Como – Italien zum genießen

hotel_como_entrance1_pptLecker Eis, gutes Essen, Sonne und natürlich Shopping. Hier verschlägt es uns regelmäßig nach Como und im Hotel Como waren wir nun bereits mehrere Male. Ein kleines Hotel nicht ganz im Stadtzentrum auf modernsten Stand. Kurzfristig gibt es hier immer ein Zimmer und auch das inbegriffene Frühstück ist ausreichend. Die Zimmer sind nicht besonders groß (braucht man ja auch nicht) dafür aber mit Klimaanlage, TV, geräumigen Bad und großem Doppelbett.

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Und mit 140 Euro pro Nacht im Doppelzimmer mit Frühstück ist alles im Rahmen und die notwendige Entspannung nach einem langen Tag auf den Füßen erhält man mit einer gebuchten Wellnessanwendung oder im Pool auf der Dachterrasse mit wundervollen Ausblick.

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Das Stadtzentrum ist zu Fuss gute 10 Minuten entfernt und lädt förmlich zum Verweilen ein, Autos sind dort verboten als kann man ein Kind auch ruhig mal laufen lassen. Ein guter Tip ist es jedoch sich im Hotel einen Stadtplan geben zu lassen, da man in den kleinen Gassen schnell den Überblick verliert und dann sieht man ein Geschäft in welches man später unbedingt noch will und dann findet man es einfach nicht wieder. Diverse kleine Restaurant laden zum Essen und Kaffee trinken ein. Auch eine Bootsfahrt sollte unbedingt gemacht werden. Abends hat man die Qual der Wahl mit den Restaurants jedes ist gut und man kann sich so schwer entscheiden. Am Donnerstag und am Samstag ist Markt direkt auf dem großen Platz und dort läßt es sich gut shoppen (Taschen, Schuhe,….. und all die Dinge die man eigentlich nicht braucht, aber wenn man schon mal da ist…) Ihr kennt das ja!

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Am Abreisetag zieht es uns immer noch in die Markthalle, Schinken, Käse, Obst, Gemüse….soweit das Auge reicht und es ist so lecker. Also immer die Kühlbox ins Auto damit die Schätze auch daheim ankommen.

Uns reichen 3 Tage immer aus um wieder alles zu sehen und keine Langeweile aufkommen zu lassen. 

 

 

Sommer, Sonne – Swinoujscie

Im August 2016 haben wir uns einen kleinen Aufenthalt an der Ostsee gegönnt. Wir haben uns bewußt für die polnische Seite entschieden um uns davon zu überzeugen ob die Seite der Ostsee schöner ist. Und ja für uns ist sie definitiv schöner und vor allem bezahlbarer. Wir zählen zu den Menschen die lieber mehrmals im Jahr kleine Auszeiten nehmen als nur einmal im Jahr für 3 Wochen in den Urlaub zu gehen. Daher ist das Preis-Leistungs-Verhältnis schon sehr wichtig. Wir sind dann fündig geworden und haben uns hier für eine Ferienwohnung entschieden. Direkt in unmittelbarer Nähe zum Strand und doch ruhig.

Die Wahl ist auf das Aquamarina Swinoujscie gefallen, eine Ferienwohnungsanlage der gehobenen Klasse. Unser Aufenthalt zog sich über 3 Tage (Donnerstag bis Samstag) für einen Gesamtpreis von 210 Euro. Die Wohnung war ausgelegt für 4 Personen, somit genug Platz für uns alle.

Es handelt sich bei der Anlage um einen Neubau, in zweiter Reihe zur Strandpromenade. Die Wohnung war hoch-modern ausgestattet mit allem was man braucht. Es gab ein Schlafzimmer mit großem Doppelbett, Balkon und TV. Einen Wohn-Ess-Bereich, sehr großräumig und komplett ausgestattet und natürlich darf der Balkon nicht fehlen. an den Wohnbereich grenzt ein TV Bereich mit einem geräumigen Schlafsofa. Das Bad befindet sich im Eingangsbereich und war mit einer großen Dusche ausgestattet. Die komplette Ferienwohnung war mit geschmackvollen Laminat ausgestattet. Unsere Wohnung befand sich im 4ten Stock und wir hatten so einen guten Blick über die ganze Anlage. Aus den anderen Wohnungen hat man nichts gehört, somit war es zur Nachtruhe auch angenehm ruhig. Die Wohnung war bequem durch einen Fahrstuhl zu erreichen und die Rezeption im Erdgeschoss war immer hilfsbereit und erreichbar.

