Warum wir uns öfter an das Kind-sein erinnern sollten!

Uns Erwachsenen ist diese kindliche Neugierde verloren gegangen – eben weil wir das meiste schon kennen, nicht so viel zu entdecken haben und deshalb auch mit weniger Achtsamkeit durch den Alltag gehen.

  1. Kinder sind neugierig, auch auf Dinge, die für uns „Große“ selbstverständlich erscheinen.
  2. Es heißt ja so schön: Kindermund tut Wahrheit kund. Wir Erwachsene tun uns oft damit etwas schwerer. Manchmal würde es uns guttun, berechnende gegen erfrischende Ehrlichkeit zu tauschen.
  3. Es tut gut, unbeschwerte Kinder zu sehen, wie sie spielen, lachen und einfach Spaß haben.
  4. Dieser Blick auf Kleinigkeiten, ersichtlich, wenn ein Kind beispielsweise lange und fasziniert einen Schmetterling beobachtet, etwas was uns Erwachsene nicht mehr zum Staunen bringt.
  5. Viel an der kindlichen Unbeschwertheit ist uns Erwachsenen verloren gegangen. Was ja auch nachvollziehbar ist. Als Erwachsener lässt es sich nicht mehr so einfach völlig unbeschwert sein: berufliche Anforderungen, Verpflichtungen, Verantwortung für die Familie etc. Nichtsdestotrotz täte es uns hin und wieder gut, weniger zu grübeln.
  6. Sie gehen unvoreingenommen auf andere zu. Was uns Erwachsenen oft schwerfällt und dazu führt, dass wir damit hin und wieder eine Chance verspielen.
  7. Kinder genießen den Moment, leben im Jetzt, ohne groß nachzudenken, was sein wird oder was war.

Laßt Euch doch auch mal auf eine schnelle Begeisterung ein und genießt die ungebremste Leidenschaft der Kleinigkeiten. So wird das Leben doch ein bißchen leichter.

 

Erwartungshaltung

Erwartungen sind etwas so Selbstverständliches, dass man fast sagen könnte, die Gesellschaft bestehe aus Erwartungen. Ohne die Gewissheit, dass meine Erwartungen sich bestätigen werden, wäre kein soziales Leben möglich. Daran ändert auch nichts, dass man oft gerade das Unerwartete erwartet,

Erwartungen können sehr grundsätzlicher Art sein – zum Beispiel dass alles so bleibt, wie es ist. Oder sehr spezifisch, wenn sie sich auf das erwartete Eintreten eines ganz bestimmten Ereignisses beziehen. Auch nehmen Erwartungen oft die Gestalt von Hoffnungen an, etwa die, dass es die eigenen Kinder einmal besser haben werden. Meistens beziehen sich Erwartungen aber auf das Verhalten anderer, von denen wir eben ein ganz bestimmtes, typisches Verhalten erwarten. Die wichtigste Erwartung ist aber die, dass meine Erwartungen nicht enttäuscht werden.

Das Problem ist nur, dass sich Erwartungen immer auf zukünftige Ereignisse beziehen. Plane ich etwa für das kommende Wochenende einen Ausflug mit der Erwartung, am Samstag schönes Wetter zu haben, sollte ich mich wenigstens mal über die Wetterprognose informieren. Und dennoch ist es natürlich völlig unmöglich, alle für den Ausflug relevanten Erwartungen zu überprüfen. Es könnte sogar sein, dass sich meine Erwartung, am Wochenende tatsächlich immer noch einen Ausflug machen zu wollen, dann am Ende als Selbsttäuschung herausstellt, weil sich meine eigenen Präferenzen inzwischen geändert haben.

Wir phantasierten uns nicht willkürlich irgendwelche Zukünfte zusammen, doch rational könnte man Erwartungen auch nicht nennen. Rationales Handeln setze schließlich voraus, dass alle Beziehungen, die eine Situation beeinflussten, identifiziert seien. Auch dem soziologischen Laien dürfte klar sein, dass das schlicht unmöglich ist. Stattdessen erzählen wir uns Geschichten, die uns im Moment einer Entscheidung als hinreichend glaubwürdige Beschreibungen der Zukunft erscheinen. Und meistens kommen wir damit ja auch gut durchs Leben.

