Bella Italia – Maison Armandi

Ein Geheimtipp für alle, die Ruhe und Authentizität suchen

Es war Mitte September, als wir uns entschieden, dem Alltag zu entfliehen und Montemarciano, ein charmantes Städtchen an der Adriaküste der italienischen Region Marken, zu besuchen. Während die meisten Italienurlauber im Sommer kommen, lockte uns gerade die Nebensaison – die leeren Strände, die ruhigen Gassen und das echte italienische Leben ohne Hektik.

Schon am ersten Morgen verspürten wir diese besondere Gelassenheit. Die Sonne schickte goldenes Licht über das Meer, und außer ein paar Fischern, die ihre Netze ordneten, war niemand am Strand. Das Wasser war warm und am Horizont glitzerten vereinzelte Segelboote. Wir schlenderten durch das historische Zentrum, lauschten dem Klang unserer Schritte auf den Pflastersteinen und ließ uns in einem kleinen Café von freundlichen Einheimischen mit Cappuccino und frischer Focaccia verwöhnen.

Obwohl viele Restaurants und Hotels in der Nebensaison geschlossen haben, entdeckte wir versteckte Trattorien, in denen die Köche noch Zeit für einen Plausch mit den Gästen hatten. Hier erlebte wir die Traditionelle-Küche in ihrer ehrlichsten Form: Hausgemachte Pasta, frisch gefangener Fisch und ein Glas regionaler Verdicchio – jede Mahlzeit wurde zelebriert.

An einem windigen Nachmittag besuchte wir die alten Festungen und genoss den weiten Blick über sanfte Hügel, Olivenhaine und Weinberge. Ohne den Trubel der Hauptsaison konnte wir in aller Ruhe fotografieren, zeichnen und die Stille genießen. Abends schlenderten wir regelmäßig zum Meer, wo sich das Licht rosa und orange über den Wellen spiegelte und mir das Gefühl gab, Montemarciano ganz für uns allein zu haben. Es war so praktisch, dass der Strand und das Meer direkt  vor der Unterkunft waren.

Ein Urlaub in Montemarciano außerhalb der Saison ist ein Geheimtipp für alle, die nicht nach Partys und Trubel suchen, sondern nach Entschleunigung, echtem italienischem Flair und kostbaren Momenten der Ruhe. Wir haben uns selten so erholt gefühlt – und wissen jetzt, dass die schönsten Reiseerlebnisse manchmal abseits der üblichen Pfade liegen. Und auch unsere Unterkunft ist ein echter Geheimtipp, hochmodern, individuell und mit Liebe eingerichtet. Es fehlte uns an Nichts und wenn Fragen waren, war der Vermieter sofort zur Stelle. Absolut zu empfehlen.

Speziell anders – der Podcast von Familie Alltagswahnsinnhoch2

seit gespannt was alles passieren wird, Familie Alltagswahnsinn geht neue Wege. Alle Folgen werden immer am einem Freitag um 18 Uhr veröffentlicht.

Abrufbar bei folgenden Anbietern:

Alle Folgen sind auch hier über den QR Code nach der Veröffentlichung immer direkt abzurufen

Episode 1 – wir stellen uns vor, erschienen am 05.12.2025

Episode 2 – Schwangerschaft zieht um, erschienen am 19.12.2025

Episode 3 – sensorische Hölle, Geburtstage und Co, erschienen 29.12.2025

Episode 4 – neuer Lebensabschnitt Kita und Co., erschienen 09.01.2026

Episode 5 – die Frage nach dem warum!?, erschienen am 16.01.2026

Episode 6 – vom Bodensee nach Brandenburg, erschienen am 23.01.2026

Episode 7 – ein Neuanfang nach dem Umzug, erschienen am 30.01.2026

Episode 8 – Schule – Panik pur, erschienen 06.02.2026

Special – nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub, erschienen 13.02.26