Zum Ort selber kann ich berichten, da es eine traumhafte Strandpromenade hat und kulinarisch wird dort wirklich jeder Wunsch erfüllt. Es reiht sich ein Restaurant ans andere und diese haben ein Preisniveau von 6-15 Euro je Essen. Die kleinen Gäste werden herzlich bespaßt mit Seifenblasenaktionen, Straßenmusik, Animation und diversen Spielparks an der Promenade. Die kleinen Geschäfte haben bis lange in die Nacht offen und auch das geliebte Eis kann von Stand zu Stand genossen werden. Zu empfehlen ist eine Kutschfahrt durch den Ort oder für die kleinen Gäste der Tretautopark. Die Menschen im Ort sind herzlich und zuvorkommend. Der Strand ist so wie man sich diesen vorstellt, weitläufig, weißer Zuckersand und ehrliches Ostseewasser.  Der Strand war sauber udn ordentlich, wenn man es nicht besser wüßte, könnte man denken dort wird täglich gekehrt. Auch dort kann man ,wenn man Hunger bekommt, direkt die kleinen Restaurant, läufig den Zugängen zu Stand, aufsuchen und nach Herzenslust speisen, fangfrischen Fisch oder ein feines Steak vom Grill. Bei Preise von um die 5-7 Euro macht man nichts verkehrt und muss nicht hungern.

Das es uns öfter an die Ostsee verschlägt, kann ich mit Sicherheit sagen wir kommen wieder, denn besser kann man selbst nicht wohnen und den Tag genießen mit kurzen Wegen und ohne Sorge das Kinder stören oder nicht willkommen sind. 

Wohlfühlzone: Central Swiss Quality Sporthotel

Hier wird berichtet von der kleinen Alltagsauszeit in Davos. Der Aufenthalt ist zwar schon etwas her (Januar 2016) aber trotzdem erwähnenswert. Hier zieht es uns immer wieder her allein schon durch das Interesse am HC Davos, da im Januar immer das Eishockey-Grümpi zu Gunsten der Jüngsten des Vereins veranstaltet wird und Herr „Alltagswahnsinnhoch2“ dort immer mitspielt. Und natürlich weil es im Winter soooo schön ist und das Wintersportherz erwärmt. Das Hotel selbst ist super zentral gelegen und man kann alles auf kurzem Weg erreichen, ohne das Auto zu bewegen. Auch mit dem Zug kann man nach Davos reisen.

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Wir haben das Hotel kurzfristig gebucht und waren auch über den günstigen Preis überrascht. 3 Nächte im Doppelzimmer mit Frühstück für 610 CHF, da kann wirklich keiner etwas sagen, denn etwas Bezahlbares in der Region zu finden ist schon schwer. Das Hotel ist super aus gestattet und auch der Pool- und Wellnessbereich (gerade nach einem anstrengenden Sporttag) kann sich sehen lassen. Das Frühstück war mehr als reichhaltig und üppig und die Zimmer sauber und modern eingerichtet. Genau das richtige für einen Kurzurlaub vom Alltag. Das Personal war immer freundlich und Wünsche blieben nicht unerfüllt.

Auch unser nächsten Aufenthalt würde uns wieder in dieses Hotel führen. 

 

 

Erlebnisausflug „Ravensburger Spieleland“

Es sind Herbstferien und er Besuch ist eingetroffen und da dachte ich mir ein Erlebnis ist es bestimmt und so schnell werden wir dort nicht wieder hinkommen also auf ins Ravensburger Spieleland. Gesagt, getan pünktlich nach 45 Fahrt standen wir um 10 Uhr am Eingang und haben uns erst einmal über die Preise erschrocken: 30,50 Euro pro Erwachsenen und 28,50 Euro für Kinder zwischen 3 und 14 Jahre. Ein Bollerwagen kam noch für 5 Euto dazu und schwups war man direkt für 2 Erwachsene und 2 Kinder 123 Euro los. Ok für den Preis bleiben wir den ganzen Tag haben wir beschlossen. Das Wetter war gut und es waren wenig Leute im Spieleland, also mussten unserer Zwerge selten anstehen. inpark_innen_apr2016_612x420mm_vs04ansicht