Hat Liebe ein Ablaufdatum? – Wandeln in Zeiten von Garantieverlängerung und Rückgabe

love2Ob es wohl die Schmetterlinge im Bauch sind oder die nicht enden wollende Verliebtheit? Was passiert wenn die Verliebtheit nachlässt, und man den Eindruck hat, sich viel zu früh auf jemanden festgelegt zu haben?

„Wir leben in einer Zeit der Rückgabe-Garantie, die uns vor dem Festlegen schützt: Im Internet kaufen wir Dinge, zu denen wir erst einmal die Bewertungen anderer Kunden lesen und dann problemlos wieder zurückgeben können — der Sendung ist der Retoureschein schon gleich beigelegt.“

Gesucht wird nach eindeutigen Anzeichen, nach abhakbaren Listen, nach Sicherheit — damit endlich klar wird, dass man nichts falsch gemacht hat. Dass man aufhören kann, sich anderweitig umzuschauen. Weil man den Richtigen an seiner Seite hat. Denn alles andere wäre, so scheint es, unzumutbare Zeitverschwendung.

Das ist nicht einfach nur ein Lifestyle-Phänomen. Es ist viel mehr als das. Denn es bringt eine Einstellung zum Ausdruck, die sich in vielen Lebensbereichen schon durchgesetzt hat. Und jetzt eben auch im Privaten. Es ist die Angst, etwas zu verpassen. Die Angst, ein 12-Monats-Abo abzuschließen, wo man doch noch nicht mal weiß, was in drei Monaten ist. Die Angst, die coolere Party zu verpassen, wenn man fest für eine andere Party zusagt.

Und eben auch die Angst, zu einem Menschen „Ja” zu sagen, und nicht zu wissen, ob der „Bessere” nicht schon um die Ecke lauert.

Aber wer so denkt, tut nicht nur sich selbst keinen Gefallen. Er zerstört auch die Beziehung. Denn wer permanent auf der Suche nach dem passenderen Match ist, der wird das, was ist, vernachlässigen. Weil er es nicht wertschätzt.love

Wer mit dieser Einstellung Beziehungen führt, verhindert die Möglichkeit, sich überhaupt noch auf einen Partner einzulassen. Denn mit einer solchen Einstellung ist der Absprung immer schon mitgedacht — lieber wird stattdessen der Markt sondiert.

Die eigentliche Beziehung wird so schnell als belastend empfunden. Im Zweifel steht sie ja zwischen einem selbst und den tollen neuen Möglichkeiten da draußen: „Das Risiko, etwas Besseres zu verpassen oder die Freiheit und Unabhängigkeit des Ungebundenseins zu opfern.

Denn wer vermutet, noch etwas „Besseres“ bekommen zu können, der spürt in erster Linie nichts anderes als die Tatsache, dass in der eigentlichen Beziehung nicht alle Bedürfnisse gedeckt werden.

Der Gedanke, eine Beziehung könnte einem die Freiheit nehmen, ist zwar nachvollziehbar. Aber er ist unsinnig. Denn wirklich frei ist man, wenn man nicht wählen muss.love 3

Generation Gehknüppel

Oder… „Menschen mit gewissen Privilegien, Werten und Vorsätzen“

Wir schreiben das Jahr 2012, Dinge passieren die man sich nicht vorstellen kann, wenn man sie nicht erlebt hat, von Ignoranz über Drohungen, Mobbing und Korruption.

Da war sie die erste amtliche Tätigkeit ganz offiziell mit Schreiben vom Gericht, nach 3 Jahren war es endlich soweit, die Arbeit konnte beginnen. Was kommt da auf mich zu? Was erwartet mich? Schaffe ich das alles? Ja ich freue mich auf das Ungewisse und Spannende. Mein erster Mandant, etwas ganz besonderes, er der junge Mann, nennen wir ihn Herrn Q. Als ich Herrn Q. kennen lerne füllt sich das Papier schnell mit vielen Dingen und es stellt sich heraus, das hier viel im Dunkeln liegt und Herr Q. ziemlich schlecht behandelt wird und sagen wir es korrekt auf Grund seiner geistigen Einschränkung von früh bis spät ausgenutzt wird. Dies fängt damit an, dass Herr Q. von morgens um 6 Uhr bis Abend 22 Uhr arbeiten muss. Nun gut das stellt jetzt nichts außergewöhnliches dar aber man stelle fest, er bekommt sage und schreibe eine Bezahlung nach dem Minijobprinzip und muss dafür auch noch Unterkunft und Verpflegung an den Arbeitgeber bezahlen, mein Gott dem Menschen bleibt ja ein Vermögen im Monat übrig erstaunlich das dieser dort noch arbeitet, aber was soll er tun, eine andere Chance hat er nicht.