Episode 9 – Schule geht weiter, erscheint am 20.02.2026 um 18 Uhr

Kroatien – Urlaubsparadies an der Adriaküste

Womit verbindest du einen Kroatien Urlaub? Wunderschöne Strände, aufregende Landschaften und tolles Essen? Wir lieben die Vielseitigkeit von Kroatien. Ideal für einen Roadtrip oder Strandurlaub. Am flexibelsten bist du, wenn du mit dem eigenen Auto anreist. Mit Kindern lohnt sich auch die Anreise mit Flugzeug und der Übernahme eines Mietwagens vor Ort. Wenn du ein wenig vom Land erkunden möchtest, benötigst du auf jeden Fall ein Auto. Kroatien ist von drei Klimazonen geprägt. Kontinental, alpin und mediterran. Rund um das Meer herrscht ein mediterranes Klima mit niederschlagsarmen und warmen Sommern. Im Herbst regnet es viel, die Winter an der Küste sind mild. Generell rate ich dir zu Reisen in den Monaten Mai, Juni, September und Oktober. Ab Mai steigen die Wassertemperaturen auf 20° C und bleiben bis Ende September konstant bei 20 – 24° C. Ideal zum Baden im Meer.

Sonnenverwöhnte Adriaküste und herrliche Strände mit glasklarem Wasser? Ja, das ist Kroatien. Auch. Die verschiedenen Facetten Kroatiens haben uns nachhaltig beeindruckt – welch ein schönes Land! Dabei war die strahlende Sonne natürlich unser ständiger Begleiter.  Wunderschöne Altstädte und atemberaubende Natur haben unseren Eindruck des Landes geprägt. Es ging durch schmale Gassen in Zadar und Split, über Wanderwege an den Plitvicer Seen und entlang der Küstenstraßen mit immer wiederkehrendem Blick auf die Adria.

Leben mit der unsichtbaren Besonderheit – Asperger Autismus-

Menschen mit Asperger-Syndrom haben Mühe, sich in andere hineinzuversetzen, und erkennen nicht, wie sich das Gegenüber gerade fühlt oder was es möchte. Nonverbale Codes in Form von Mimik, Gestik und Körperhaltung nehmen sie oft nicht wahr oder interpretieren diese falsch. Es fällt auch auf, dass Ironie und zwischen den Zeilen geäußerte Absichten oder bildhafte Redensarten oft missverstanden oder wortwörtlich genommen würden. Ohne ständige Rückmeldungen von außen ist die Welt für Asperger-Betroffene schwer vorhersagbar und extrem unsicher. Asperger-Autisten lieben deshalb feste und verlässliche Abläufe und Strukturen, die ihnen vertraut sind und sich ständig wiederholen. Neues, Veränderungen, Spontaneität und Überraschungen lehnen sie ab, weil diese ihnen Angst machen. Dies äußert sich bei jedem Mensch anders. Manche wollen die immer gleichen Ausflüge machen oder die Ferien stets am selben Ort verbringen, andere täglich dieselben Speisen essen.

Typisch für Asperger ist auch, dass sie häufig Spezialinteressen entwickeln, die oft nicht alterstypisch sind und deshalb etwas seltsam wirken. Dabei beachten sie viele Details und merken sich aussergewöhnlich viele Fakten. Bei Jungs stammen die Vorlieben meist aus den Bereichen Naturwissenschaft und Technik. Darüber hinaus beschäftigen sich beide Geschlechter oft auch überaus intensiv mit Computerspielen wie Minecraft, bei denen Welten erschaffen werden.

Ein weiteres Merkmal der veränderten Wahrnehmung beim Asperger-Syndrom ist die Über- beziehungsweise Unterempfindlichkeit der Sensorik. Normale Sinneseindrücke empfinden Menschen mit Asperger oft deutlich stärker oder aber merklich schwächer als andere Menschen. Schon zarte Berührungen durch einen Luftzug auf der Haut, aber auch Haarewaschen oder Duschen können sie als extrem unangenehm bis schmerzhaft empfinden. Geräusche sind ihnen schnell zu laut, und Gerüche von Deos können ihnen ein unangenehmes Stechen in der Nase verursachen. Kältereize und Schmerzen nehmen Asperger-Betroffene dagegen oft weniger ausgeprägt wahr. Umgekehrt wirkten bestimmte Sinneseindrücke, ausgelöst zum Beispiel durch das Streichen über kühle, glatte oder weiche, flauschige Flächen, beruhigend auf das Nervensystem. Oft werden diese Bewegungen mehrmals wiederholt um sich zu beruhigen und zu regulieren. Auch ihr oft fehlender Blickkontakt falle auf.  Viele Verhaltensweisen, die Asperger zeigen, ergeben im Hinblick auf die Art und Weise, wie sie die Welt wahrnehmen Sinn. Auf andere wirken ihre Handlungen jedoch oft unpassend, egozentrisch oder einfach nur befremdlich. Nicht selten eckten besonders Kinder mit Asperger deshalb an oder werden Opfer von Ausgrenzung oder Mobbing.