Vom Ponnyreiten über das Traktor fahren, ging es weiter über den Streichelzoo zum Entdeckerpark. Aufgefallen ist bereits am Anfang, das trotz Ferienzeit die ganzen Buden und Stände bereits geschlossen waren, also mal was zu trinken holen zwischendurch oder ein Eis, war nicht möglich, schade! Dann ging es zum Bagger fahren für groß und klein und zur ersten Rutsche. Danach ging es weiter zum Wildwasserspaß zum Autofahren, in den Kletterpark und zum Schneckenscooter, Feuerwehrautowettfahren und Labyrinth durften nicht fehlen. Wir stellten schnell fest das ein Großteil der Fahrgeschäfte erst für Kinder ab 4 Jahre war und ab 8 durften die Kinder teilweise alleine fahren.  Hier sollte dann fairer Weise auch erst ab 4 jahre Eintritt verlangt werden, da die teils unfreundlichen Mitarbeiter bei einem Kind welches in 6 Wochen 4 Jahre wird keine Gnade kennen und es lieber böse anmaulen “ Du darfst da nicht mitfahren“ und es weinen lassen. Schade soll doch für Kinder sein.

Aber gut dieser Tag sollte den Kindern gehören! Pünktlich um 13 Uhr hatten wir die Hälfte des Parks absolviert und es war Zeit für das Mittagessen.  Hier gab es 2 Restaurant die geöffnet hatten und für die Kinder gab es jedes angebotene Essen als Kids Menü inkl. 0,3l Getränk und einem kleinen Spielzeug für 6,90 Euro. Für die Erwachsenen lagen die Menüpreise zwischen 7 und 10 Euro, dies war völlig in Ordnung und das Preis-Lesitungs-Verhältnis hat gestimmt. Nach der Pause ging es dann weiter zum fliegenden Sofa, Tretboot fahren, Kinderkanu, in Käselöcher schießen und Autoreifen wechseln. Wieder für die ganz kleinen wenig dabei und auch bei diesen Mitarbeitern wenig Toleranz und Verständnis. Sogar beim Autoparkour durfte eine 8 jährigen nicht mitfahren, weil sie den Kurs bzgl. der Verkehrsregel (Dauer 60 Minuten) nicht mitmachen wollte, weil sie es schon kann. Ok das war dann mehr als unfreundlich. Unser nächster Versuch war die Schokoladenmanufaktur, Schokolade selbst mache, ein Traum. Leider nicht für uns da die Kurse bereits ausgebucht waren und der letzte Kurs um 17:15 Uhr zu spät war.Als Entschädigung hätte man dort Schokolade kaufen können, aber die Preise haben dazu nicht eingeladen als Aktion gab es 2 kg Schokolade für 23 Euro, wir fanden das ziemlich teuer. Also weiter gehts!

Auf dem Gelände gab es dann noch eine Tombola, ein Los 2 Euro und jedes Los gewinnt, das ist wirklich Kinderfreundlich. Also für jedes Kind 5 Lose gekauft. Unsere Ausbeute Kind 1: 2 Spiele, 1 Puzzle, 1 Buch und ein kleines TipToi Tier. Kind 2: 2 Bücher, 2 Puzzle und 1 Spiel. Gut gemacht die Kids waren glücklich.

Dann gab es auf dem Gelände noch 3 Verkaufsstellen mit den Ravensburger Produkten: Ok wir sind hier und schauen mal, sollte ja günstiger sein als im Laden, aber weit gefehlt, wären nicht 30% Rabatt gewesen würde es sich nicht lohnen, da die Artikel teilweise teuer waren als in den Geschäften. Hier muss dringend an der Preispolitik gearbeitet werden und es ist absolut nicht verbraucherfreundlich. Eingekauft haben wir trotzdem gab ja 30 Porzent und es kommt Nikolaus, Geburtstage und Weihnachten. Das gute war die Einkaufstüten wurden mit einer Nummer versehen und man konnte sie bequem beim Verlassen des Parks am Ein- bzw. Ausgang abholen, kein lästiges Schleppen durch den Park , top gelöst.

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Die versprochenen Figuren; Heinblöd, Kaptain Blaubär, Fix und Foxi, Maus und Elefant, waren leider nicht mehr da außer eine Fotostunde mit Maus und Elefant. Schade es wäre doch toll, wenn die Figuren durch den Park laufen und die Kinder sie anfassen könnten.

Alles in allem war es ein schöner Tag mit vielen Eindrücken und Erlebnissen. Die Kinder waren glücklich und total geschafft so konnten wir pünktlich um 18 Uhr den Heimweg antreten.