Schnell wird ein Vertrauensverhältnis aufgebaut und Herr Q. bemerkt das dort etwas nicht stimmt und fängt an sich zur Wehr zu setzen und schon fangen die Probleme an! Der Arbeitgeber versteckt die dringend benötigten Medikamente des Herr Q. und dieser entwickelt immer mehr Wahnvorstellungen und Psychosen. Die ganze Sache eskaliert und Herr D. sorgt mit unlauteren Mittel – man hat ja Kontakte – das Herr Q. mit der Polizei in die geschlossene psychiatrische Klinik gebracht wird. Herr Q. verweilt dort fast 6 Monate. Herr D. macht aber munter mit seinen unlauteren Geschäftsgebaren weiter. Na ja es geht noch weiter, denn dort arbeiten weitere Personen die starke Defizite haben und auf Grund ihrer Behinderung gar nicht in der Lage sind einzuschätzen was dort passiert. Ebenso ein junger Mann Herr V. arbeitet dort unter gleichen Bedingungen wie Herr Q. und ist derart überfordert mit der Situation.

Auch die Unterbringung des Herrn Q. und des Herrn V. sind echt grandios. Jeder der beiden bewohnt ein Zimmer, mit stattlichen 8qm und es gibt Löcher in der Wand, schließlich muss für Belüftung gesorgt werden und die eigens angesiedelten Hausmäuse brauchen schließlich Auslauf. Ich kann nur sagen jeder halbwegs normale Mensch würde dort weglaufen. Aber es kommt noch besser, Herr X. ein ruhiger älterer Herr arbeitet auch auf dort.

Und jetzt der Knaller der Geschichte, Herr X. arbeitet seit Jahrzehnten unentgeltlich, von morgens bis Abend (6-21 Uhr), 7 Tage die Woche. Und das geht nur weil ihm erzählt wurde er bekäme eine Rente und könne dies als Freizeitbeschäftigung machen. Herr X. bekommt keine Rente sondern Leistungen vom Sozialamt. Auch sind die Mitarbeiter dort nicht gegen Unfall versichert oder ähnliches, nein das würde ja Beiträge kosten die kann man sparen und lieber die eigenen Bedürfnisse damit finanzieren, oder? Anscheinend reichen diese Mittel nicht aus. Was macht man also? Man bringt die zuständige Behörde ins Spiel.

Und dann kommt es wie es kommen muss, es gibt eine Beschwerde nach der anderen bei den Behörden über den Arbeitgeber und alle Ämter fangen an zu ermitteln, das ist wie im Kinofilm. Auch werden alle Beteiligten stundenlang befragt und geben genau die Mißstände an. Man denkt sich, gut gemacht, jetzt kommt alles in Ordnung.

Aber das Gegenteil passiert, die zuständige Behörde, ist darüber nicht erfreut, denn wie soll es sein das macht ja Arbeit, nein das wollen sie nicht und als Strafe bekommt man keine Mandanten mehr und erhält die Auskunft, suchen sie sich doch bitte einen anderen Wirkungskreis, sie sind uns unbequem, sie machen Arbeit und es soll doch bitte alles weiter so ruhig laufen wie bisher. Aber NEIN sorry das liegt nicht in meiner Natur, dass ich Korruption und Vetternwirtschaft unterstütze und die Behörde leistet ganze Arbeit, sicherheitshalber werden natürlich die angrenzenden Behörde darüber informiert, setzt die bloß nicht ein, die nehmen ihren Job zu genau.

Aller Anfang ist schwer dachten wir, aber das schaffen wir, dass dachten wir zu mindestens, für eine Weile. Die Ernüchterung folgte, da ein Fall komplizierter als der andere war. Von Messihaushalten, diversen Suchtkranken, bis zu völlig verwirrten Menschen. Alle Betroffenen die in dieses Schema fallen werden ihrem Schicksal überlassen, nur so versteht man das diese Menschen unerwünscht sind und man sie sehr zielstrebig loswerden möchte, im Prinzip wie Lotto spielen nur spannender. Hilflose Menschen sind der Willkür der Behörden ausgesetzt, es passiert NICHTS im Sinne des Betroffenen und ohne diesen behördlichen Zwang könnten viele würdevoller leben. Fazit nach so vielen Jahren ist man erledigt und verbraucht wenn man nicht das dicke Fell eines Juristen hat. Ich habe dem Ganzen den Rücken gekehrt, das was ich erlebt habe möchte ich nicht missen, obwohl es nicht schön war, aber es hat mir gezeigt wie wertvoll, Respekt und Achtung ist und was ich selbst erwarte. Ich kann mit genügend Abstand nun sagen, dass mir meine kleinen Dinge im Leben viel mehr wert sind, als all das Ganze Theater um das Thema wer hat die meiste Macht und den längsten Atem.