Insbesondere Kinder mit Asperger entwickeln deshalb mitunter eine toxische Strategie, um mit Altersgenossen mitzuhalten: Sie beobachten deren Mimik und Gestik ganz genau und kopieren sie anschließend. Spätestens aber mit Beginn der Pubertät, wenn die Sozialkompetenzen bei den anderen deutlich ausgeprägter werden, haben sie damit weniger Erfolg. In der Folge entsteht bei den Betroffenen ein immenser Leidensdruck, weil sie es trotz größter Anstrengung nicht schaffen, ihren sozialen Entwicklungsrückstand zu überspielen. Durch die andauernde Schauspielerei und Überanpassung verleugnen sie sich selbst und spüren trotzdem, dass sie nicht genügen. Das führt häufig zu einer massiven Selbstabwertung mit Folgeerkrankungen wie Depressionen, Angststörungen, Zwängen, Essstörungen sowie selbstverletzendem Verhalten und Selbstmordgedanken. Entsprechend gehört Borderline zu den am häufigsten gestellten Fehldiagnosen bei Asperger.

Die Mimik – die Nachahmung – bewirkt auch, dass das Asperger-Syndrom mehrheitlich nicht oder erst sehr spät erkannt wird. Auch sind typische Auffälligkeiten wie fehlender Blickkontakt und das zurückgezogene Verhalten, sozial eher akzeptiert zu werden, schlicht als Schüchternheit ausgelegt. Anzeichen, die auf das Asperger-Syndrom hinweisen können, sind – neben den bereits genannten Symptomen – Schlafprobleme, eine ständige Überreiztheit, Wutanfälle zu Hause, während in der Schule alles funktioniert, sowie emotionaler Rückzug und emotionale Aus- und Zusammenbrüche. Häufig treten die Auffälligkeiten im Zusammenhang mit äußeren Veränderungen wie Umzug, Schulwechsel, Scheidung der Eltern oder der Geburt eines Geschwisterkindes auf. So kann ein Schulwechsel von der Primarschule auf die Oberstufe bei einem zuvor gut integrierten Asperger innerhalb von Wochen zur kompletten Schulverweigerung führen. Denn die neue Situation samt unbekannter Umgebung und gesteigerten Anforderungen kann ein Kind mit Asperger oft nicht mehr selbst kompensieren, was dann zur totalen Überforderung führt.

Formal ist Asperger zwar eine Krankheit. Wir verstehen darunter aber vor allem eine andere Art, die Welt wahrzunehmen, die nicht nur Schwächen, sondern auch Stärken mit sich bringt. Asperger ist nicht heilbar und muss auch nicht geheilt werden. Es gibt aber durchaus Möglichkeiten, gerade Kinder mit Asperger in ihrer Entwicklung positiv zu unterstützen und ihnen zu helfen, sich in Gemeinschaften besser zu integrieren. 

Asperger-Autisten haben auch jede Menge Stärken zu bieten: Sie neigen zu weniger Vorurteilen und gelten als hilfsbereit, loyal und zuverlässig. Asperger-Autisten sind komplett unbestechlich und immer und überall zu 100 Prozent ehrlich. Der berühmte Spruch „Sag immer die Wahrheit, aber sag die Wahrheit nicht immer“ – der zweite Teil funktioniert beim Autisten nicht. Das kann im betrieblichen Alltag auch zu Problemen führen.

Weil die Ausprägung des Asperger-Syndroms eine große Bandbreite hat, ist tatsächlich nicht in jedem Fall eine Behandlung notwendig. Es gibt durchaus Asperger, die insgesamt gut klarkommen, weil sie nur leichte Defizite und viele Ressourcen haben oder – manchmal sogar noch darüber hinaus – unter besonders günstigen Voraussetzungen leben. Dazu gehören beispielsweise eine reizarme Umgebung, ausreichend Pausen und Rückzugsmöglichkeiten, bei Kindern kleinere Klassen, eventuell eine Schulbegleitung sowie Respekt, Geduld und Rücksichtnahme den Betroffenen gegenüber.

Gerade Kinder mit Asperger wünschen sich Freundschaften. Sie wissen einfach oft nicht, wie sie das anstellen sollen.

Was uns wirklich bestreben sollten um glücklich zu sein!