Status:

Anzahl: 2 Erwachsene und 2 Kinder

Dauer Aufenthalt: 10 bis 18 Uhr

Ausgaben Eintritt und Parken: 128 Euro

Ausgaben Essen: 60 Euro

Ausgaben Einkäufe: 250 Euro

Ausgaben Tombola: 20 Euro (Gewinne im Wert von bestimmt 40 Euro)

gesamt: 458 Euro 

Es war eine tolle Erfahrung und wir haben es nicht bereut aber eindeutig zu teuer um es öfter zu machen, schade wirklich schade!!!!

 

Geheimtip – Seehotel Adler in Bodman-Ludwigshafen

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Hier wird Erholung noch wörtlich gemeint und Entspannung groß geschrieben, ob der Kurzurlaub übers lange Wochenende, der Wellnesstrip mit der Freundin oder der Familienurlaub am Bodensee. Zu jeder Zeit ist man im Adler sehr willkommen. Jeden Morgen gibt es ein fantastisches und üppiges Frühstück, wo wirklich für jeden etwas dabei ist und auch Sonderwünsche werden immer erfüllt. Wer eine Halbpension wünscht bekommt täglich ein 4 Gänge Menü und das nicht nur für die Geschmacksnerven sondern auch für das Auge.

Erholen kann man sich hervorragend im Spa- und Wellnessbereich mit einer traditionellen Finnischen Sauna, einem Aroma-Dampfbad und einem Tauchbecken. Nach einer Wellnessdusche erwarten Sie das Solarium und der Garten des Spa zum Verweilen. Alle Anwendungen können an der Rezeption gebucht werden und auch kurzfristig ist immer etwas zum Verwöhnen dabei.

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Die Zimmer sind liebevoll und geschmacklich hervorragend eingerichtet, fasst wie in einem Märchen der Neuzeit. Es ist beanstandungslos sauber und von Kosmetikartikel war alles notwendige vorhanden. Hat etwas gefehlt wurde dies umgehend durch das Housekeeping in Ordnung gebracht. Auch preislich ist das Hotel im absoluten Rahmen, die Nacht in einem  Doppelzimmer liegt je nach Lage uns Saison bei 120-170 Euro inklusive Frühstück.

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Ich kann dieses Hotel auf jeden Fall wärmstens empfehlen, jeder der sich selbst und seinen Lieben etwas Gutes tun möchte sollte sich einmal dort erholen und den Service genießen. Das Personal ist mehr als freundlich und herzlich, Wünsche werden erfüllt und auch wenn man jemanden überraschen will ist man hier richtig da die Mitarbeiter genau dies so möglich machen als würden sie sich selbst damit überraschen.

Auch die Umgegend lädt zum Erkunden ein und läßt kulturell nichts offen. Es gibt rund um den Bodensee diverse Städte die sich sehr gut durch die zentrale Lage des Seehotel erreichen lassen. Man kann ohne Probleme innerhalb von 60 Minuten mit dem Auto in der Schweiz sein, wo unbedingt der Rheinfall von Schaffhausen angesehen werden sollte, sein.  Es gibt zum Shopping das Lago in Konstanz sowie dass Seemaxx in Radolfzell (Outletcenter) und für die kleine Gäste gibt es das Ravensburger Spieleland in Meckenbeuren (60 Autominuten entfernt), sowie diverse Indoorspielplätze. Auch die Thermen rund um den Bodensee laden zu einem Besuch ein. Und für die Natur und Blumenfreunde sollte die Insel Mainau unbedingt besucht werden. Man sieht es ist für jeden etwas dabei und es lohnt sich wieder zu kommen, da man alles nicht durch einen einmaligen Besuch erleben kann.

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Unser Fazit wir kommen wieder, da wir uns sicher sind das wir wieder wie Prinzen und Prinzessinnen verwöhnt werden. Ein Genuss für die Seele und Balsam für den Körper!!!