 

Die Geburtstagsmacher! muss das wirklich sein?

Gehören Kindergeburtstage mit Spielen wie „Reise nach Jerusalem“ oder „Sackhüpfen“ der Vergangenheit an?

Angeblich gibt es in Deutschland einen neuen Trend – „Die Geburtstagsmacher“. Eltern engagieren eine Agentur, die den Geburtstag für ihren Sprössling ausrichtet. Vom Verschicken der Einladungen bis zur Animation der kleinen Geburtstagsgäste – die Agentur übernimmt alles.

Immer muss es besser, größer und spektakulärer als bei den anderen sein. Waren wir mit unseren Null-8-15 Feiern vor 35 Jahren so unzufrieden? Nein ich kann für mich sagen ich fand es toll, da es von Herzen kam und mit Liebe geplant wurde.

Vergesst doch dieses ständige höher stapeln als die anderen nur damit man im Gespräch bleibt. Kinder sollen Spass haben und das machen wonach ihnen gerade der Sinn steht und sie erinnern sich viel lieber an die Zeit die man mit ihnen verbringt als an das Vermögen das dafür ausgegeben wurde.

Als wir bleiben bei der klassischen, so wie immer Variante, in den eigenen Vier-Wänden mit ganz normalem Speis und Trank.

Dilettantismus – Dummheit, Borniertheit oder Ignoranz?

Überleg doch einfach mal selbst: Wie war das damals, als Dir Deine Eltern Ratschläge gegeben haben? Wenn Du ungefragt Ratschläge bekommen hast oder heute bekommst? Was für Gefühle kommen da hoch? Und vielleicht erinnerst Du Dich, wie Du mehr gelernt hast: Durch theoretische Anleitungen, Kurse, Diskussionen oder durch ausprobieren und üben? Stell Dir einmal vorher, Dir hätte jemand als Kind Laufen lernen an der Tafel, per Handbuch, Präsentation oder per Video beigebracht? Wie weit wärst Du heute?

Borniertheit hat eher etwas mit Kompromisslosigkeit und mangelnder Einsicht und Einfühlungsvermögen gegenüber anderen zu tun. Ein „bornierter“ Mensch ist oft selber mit sich und dem Leben unzufrieden. Ein unglücklicher Mensch ist selten in der Lage andere glücklich zu machen oder sich für deren Probleme zu interessieren. Egozentrik und unbewusstes Machtgehabe spielen manchmal auch eine Rolle, aber nicht immer.

Mein Tipp wäre, wenn man in seinem Leben unglücklich ist mit seinem Umfeld, dann raus raus raus. ..Es klingt kurz und gemein, aber eines habe ich im Leben gelernt, auch wenn man selber voller Fehler ist, niemand wird sich jemals positiv verändern für dich.

Leider meine Erfahrungen. Es war eher der Fall, wenn man die Probleme, ob auf Arbeit, Nachbarschaft oder Familie ansprach, wurde es für mich noch viel schlimmer. Dann wird man schnell mal abgewertet.

Nur man selbst alleine ist für sich und sein Lebensglück selbst verantwortlich. Und man sollte sich selber fragen, wie weit man andere glücklich macht oder dazu in der Lage ist. Wenn denn die Personen auch viele gute Seiten haben, dann schaue doch über paar Fehler hinweg.

Die Welt ist so bunt mit all ihren ungeschliffenen Diamanten, last es so bleiben damit es nie langweilig wird und seht alles etwas entspannter.

 

Ja Aber…was sollen den die Anderen denken?

Ich glaube einige Menschen haben den lieben langen Tag keine anderen Probleme als darüber nach zu denken, was wohl die Leute von ihr denken, wenn sie dies und das machen!

Versteht ihr was ich meine?

Ich habe das Gefühl, sie lebt nur für andere Leute, sie macht nur das was andere Leute von ihr erwarten und die bloß nix schlechtes von ihr denken!