Ich verstelle mich nicht mehr. Ich zeige mich, so wie ich bin. Ich halte nichts mehr zurück, aus Angst was andere über mich denken oder reden könnten. Das habe ich lange genug getan und die Leute haben trotzdem geredet.

Heute ist es mir egal was andere über mich erzählen, was sie amüsant finden oder schräg. Mir ist nichts mehr peinlich, denn ich bin nicht peinlich, ich bin authentisch.

Wenn ich auf dem Tisch tanzen will, tue ich es.
Wenn ich laut singen will, tue ich es. Wenn ich über meine Jugendsünden reden will, dann tue ich es. Wenn ich hinfalle, stehe ich wieder auf.
Ich brauche kein Krönchen mehr, das ich richten muss. Ich lasse die Haare strubbelig und mache weiter……

Auch wenn ich schon oft auf Menschen hereingefallen bin, die das, was sie von mir wussten gegen mich verwendet haben, bin ich immer offen geblieben für neue Begegnungen.
Ich halte nichts zurück, denn heute gibt es nichts mehr, das gegen mich verwendet werden könnte.

Die Leichen in meinem Keller sind ausgezogen. Die Schatten haben ihren Schrecken verloren.

So what?!

Lass sie machen.
Lass sie reden.
Lass sie denken.

Ich tue nicht mehr so, als ob es mir nichts ausmacht – es macht mir nichts mehr aus!
Endlich macht es mir wirklich nichts mehr aus!

Und….
Ich habe aufgehört an Menschen festzuhalten, die nicht mit mir weiter gehen wollen. Die mir nichts mehr zu sagen haben. Die mich hintenanstellen. Für die ich austauschbar bin.
Auch nicht an denen, die ich doch so gern behalten wollte. Ich höre auf mich für sie zu interessieren, wenn sie sich nicht mehr für mich interessieren.

Einseitige Geschichten schreibe ich nicht mehr weiter, ich klappe das Buch zu und lege es still zu meinen Erinnerungen.
Ich bin kein Statist mehr in den Leben anderer.

Es hat geschmerzt, an den Rand geschoben zu werden. Es hat befreit es erkannt zu haben und zu gehen. So viel hat sich verändert in den letzten Jahren und heute bin ich froh, diesen Weg gewählt zu haben, auch wenn er nicht immer der leichteste war und ist!

kurz mal nach Kos

Kos ist nach Rhodos die bekannteste griechische Insel. Die 40 Kilometer lange und 8 Kilometer breite Insel hat eine Gesamtfläche von etwa 290 km² und ist nur 4 Kilometer von der Küste von Bodrum (Türkei) entfernt. Auf die kleine Insel Kos inmitten der tiefblauen Ägäis bin ich besonders durch zahlreiche Schwärmereien im Bekanntenkreis aufmerksam und neugierig geworden und natürlich weil es eine Überraschung sein sollte und wir mal sehen wollten was Oma und Opa so im Urlaub machen. Mit ziemlich viel Verspätung sind wir dann in der Nacht auf Kos gelandet. Das mit dem Mietwagen hat super funktioniert, nun mußten wir nur noch das Hotel finden?! Nach einer kleinen Irrfahrt im „gefühlten Nirvana“ haben wir unsere Unterkunft gefunden. Am nächsten Morgen konnten wir uns dann einen ersten Eindruck verschaffen. Die Baukunst beschränkt sich auf ausschließlich, auf mehr oder weniger ferstiggestellte Betongebilde, die geschmacklos auf die vertrocknete Steppe geknallt wurden. Von zwei- bis achtgeschossig ist alles dabei.

Marmari, unser Ferienort ist ein künstlicher Retortenort entlang einer Stichstraße, die bis zum Strand führt. Außerhalb der Saison lebt hier niemand, dann ist Marmari ausgestorben. Tavernen, Klimbimselläden und Bars, allesamt in Betonhäusern bieten den perfekten Pauschalurlaub-Mix. Tavernen haben meistens einen großen Außen-Restaurantbereich, der an der Hauptstrasse ausgerichtet ist. Von dem wunderschönen griechischem Kos-Flair ist zwischen den knatternden Rollern, stinkenden Diesel-LKWs und unzähligen Touristenbussen nichts zu finden. Bunte billig gemachte Leuchtreklamen locken mit Schnitzeln von Mama gebraten.