Hang Loose – Hostelflair zum wohlfühlen

Bei dem Bericht handelt es sich um unsere Erfahrungen zum Kite Urlaub auf Tenneriffa. Als die Reise geplant wurde ging es wirklich darum einen Platz zu finden um täglich zu Kiten ohne stundenlang auf den Wind zu hoffen. Dieses Hotel mit Hostelflair haben wir auch gefunden. Hotel Playa Sur Tenerife in El Mèdano. Es ist wirklich ein kleines Hotel, was renovierungsbedürftig erscheint aber für die Zwecke eines Sporturlaubs völlig ausreichend ist und dazu noch den Geldbeutel schont. 2368727.jpg

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Es handelt sich um spartanisch eingerichtete Zimmer die aber völlig in Ordnung sind, weil man zu Sport da ist und das ist das tolle an diesem Hotel. Es mag auf den ersten Blick nicht edel sein, aber zeige mir ein Hotel wo du deine Sportausrüstung schnappt und theoretisch und praktisch aus dem Hotel stolperst und direkt am Kite-Spot mit 7 Schulen stehst. IMG_3047.JPG

Die Schulen sind alle deutschsprachig und somit auch für nicht Fremdsprachler, gut. Man wird direkt freundlich empfangen und sogar die Ausrüstung kann man dort zu einem vernünftigen Preis mieten. Es war einzig und allein etwas anstrengend da die, die es bereits können sich selten aus der Anfängerzone entfernt haben und somit der Platz etwas beengt war um seinen nicht vorhandenen Künsten zu frönen. IMG_3063.JPG

Der Kitelehrer unserer Schule(Mike)  war mega freundlich und sehr engagiert um das nötige Wissen zu vermitteln, die Schule wurde erst vor einem Jahr übernommen und wir hoffen sie behalten genau diesen Ehrgeiz bei.

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Wer dann nach seinen Sporteinheiten, müde und ausgehungert ist, hat gute Möglichkeiten landestypisch und preiswert zu essen, die nahegelegenen Restaurant sind ca 10 Minuten zu Fuss entfernt und es war nichts dabei was zu einer geschmacklichen Katastrophe geführt hat.

Wir können diesen Sporturlaub nur empfehlen, man macht nichts verkehrt wenn man eine Pauschalreise bucht. Einen Mietwagen benötigt man nicht wenn man rein zu Sport da ist, da es einen Shuttle zu Hotel und wieder zu Flughafen gibt. Wer Ausflüge, z.B. zum Teide machen möchte benötigt allerdings einen Mietwagen, der aber über Deutschland gebucht werden sollte.

Von uns Daumen hoch und 10 von 10 Punkte für den Wiederholungsfaktor.

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Jackpot „defekter Koffer“ – made SWISS Handling

Alles beginnt damit das es schon mal sehr bescheiden ist, dass der Urlaub zu Ende ist und du die Heimreise antreten musst, so auch wir…. vorab schlecht gelaunt weil du genau weisst im Flughafen musst du dir erst mal lange Klamotten anziehen, weil zu Hause gefühlt der Winter ausgebrochen ist. Nun gut das Essen auf dem Flug (komisches Baguette und NEEEEE Tomatensaft gibt es nur auf der Langstrecke) haben wir mit der SWISS schon mal überlebt, ist ja auch nicht so weit von Palermo nach Zürich (mit dem letzten Flieger). So Maschine gerammelt voll und dann stehst du da am Kofferband um 22:50 Uhr und willst nur noch ins Bett und dann,… ja genau dann passiert das was man nicht will… auf dem Band liegt dein Koffer, offen!!!! Gut das Teil dann mal unter den Augen diverser Schaulustiger vom Band gezottelt (hilft ja auch keiner nein, du hast nur ein Kleinkind auf dem Arm was kreischt weil SEIN Koffer kaputt ist und die Leute drum herum schauen nur komsich (bei manchen war ich mir nicht sicher ob sie sich bereits ein Teil aus dem offenen Koffer ausgesucht haben und sich nur nicht getraut haben zu fragen: „Brauchen sie das noch?“