Warum ist es so wichtig immer dem Weltbild der Allgemeinheit zu entsprechen und gefälligst das zu tun was von der Mehrheit erwartet wird. Ecken müssen immer im rechten Winkel sein, warum kann aber nicht mal die Ecke rund gemacht werden, weil es mir so vielleicht besser gefällt? Haben die Menschen zu viel Zeit sich auf andere Dinge zu konzentrieren, statt auf sich selbst zu achten und vielleicht froh zu sein, einfach nur jeden Morgen gesund aufzuwachen.

In der Nachbarschaft wird ein neues Auto angeschafft, es dauert keine 2 Wochen haben natürlich einige andere auch direkt ein neues Auto. Aber mal zu hinterfragen warum, funktioniert nicht. Ich finde es ist normal das ein Auto nach 16 Jahren auch mal ersetzt werden darf ohne den Hintergedanken, man die können sich ja etwas leisten.

Aber dies fängt schon bei kleinen Dingen an. Das Kind bekommt ein Trampolin und zack hat das Nachbarkind 2 Tage später ein größeres Amazon Prime sein Dank.

Ich denke hier kann jeder unzählige Beispiele aufzählen, aber mal ehrlich macht das Spaß? Seit froh gesund und munter zu sein, den Kühlschrank gefüllt zu haben, ein warmes Dach über dem Kopf und wenn’s möglich ist einmal im Jahr in den Urlaub.

Genießt das Leben so wie es euch gefällt und wenn es die Jogginghose zum einkaufen sein muss, dann ist das so Hauptsache euch gefällt es und wem’s nicht passt der soll wegschauen. Das Leben ist zu kurz um es an belanglose Dinge zu verschwenden.

Neid! soziale Motivation oder paredoxe Handlung?

du-bist-nur-neidisch-caps-muetzen-flexfit-baseballkappeEnttäuschungen spielen im menschlichen Leben eine große Rolle, dabei pflegt die Enttäuschungshaltung das Ausmaß der tatsächlichen Schlechterstellung. Die Enttäuschung wird oft verallgemeinert und betrifft meistens unbeteiligte Personen.

Neid entsteht dort, wo gleichzeitig Erwartungen geweckt und verstellt werden. Neid induziert Motivation und verhindert sie gleichzeitig.

Wenn wir andere beneiden und diesen etwas nicht gönnen, dann machen wir deren Glück zu unserem Unglück. Wir leiden und zerstören unsere eigene Zufriedenheit und können nicht schätzen und genießen, was wir besitzen und was wirklich wichtig ist.

Seit nett zueinander und respektiert jeden Einzelnen!

Wie findet man seinen persönlichen Sinn im Leben?

Wie kommt man an den Punkt glücklich zu sein und mit sich im Reinen? Und wenn wir uns dann in den Dienst dieser für uns wichtigen Sache stellen, dann empfinden wir unser Leben als wert- und sinnvoll?

Hast du dir schon einmal darüber Gedanken gemacht, wofür du in der Welt stehen möchtest? Was dein Leben ausmachen soll? Was du leben möchtest? Zugegeben, das sind echte Hammerfragen. Und ich glaube, dass die wenigsten jetzt spontan eine Antwort darauf parat haben.

Denn deine Werte sind das, was du als fundamental wichtig für dein Leben empfindest und was du auch leben möchtest. Werte sind unsere tiefste innere Überzeugung davon, was für unser Leben und unsere Welt enorm wichtig und richtig ist. Es ist das, was du verkörpern musst, damit du am Ende deines Lebens selbst sagen kannst, dass du ein erfülltes und zufriedenes Leben geführt hast. Weil du deinem Leben mit deinen Werten einen Sinn gibst. Es sind keine Ziele, die man verfolgen kann und irgendwann erreicht. Sie sind mehr die Richtung, die Sie verfolgen – und die niemals abgeschlossen sein wird.

Ein Wert ist das, was dir für dein Leben elementar wichtig ist. Das, wofür du kämpfen würdest, wenn du es nicht mehr hättest. Das, was du unbedingt brauchst, um zufrieden zu sein. Und zwar nicht nur heute und morgen. Manchmal gibt es auch Dinge, die man gut findet, die man aber nicht so richtig lebt. Oder die man nur lebt, wenn andere zuschauen. Weil man glaubt, dass man es leben sollte. Deine wahren Werte lebst du, wenn du unbeobachtet bist 

Und wir können nicht einfach damit leben, wenn jemand unsere Werte verletzt. Wenn wir das, was wir aus tiefster Überzeugung heraus wollen, immer wieder zurückstellen müssen, dann fühlen wir uns dem Leben ausgeliefert. Das schafft Unzufriedenheit und Unglück. Wir müssen im Einklang mit unseren Werten leben. Deine Werte sind ein Maßstab, nach dem du dein Leben ausrichten kannst. Und diesen Maßstab brauchst du nicht zu begründen, er steht einfach fest.