Die Hotelanlage Caravia Beach ist wunderschön mit allem, was mach braucht, oder auch nicht. Allinklusive ist der Standard. Wer reinen Badeurlaub möchte ist hier ideal aufgehoben. Von Marmari Beach aus erstreckt sich eine nicht enden wollende Kette an Strandliegen mit Sonnenschirmen in beide Richtungen bis zum Horizont. Teilwiese in Vierer- und Fünferreihen. So sieht man dummerweise von dem schönsten Strand nicht mehr viel. Das Meer ist allerdings richtig schön, es fällt anfangs nur leicht ab, ist glasklar und schimmert in wundervollen Farben. Anfangs etwas kühl wirkend, ist es ein herrlicher Ort, die sommerlichen Lufttemperaturen, sogar noch im September zu ertragen. Das Salzwasser trägt so gut, daß man kaum wirklich schwimmen muss.

Mein Fazit: Kos ist nicht als typisch griechische Insel zu bezeichnen. Wer von anderen griechischen Inseln verwöhnt und von teils klischeehaften griechischen Postkartenmotiven inspiriert nach Kos fliegt, wird erstmal eine Enttäuschung wegstecken müssen. Aufgrund der geringen Größe konzentrieren sich die zahlreichen Touristen auf wenige Punkte der Insel, sprich Attraktionen und Sehenswürdigkeiten. Einsame und ursprüngliche Flecken, Dörfer und Strände gibt es ebenso wenig, wie ein typisch griechisches Feeling. Viele Touristenorte sind in den 80er künstlich geschaffene Beton-Orte und decken alle Anforderungen des modernen Pauschalurlaubes ab. So gesehen ist Kos empfehlenswert für all die Urlauber, die auf kurzen Wegen Strand, Meer, Poolbar, Cocktailbar, deutsches Essen und eine große Anzahl an Andenken- und Krimskramslädchen suchen. Verbunden mit einem guten Mehr-Sterne-Hotel in direkter Strandnähe bleiben da kaum Wünsche offen. So gesehen könnte ein Ort namens Marmari auch genauso gut in Spanien, der Türkei oder Italien liegen.

Wenn die eigene Seele keine Ruhe findet

Ja wir leben seit fast einem Jahr mit massiven Veränderungen und Einschränkung und eigentlich sind ein Großteil der Meinung sich damit gut arrangiert zu haben, Corona sei Dank. Aber was ist wenn wir uns damit selbst belügen und die eigene Seele keine Ruhe findet?

Vielleicht weißt du nicht so recht, woher deine innere Unausgeglichenheit, Nervosität und Unruhe kommen, aber du spürst sie ganz deutlich.

Du bist gereizt, dich stört die Fliege an der Wand. Du reagierst empfindlich auf Geräusche und Störungen. Auch deine Mitmenschen bekommen vermutlich deine Unausgeglichenheit zu spüren. Du bist ungeduldig, nörglerisch, ungnädig und launisch.

In deinem Körper macht sich deine Unausgeglichenheit in Form von Anspannung und Druck breit. Du fühlst dich innerlich getrieben. Du kannst dich wahrscheinlich schlecht konzentrieren, deine Leistungsfähigkeit leidet und du hast Schlafprobleme, wenn du überhaupt noch schlafen kannst.

Seelische Ausgeglichenheit und eine innere Ruhe beruhen darauf, dass wir uns und dem Leben vertrauen und überzeugt sind, unser Leben im Griff zu haben und selbstbestimmt zu leben. Sobald wir uns abhängig fühlen, machen sich innere Unruhe und Unausgeglichenheit in uns breit.

Um unsere seelische Stabilität und innere Ruhe wieder zurückzugewinnen, um dauerhaft gelassener und ruhiger zu werden. Wir müssen Denk- und Lebensweisen aufgeben, durch die wir uns in die Opferrolle bringen und die uns ein selbstbestimmtes Leben unmöglich machen.

Stärke dein Selbstwertgefühl und dein Selbstvertrauen. Lerne dich selbst mehr anzunehmen, dann ist es dir egal, wie andere über dich denken. Schau dir die Lebensweisheit „Wir können es nicht allen Recht machen“ an. Du wirst erkennen, dass es unsinnig ist, all zu viel auf die Meinung anderer zu geben.