So als das kaputte Teil auf so ein Kofferauto gelanden, Kind oben drauf und direkt zur nächsten Mitarbeiterin des Bodenpersonals und da war es wieder,… die Mediamarkt Werbung: „NEE da bin ich nicht zuständig da müssen sie ins andere Terminal zu Lost and Found, nur die können den Damagereport ausfüllen.“ OK die SWISS spart Geld, aber stellt doch bitte Personal ein was wenigestens schreiben kann. Also quer durch das Terminal mit kreischendem Kind und voll bepackt. Nach endlosen Gängen angekommen beim Lost and Found Schalter. Nun übe dich in Geduld damit dir eventuell jemand neben den 10 anderen wartenden Personen hilft. Weil siehe da eine ganze Person ist am arbeiten! Nach endlosen 20 Minuten kommt eine weiter Person dazu und begutachtet den Schaden. Erst weiss sie nicht wie sie das ausfüllen soll und dann ist sie sich nicht sicher ob der Koffer wirklich dekekt ist,… naja wie auch der Reisverschluss ist ausgerissen und das Kofferschloss (Samsonite Koffer im Wert von 250Euro) ist komplett abgerissen. Gut nachdem man ihr klar gemacht hat der Koffer ist wirklich (ganz ehrlich) kaputt kommt die nächste knaller Aussage “ der war bestimmt zu schwer“, nee war er nicht, also das aufgeplatze Teil auf die Waage und siehe da der Koffer wiegt 20,6 Kilo von de erlaubten 26. Nun war die Tante ziemlich schlecht gelaunt weil Koffer kaputt und sie muss tippen. Ein Gutes hat es man kann das Kind beschäftigen und direkt herausfinden was es wiegt, wenn es auf die Kofferwaage klettert.

Sooo nach einer gefühlten Stunde und einer lachenden Parkuhr (Flughafen Zürich) bekommt an endlich den Bericht in die Hand gedrückt mit einer 3 seitigen Erklärung was nun zu tun sein, denn wer denkt der Fall ist erledigt der irrt gewaltig. Service darf ja nichts mehr kosten und daher wurde die Sparte Gepäckschäden an einen Subunternehmer gegeben wo man sich zu Hause dann hinsetzen darf und eine Seite im Internet ausfüllen muss und (wie soll es anders sein) man darf den ganzen Damagereport abtippen, damit 3 Tage später jemand anruft um sich zu erkundigen ob der Koffer wirklich defekt ist (könnte sich ja aus Langeweile selbst repariert haben). Dann wird einem mitgeteilt, dass der Koffer abgeholt wird für die Reparatur. OK das hat gut funktioniert aber die Reaktionszeit von 10 Tagen, um wirklich und zu 100 Prozent und ganz abschließend mitzuteilen das der Koffer nicht repariert werden kann, ist einfach viel zu lange. Und damit man dies nicht persönlich machen muss, da sich der Geschädigte (ICH) ja aufregen könnte schreibt man einfach eine Email, dass es ihnen leit tut aber der Koffer nicht repariert werden kann und da es das Model nicht vorrätig hat wird die Versandabteilung beauftragt einen neuen Koffer zu bestellen und zu liefern. Das darf dann gut und gerne wieder 10 bis 14 Tage dauern, man solle dafür aber Verständnis haben.

OK dann kommt die Paketankündigung und 2 Tage später mit der Lieferung erfolgt die pure Ernüchterung. Liebe Gepächschädenfirma es ist ja nett das ihr einen neuen Koffer bestellt, ABER mein Koffer hat 250 Euro gekostet, Beleg liegt euch vor, was fällt euch ein mir einen Koffer von minderwertiger Qualität im Wert von 100 Euro zu bestellen mit dem Vermerk er wäre gleichwertig.

PS: die verloren Sachen aus dem Koffer darf man dann direkt bei der SWISS wieder anmelden, das war vor 14 Tagen, gemeldet hat sich bis heute keiner, gut sei dem wer rechtschutzversichert ist, denn so viele Nerven kann man dafür nicht haben!

Stand der Dinge nach 5 Wochen: komsichen Koffer geliefert bekommen der nicht im Ansatz dem alten Koffer entspricht (hat ja auch nur die Hälfte gekostet), nach einer Feedbackforderung bzgl. der Differenz erhält man einfach keine Rückmeldung und die SWISS bzgl. der fehlenden Gegenstände hüllt sich auch heute noch in Schweigen!! Heute haben wir den 1.11.2016 und immer noch keine Lösung in Sicht, die Swiss meldet sich garnicht, also gab es einen bösen Brief mit anwaltlichen Maßnahmen und an den komischen Koffer der gelierert wurde müssen wir uns wohl gewöhnen, so langsam tut er mir auch leid, da er nun schon seit mehreren Wochen ungeachtet in der Ecke steht.

Heute 03.11.2016 entschuldigt sich die Swiss  für die lange Bearbeitungszeit ( Waren doch nur 7 Wochen), dass sie auf Grund ihrer Beförderungsbedingungen leider nicht für den Schaden aufkommen können und hoffen mir damit bei meinem Anliegen geholfen zu haben! Also dazu habe ich nun wirklich keine Worte mehr außer nie wieder flying with Swiss!