Wenn „Familie“ an erster Stelle steht, dann wirst du bei deiner Jobwahl immer auch deine Familie berücksichtigen. Oder wenn du wertorientiert entscheidest, dann entscheidest du nicht entsprechend einer Stimmung, sondern du entscheidest dich langfristig. Du wirst dann nicht aus einer Laune heraus oder einem Reiz entsprechend deinen Partner betrügen, sondern du weißt, dass dir die Werte „Treue“ und „Partnerschaft“ wichtiger sind. Wer seine Werte kennt, der kann sein Leben aktiv steuern und fühlt sich nicht ohnmächtig und ausgeliefert. Jeder kann sein Leben nach seinen Vorstellungen und Werten steuern.

Denkt immer daran alle sind besonders und wir sollten auch nach Jahren der Gewohnheit respektvoll miteinander umgehen.

Marionette der Gesellschaft

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Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein.

Es kommt häufig vor das wir uns die Frage stellen: wie weit darf/kann/muss/soll ich gehen, ohne meine Authenzität völlig aufzugeben? Es erfordert ein hohes Maß an Geschick, Diplomatie, Geduld, Toleranz und, und, und …

Ich will, ich will, ich will!“ Schon kleine Kinder scheinen sehr genau zu wissen, was sie wollen. Und jeder von uns trifft jeden Tag viele Entscheidungen, bei denen wir ganz nach unserem freien Willen zu handeln scheinen. Doch ein freier Wille ist gar nicht notwendig, um komplizierte Handlungen durchzuführen.

Als bekanntes Beispiel nennt er das Autofahren: „Manchmal schreckt man mitten in der Fahrt auf und weiß nicht mehr, wie man die letzten Kilometer auf der Autobahn zurückgelegt hat. Man hat quasi automatisch, ohne willentliche Steuerung gehandelt.“ Daraus kann man schliessen, dass das Gefühl des freien Willens unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann, denn willentliche Handlungen nehmen wir immer dann wahr, wenn ein Gedanke einer Handlung vorausgeht. Letztlich sind alle unsere Handlungen vorherbestimmt. Wir wollen zwar bestimmte Ziele erreichen, aber wenn wir uns die setzen, spielen unsere Gene, die Umwelt und unsere Lernerfahrungen eine entscheidende Rolle.

Die Menschen sind leider von Weltanschauungen geprägt, die „Andersartigkeit“ als schlecht oder böse empfinden und davon ausgehen, dass die eigene Position und Sichtweise die einzigrichtige und überlegene ist; das Wort dafür ist Chauvinismus. Das fängt schon an mit Schikanen und geht weiter über Sexismus, Rassismus, Homophobie usw.

George Berhard Shaw, sagte mal „Der vernünftige Mensch paßt sich der Welt an; der unvernünftige besteht auf dem Versuch, die Welt sich anzupassen. Deshalb hängt aller Fortschritt vom unvernünftigen Menschen ab“

Jeder sollte somit für sich entscheiden, was er wann und warum in seinem Leben machen möchte und vor allem wie. Tätowierungen machen einen Menschen nicht dumm sondern bunt. Bunte Kleidung macht aus einem Menschen keinen Clown sondern fröhlich. Lustige Menschen die gerne Lachen sind nicht verrückt, sondern einfach nur glücklich. Jeder darf so sein wie er möchte, dafür sind wir Menschen und keine Maschinen. Ja es gibt ein System an den dem wir uns langhangeln aber die eigene Persönlichkeit sollte dabei nicht aufgegeben werden nur weil man ständig gesagt bekommt, mach das so, das darfst du nicht, kannst du nicht mal, ändere das doch,…… Und selbst die die das System nicht akzeptieren sind nicht schlecht sondern auch nur Menschen und mitunter liebenswerter und ehrlicher als die angepasste Marionette der Gesellschaft.

Seit ihr selbst, egal was die anderen sagen, denn damit ist man am glücklichsten.