trend – „Die Geburtstagsmacher“. Eltern engagieren eine Agentur, die den Geburtstag für ihren Sprössling ausrichtet. Vom Verschicken der Einladungen bis zur Animation der kleinen Geburtstagsgäste – die Agentur übernimmt alles.

Immer muss es besser, größer und spektakulärer als bei den anderen sein. Waren wir mit unseren Null-8-15 Feiern vor 35 Jahren so unzufrieden? Nein ich kann für mich sagen ich fand es toll, da es von Herzen kam und mit Liebe geplant wurde.

Vergesst doch dieses ständige höher stapeln als die anderen nur damit man im Gespräch bleibt. Kinder sollen Spass haben und das machen wonach ihnen gerade der Sinn steht und sie erinnern sich viel lieber an die Zeit die man mit ihnen verbringt als an das Vermögen das dafür ausgegeben wurde.

Als wir bleiben bei der klassischen, so wie immer Variante, in den eigenen Vier-Wänden mit ganz normalem Speis und Trank.

Dilettantismus – Dummheit, Borniertheit oder Ignoranz?

Überleg doch einfach mal selbst: Wie war das damals, als Dir Deine Eltern Ratschläge gegeben haben? Wenn Du ungefragt Ratschläge bekommen hast oder heute bekommst? Was für Gefühle kommen da hoch? Und vielleicht erinnerst Du Dich, wie Du mehr gelernt hast: Durch theoretische Anleitungen, Kurse, Diskussionen oder durch ausprobieren und üben? Stell Dir einmal vorher, Dir hätte jemand als Kind Laufen lernen an der Tafel, per Handbuch, Präsentation oder per Video beigebracht? Wie weit wärst Du heute?

Borniertheit hat eher etwas mit Kompromisslosigkeit und mangelnder Einsicht und Einfühlungsvermögen gegenüber anderen zu tun. Ein „bornierter“ Mensch ist oft selber mit sich und dem Leben unzufrieden. Ein unglücklicher Mensch ist selten in der Lage andere glücklich zu machen oder sich für deren Probleme zu interessieren. Egozentrik und unbewusstes Machtgehabe spielen manchmal auch eine Rolle, aber nicht immer.

Mein Tipp wäre, wenn man in seinem Leben unglücklich ist mit seinem Umfeld, dann raus raus raus. ..Es klingt kurz und gemein, aber eines habe ich im Leben gelernt, auch wenn man selber voller Fehler ist, niemand wird sich jemals positiv verändern für dich.

Leider meine Erfahrungen. Es war eher der Fall, wenn man die Probleme, ob auf Arbeit, Nachbarschaft oder Familie ansprach, wurde es für mich noch viel schlimmer. Dann wird man schnell mal abgewertet.

Nur man selbst alleine ist für sich und sein Lebensglück selbst verantwortlich. Und man sollte sich selber fragen, wie weit man andere glücklich macht oder dazu in der Lage ist. Wenn denn die Personen auch viele gute Seiten haben, dann schaue doch über paar Fehler hinweg.

Die Welt ist so bunt mit all ihren ungeschliffenen Diamanten, last es so bleiben damit es nie langweilig wird und seht alles etwas entspannter.

 

Ja Aber…was sollen den die Anderen denken?

Ich glaube einige Menschen haben den lieben langen Tag keine anderen Probleme als darüber nach zu denken, was wohl die Leute von ihr denken, wenn sie dies und das machen!

Versteht ihr was ich meine?

Ich habe das Gefühl, sie lebt nur für andere Leute, sie macht nur das was andere Leute von ihr erwarten und die bloß nix schlechtes von ihr denken!

Warum ist es so wichtig immer dem Weltbild der Allgemeinheit zu entsprechen und gefälligst das zu tun was von der Mehrheit erwartet wird. Ecken müssen immer im rechten Winkel sein, warum kann aber nicht mal die Ecke rund gemacht werden, weil es mir so vielleicht besser gefällt? Haben die Menschen zu viel Zeit sich auf andere Dinge zu konzentrieren, statt auf sich selbst zu achten und vielleicht froh zu sein, einfach nur jeden Morgen gesund aufzuwachen.

In der Nachbarschaft wird ein neues Auto angeschafft, es dauert keine 2 Wochen haben natürlich einige andere auch direkt ein neues Auto. Aber mal zu hinterfragen warum, funktioniert nicht. Ich finde es ist normal das ein Auto nach 16 Jahren auch mal ersetzt werden darf ohne den Hintergedanken, man die können sich ja etwas leisten.

Aber dies fängt schon bei kleinen Dingen an. Das Kind bekommt ein Trampolin und zack hat das Nachbarkind 2 Tage später ein größeres Amazon Prime sein Dank.

Ich denke hier kann jeder unzählige Beispiele aufzählen, aber mal ehrlich macht das Spaß? Seit froh gesund und munter zu sein, den Kühlschrank gefüllt zu haben, ein warmes Dach über dem Kopf und wenn’s möglich ist einmal im Jahr in den Urlaub.

Genießt das Leben so wie es euch gefällt und wenn es die Jogginghose zum einkaufen sein muss, dann ist das so Hauptsache euch gefällt es und wem’s nicht passt der soll wegschauen. Das Leben ist zu kurz um es an belanglose Dinge zu verschwenden.

Neid! soziale Motivation oder paredoxe Handlung?

du-bist-nur-neidisch-caps-muetzen-flexfit-baseballkappeEnttäuschungen spielen im menschlichen Leben eine große Rolle, dabei pflegt die Enttäuschungshaltung das Ausmaß der tatsächlichen Schlechterstellung. Die Enttäuschung wird oft verallgemeinert und betrifft meistens unbeteiligte Personen.

Neid entsteht dort, wo gleichzeitig Erwartungen geweckt und verstellt werden. Neid induziert Motivation und verhindert sie gleichzeitig.

Wenn wir andere beneiden und diesen etwas nicht gönnen, dann machen wir deren Glück zu unserem Unglück. Wir leiden und zerstören unsere eigene Zufriedenheit und können nicht schätzen und genießen, was wir besitzen und was wirklich wichtig ist.

Seit nett zueinander und respektiert jeden Einzelnen!