Ganz ehrlich das ist nicht Service made bei SWISS sondern Extradreist bei SCHI…!

Acacia Resort Sizilien – außen hui; innen pfui

Ein in die Jahre gekommener Betonklotz!Laut Katalog ein Sand-Kies-Stand,vor Ort boten sich dann Massen von Geröll und massiven Steinen, eher ein flächendeckender Steinstrand ideal für gefühllose Fussmenschen mit 3cm Hornhaut. Absolut nichts für ältere Menschen oder Kinder. Wer erst einmal den Weg vom Liegestuhl zum Wasser geschafft hat (5m) der muss in einem Balance-Akt den Sprung ins Wasser schaffen ohne sich die Füsse an den im Wasser und am Ufer befindlichen Felsen zu brechen. Wer dann erfolgreich das kühle Nass erreicht hat, sollte immer Ausschau nach weiteren Geröllmassen im Wasser ausschau halten und schon einmal in aller Ruhe den Rückweg planen denn der wird genauso steinig wie der Hinweg.

Somit Thema Strand für uns absolut Null Punkte!

Nach dem das natürliche Nass nicht in Frage kam, betrachten wir die Poollandschaft, eine traumhalfte Anlage mit übermotiviertem Poolboy. Dieser rannte im 15 Minuten Takt um den Pool und ermahnte alle Kinder nicht mit dem Wasser zu spielen und zu spritzen, es konnte sonst am Pool nass werden. Hmmm… kurz überlegen… Wasser ist doch nach oder habe ich da etwas verpaßt?! Die Zeiten in denen gepudert wurde sind doch schon lange vorbei! Aber neben dem wurde auch ständiges Duschen und Füsse waschen gefordert, da wir sonst das Wasser schmutzig machen. OK daran hat man sich nach ein paar Tagen gewöhnt und man widmet sich dem Aninimationsprogramm, welches gross beim Reiseanbieter angeboten wurde.

OK Beachvolleyball stand zum Angebot, also wer unbedingt kaputte Knie, gebrochene Zehen oder sonstige Schürfwunden haben möchte, sollte unbedingt dort dem Spiel nachgehen, ein Sandfeld gemischt mit Steinen und gebrochenen Muscheln lädt förmlich dazu ein. Die angebotenen Wassersportkativitäten wurden ebenfalls vergebens gesucht. 2 Mal täglich wurde der Versuch gestartet die Gäste vom Aquafit zu überzeugen (vorher duschen nicht vergessen), da ich leider meine Ohrstöpsel vergessen hatte, konnte ich mir bei der qualenden Lautstärke der Musik mir das leider nicht antun. OK OK für die Erwachsenen war Nichts dabei also ab mit der Zwergengeneration auf den Spielplatz.

Schön gestaltet jedoch ungepflegt und ohne Aufsicht. Ein Kidsclub sollte vorhanden sein, allerdings haben wir diesen nicht gefunden oder die haben sich vor uns versteckt. Der Spielplatz war immer unbewacht und wurde nicht gereinigt, die Kleidung der Kinder war voll mit Schmiere und anderem Dreck sodass die Kleidung danach getrost entsorgt werden konnten, da auch das Hotel auf mehrmaliges Nachfragen nicht in der Lage war diese zu reinigen. Neben dem Spielplatz befand sich eine Bühne (gerade im Aufbau), dort befanden sich freizugängliche Kabelschächte und offene Leitungen die förmlich danach schrieen von Kinder erkundet zu werden, da auch dort Nichts gesichert oder abgesperrt war, allerdings gearbeitet hat dort auch niemand. Offene Steckdosen oder freie Stromleitungen sind ein absolutes NO GO gerade wenn diese Anlage für Kinder empfohlen wird.