Solange du deinen Wert von der Anerkennung anderer abhängig machst, solange bist du von deren Meinung abhängig. Dies führt zu ständiger Anspannung, innerer Unruhe und der Angst abgelehnt zu werden. Wenn du glaubst, durch das, was du tust oder sagst, über das Glück oder Unglück anderer entscheiden zu können, dann machst du dich von anderen emotional abhängig. Tatsache ist: du bist für deine Gefühle verantwortlich und die anderen sind für ihre Gefühle verantwortlich!

Du kannst anderen keine guten oder schlechten Gefühle machen, ebensowenig wie andere dir schlechte oder gute Gefühle machen können.Wie immer deine Kindheit war, was immer du früher erlebt hast, es existiert nur noch in deiner Erinnerung.

Du kannst lernen, damit abzuschließen und Frieden zu finden, dein Leben in die Hand zu nehmen und deine Zukunft jetzt und hier zu gestalten. Solange du Vergangenes für dein Unglücklichsein verantwortlich machst, solange bist du das Opfer deiner vergangenen Erfahrungen und wirst nie zu innerer Ruhe und Ausgeglichenheit finden.

Möglicherweise befinden wir uns in einer Lebenskrise, die uns aus der Bahn geworfen hat und es macht Probleme, wieder Tritt zu fassen. Vielleicht müssen wir umdenken, achtsamer mit uns selber umgehen, auf das Wesentliche konzentrieren und vielleicht einfach mit dem zufrieden sein was wir gerade haben.

spätpubertärer Geltungsdrang

Die Denker haben genauso Abnabelungsprozesse zu durchleben wie es mit jedem Menschen geschieht. Darüberhinaus sehen wir eine Armee von Denkern, die meinen, sie hätten das Denken neu erfunden und definiert.

Es wird ein Werk gelesen, ein Text verinnerlicht, dann aber nimmt man die Auffassung, die man über das Werk gewonnen hat und stellt es zu sich in Gegenposition, es wird zu oft nicht abgewägt, daß, was der Gegner sagt, keine solch frappierende polare Position zu der eigenen Einstellung bildet, da der Schein der Worte darüber hinweg täuscht.

Aber was passiert? Durch den holprigen halsbrecherischen und lebensfeindlichen Stil wurden der Einsicht fähige Köpfe in ihrer Gradlinigkeit gedämpft, so wirken sie undurchdringlich und verworren, dabei prägt der Immanenzglaube (zu dem Transzendenz lediglich der innere Motor ist) ihr gesamtes Werk.

Diese Personen haben wenige oder nur schwache neue Begriffe geschaffen, im besten Falle haben sie das bereits vorhandene illustriert, aber es ist NIRGENDS nur etwas Neues entstanden.

Aber auch andere, die als so radikal und unerbittlich sowie innovativ charakterisiert wurden, bewegten sich im Fahrwasser der Substanzlehre, allein die Form trug cholerische und überbordende Züge, da die Welt als vollkommene Sache seiner selbst verstanden wurde und es als ein unerbittlicher Kampf mit sich selbst angenommen wurde.

Funktioniert eine 2-Klassengesellschaft?