OK bis jetzt nicht so der Wahnsinn und ziemlich enttäuschend. Aber es geht noch besser, kommen wir zu den Zimmern. Über 3 Etagen verteilt, mit einem linken und einem rechten Flügel. Unser Zimmer befand sich auf der 2ten Etage im linken linken Flügel (wenn man vor dem Fahlstuhl steht). Für 3 Personen normal groß mit Balkon. Der Balkon ist ideal für nachtaktive Maulwürfe, da er über keinerlei Beleuchtung verfügt, aber regen wir uns nicht auf die anderen Zimmer haben auch kein Licht auf dem Balkon, lediglich ein offener Kabelschacht deutete die Position der Beleuchtung an. Auch die hauseingenen Ameisenkolonien auf dem Balkon hatten ihren Spaß. Im Zimmer selbst gibt es nur einen Kleiderschrank , eine Kommode oder ein Nachttisch mit Schubfach war nicht zu finden, auch der Fernseher (ok um Abend mal zu sehen was in der Welt passiert ist) hatte die Größe eine PC Monitor und war im hinteren Eck des Zimmers angebracht. Ich als Brillenträger konnte daran nicht viel erkennen. Das Bad ist funktional aber nicht mehr zeitgemäß, statt einer Dusche (gerade in einem Land mit Wasserknappheit) ist dort eine Badewann eingebaut. Auch eine Abluft sucht man vergebens und die WC-Spülung läuft 24 h, dies wurde mehrmals bemängelt aber geändert hat sich nichts. die Mitarbeiter an welche dies herangetragen wurde, erinnerten irgendwie an die Mediamarkt Werbung “ nicht meine Abteilung“. Während unseres Aufenthaltes hattes die Anlage große Probleme mit dem Strom , dieser fiel ständig aus und es lief tagelang ein Notstrom-Diesel-Generator, das schmucke Teil stand auch direkt unter unserem Balkon und so konnten wir ständig die Funktionalität mittels Gehörtest überprüfen. Wahnsinn Nachts um 2 Uhr noch so durchschnittlich 100DB sind doch toll, gerade wenn ein Kleinkind schlafen soll. Wenn der Generator mal nicht arbeitete konnte man den Aktivitäten des Küchenpersonals lauschen, die Glasflaschenweitwurf übten, jeden Abend zwischen 22 und o Uhr, da sich dummerweise auch der Küchentrakt unmittelbar in Zimmernähe befand. Auch der Keilriemen der Großküchenspülmaschine verlangte regelmäßig Aufmerksamkeit und pfiff fröhlich jaulend vor sich hin. Nach täglichen Bitten endlich das Zimmer welcheln zu dürfen gaben wir nach 5 Versuchen auf da das Hotel angeblich ausgebucht sei?!

Beim Thema Verpflegung hat man auch nicht viel verpaßt, wer denkt er bekomme in Italien einen vernünftigen Kaffee hat weit gefehlt, im Angebot: dümmer Filterkaffee mit einer Note vor Spülwasser, hallo wach sag ich da nur, ich bin dann dezent auf heiße Schokolade umgestiegen. Auch frische Säfte oder gar Obst (hallo wir waren auf Sizilen; wo ist das Obst) sucht man vergebens, es lebe das Obst aus der Konserve. Auch bei der abentlichen Essenschlacht (ok verständlich wenn es nach dem Frühstück 10 Uhr erst wieder um 19:30 Uhr etwas zu essen gibt) war kein Gaumenschmaus zu finden, zumindestens hat der Koch noch nie, ich schwöre noch nie etwas von Gewürzen gehört. Leider gab es dort keine Alternative wie vom Reiseanbieter angeboten. Von den angelbichen 3 Restaurant war eines geschlossen und die anderen beiden gab es nicht mehr. Es verbreitete sich somit ein Flair von ungewürzten Fertigprodukten mit täglicher Wiederholung. Jeder der Geschmacksnerven besitzt (also wir) verzichtet auf diese Verpflegung und fährt mit dem Auto (braucht man unbedingt, man befindet sich am Ende der Zivilisation) 16 km in den nächsten Ort um dort wenigstens einmal am Tag vernünftig zu essen. Auch die Poolbar ist keine Alternative außer für jede denen das Geld in der Tasche egal ist, für uns ein Fall von Abzocke. Ein Toast belegt mit Käse und Schinken 10 Euro anmutig auf einem orangen Plastikteller angerichtet, dazu ein kleines Bier für 5 Euro oder ein Kaffee für 5 Euro oder noch besser ein ziemlich schlechter Cocktail für 8-10 Euro oder ein kleines Wasser für 2,50 Euro. Natürlich bekommt man die Getränke passend zum Essen in Pastikbechern. Es wird somit jedem empfohlen im nächsten Supermarkt (5Minuten entfernt mit dem Auto) erst mal für ausreichend Getränke zu sorgen und diese ins Hotel zu schmuggeln, ebeso wie Kekse oder Obst.

Unser Fazit einmal und nie wieder……. die Anlage ist keine 4 Sterne wert und der Service bleibt völlig auf der Strecke.