Liebe: Warum küßt er sie? Warum ist er an ihr interessiert und trifft sie weiterhin? Er hat eben nur 1 Haus und sie hat mehrere…also was soll denn das ganze? Der Mensch ist doch entscheidend und Liebe ist nun mal nicht bei allen wichtig…und vorrangig. Ist es denn noch immer so, Arm und Reich gehören nicht zusammen? Denn mittlerweile hat er zwei Jobs, um irgendwie mit dem Geld mithalten zu können, das seine Frau verdient. Seine Frau hat Geld, er ist arm. Sie haben sich im Internet kennengelernt und relativ schnell geheiratet, weil sie sich sicher waren, dass sie keine Lust mehr haben auf Dates und sich liebten. Kurz darauf hat sich ihr Leben verändert. Jetzt weiss sie wer sie ist und er bleibt „normal“ oder doch nicht?! Seither hat sie ein Vermögen und trägt ein großes Vermächtnis mit sich, dass er als Normalo nie bekommen wird. Sie hat sich ein Auto gekauft, geht nur noch in Luxusläden, hat ein Blumenstrauß-Abo und verläßt sich auf ihr Personal. Doch dabei vergisst sie offenbar, dass er sich immer öfter wie ein armer Schlucker vorkommt. Der blöde Idealist, der Normale. Sie macht sogar manchmal Scherze darüber. Grundsätzlich hat er kein Problem damit, wenn andere mehr verdienen. Auf einmal ist Geld ihm wichtig, weil es bei ihm auch immer häufiger darum geht: Urlaube, neue Wohnung, zweites Auto. Dabei mochte er sich als blöder Idealist. Und am liebsten hätte er die Frau zurück, die genau daran Gefallen gefunden hatte. Gesellschaft: Und auch hier finden wir genau das wieder! Gefühlt ungerecht, wer behauptet heute nicht in keiner 2 Klassengesellschaft zu leben muss eine ziemlich verzerrte Wahrnehmung der Realität haben. Wer hat denn die Macht und das Sagen? Weder gibt es Dynastien, noch werden wir von den Reichen regiert. Im Gegenteil: Während in der Vergangenheit Macht auf das Engste miteinander verknüpft war, setzt sich die gesellschaftliche Klasse heutzutage gerade aus den materiell besser gestellten Schichten, denn Reichen, zusammen. Richtig ist, dass sich die soziale Durchlässigkeit im 20. Jahrhundert verstärkt hat. Herkunft spielt heute eine viel größere Rolle für die Aufstiegschancen als bei früheren Generationen. Vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg haben die unteren Schichten der Gesellschaft vom wirtschaftlichen Wachstum auf breiter Front profitiert. Die allgemeine Wohlstandsentwicklung hat im Grunde alle erreicht, wenn auch nicht alle in gleicher Stärke. Arbeiten zu können und Arbeit zu haben, ist eben in jeder Dimension entscheidend. Es gehört eben auch dazu , nicht nur die Verlierer zu sehen, die sich unzweifelhaft bei 80 Prozent der Gesellschaft finden lassen. Redlich wäre es hingegen, die vielen Erfolgsgeschichten zur Kenntnis zu nehmen, die es durchaus gibt und die immer häufiger werden. Bei der Frage, wie sich eine Gesellschaft entwickelt, ist immer entscheidend, mit wem man sich vergleicht, ob mit den Vorfahren oder den Nachbarn. Und zu oft und zu schnell wird dabei nicht das Erreichte gewürdigt, sondern das Neidgefühl der vergleichsweise Reicheren und Besseren bedient, weil es – unstrittig – nicht allen gleich gut geht, obwohl es den meisten besser geht als früher.

Aber Nein sie passen noch immer nicht zusammen, weil der Neid noch viele viele Jahrzehnte über allem steht und die Zweifel so nicht aus der Welt geschafft werden. Weil jeder immer besser sein muss und mehr haben muss als der andere obwohl er es sich vielleicht garnicht leisten kann oder es auch nicht braucht, weil es seiner Lebensweise nicht entspricht und somit erfüllt der Neider immer das Klischee das er arrogant, oberflächlich und eingebildet ist. Es sollte egal sein ob du arm oder reich bist, ob du im feinen Anzug oder in der Schlumpihose einkaufen gehst, es sollte der Mensch zählen nicht der Status in der Gesellschaft. Und so lange das nicht funktioniert sollte sich nur gleich und gleich gesellen den Unterschieden mögen sich zwar anziehen aber sie behalten sich nicht auf Dauer.

Warum regen uns Kleinigkeiten so auf?

das leben kann so schnell vorbei sein und wenn wir Pech haben dauert es länger und wir leiden jahrelang darunter! Jeder Mensch lebt ein anderes leben. Jeder hat andere Erfahrungen und Erlebnisse. Und da reicht manchmal schon ein kleiner Tropfen, der das Fass zum überlaufen bringt.
Es muss nicht einmal die Kleinigkeit gewesen sein, die die Leute wirklich wütend macht. Sondern alles was davor schon passiert ist. Man kann vieles in sich reinfressen, aber irgendwann bricht es bei jedem aus. Und dann passiert sowas.

Es gibt Menschen, die regen sich wirklich stark über Kleinigkeiten auf. Aber jede Handlung hat irgendeinen Grund. Selbst wenn der Grund Jahre zurück liegt. Aber einfach so, macht keiner was.
Daher kann und sollte man nicht über Menschen urteilen oder lästern, die man nicht kennt. Da man eben nicht ihre Lebensgeschichte oder bei manchen tatsächlich die Leidensgeschichte kennt.
Und es gibt Menschen die nervlich einfach nicht stark genug sind. Dann kann es noch an Frust, Angst, Wut, Verzweiflung und und und liegen.