Krass – „Klare Sicht“ – Optik

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Auch ich zähle zu den 62 Prozent der Menschen die auf eine Sehhilfe angewiesen sind. Ganz ehrlich alles andere wäre fahrlässig, ich erinnere mich daran zurück das die Bilder ohne Brille ziemlich unscharf waren und das erkennen der Straßennamen beim Autofahren grenzte an ein Ratespiel. Also mache man sich auf die Suche nach einem guten Optiker und da bin ich auf diese Firma gestoßen und ich muss euch sagen ich bin mehr als begeistert. Die Filiale meines Vertrauens ist in der schönen Stadt Singen. Die Filiale befindet sich direkt nebe Tchibo und ist 5 Minuten vom Bahnhof entfernt. Das ganze Team kümmert sich immer kompetent, hilfsbereit und schnell um meine Augen. Sehtest, Kontaktlinsen-Anpassung, neue Brille – alles im Sofortservice und ohne Terminvereinbarung.

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Ich bin nun seit 2015 bei Krass und habe dort bereits 4 Brillen anfertigen lassen, sowie einen Komplett-Tausch aller Gläser weil sich die Werte verändert haben. Vielen werden sich jetzt denke 4 Brillen,… ja genau 4 und da eine Brille komplett mit Gestell und Gläsern nur 149 Euro kostet, laßt mich überlegen, glaube ich brauche ich noch eine weitere!!!!! Egal welches Model man sich aussucht, der preis bleibt gleich. Ich habe mir zu Beispiel für die Nacht eine Brille mit gelben Gläsern anfertigen lassen in Sehstärke. Nach einer Woche konnte ich die „Sonderanfertigung“ abholen und war begeistert. Jedem zu empfehlen der im Dunkeln Probleme beim Autofahren hat, es blendet nichts mehr und alles wird so schön klar und scharf, da macht Autofahren direkt wieder Spaß.

Die KRASS BonusCard (50 Euro im Jahr) sowie die KRASS Kundenkarte inklusive Garantie runden den Rundum-Glücklich-Service ab.

Krass steht für exklusive Brillen und Sonnenbrillen zu attraktiven Preisen. Um mit den 74 Filialen in ganz Deutschland wird einem auch bei Prolbeme direkt geholfen. Toller Service, tolle Leistung, macht weiter so, mich habt ihr als Kunden sicher!

Chaos im Märchenland

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Ganz viele Dinge sollen sie lernen die lieben Kleinen und wir Eltern sollen ihnen die Richtung weisen und gute Vorbilder sein. Ermutigung, Motivation und Helfen stehen da ganz oben auf der Liste.

Klingt anstrengend, nervig und kraftraubend? Ja so ist es auch und vielleicht manchmal treibt es uns ein klein wenig in den Wahnsinn und dann ist die Sache mit dem Spaß schnell vergessen. Aber so weit muss es nicht kommen, es macht unheimlich Spaß zu sehen wie sie begierig alles aufsaugen, wie sie von ihrer Umwelt lernen, wie sie die Welt entdecken und uns Erwachsenen ganz oft die Augen öffnen.

Kinder, gerade Kleinkinder, tun Dinge nicht mit bösem Willen oder Wissen, diese Dinge passieren aus Affekt, weil sie von ihren Emotionen gesteuert werden und das Wort Vernunft bei ihnen noch gar nicht existiert. Oftmals können sie unsere hochgesteckten Erwartungen gar nicht erfüllen, weil sie über den ganzen Tag zu viel erlebt haben und von den Eindrücken förmlich erschlagen sind, die Müdigkeit die Oberhand bekommen hat oder der Hunger so groß ist das sie einfach nicht anders können.

Anfangs weinen sie, wenn du aus dem Raum gehst, in der nächsten Phase werfen sie sich mit einem roten Kopf auf den Boden und trommeln und schreien nur weil mal NEIN gesagt wurde. Auch gibt es den Zeitpunkt wo Gegenstände geworfen werden oder anderen Kindern einfach kreischend das Spielzeug (welches Monate nicht angesehen wurde) aus den Händen gerissen wird. Heute ist Mama toll und Papa blöd, in ein paar Tagen drehen wir das einfach um ist ja viel spannender für die Erwachsenen.

Ich muss euch sagen, das ist normal und auch gut so, dadurch lernen sie mit verschiedenen Situationen umzugehen und als Eltern ist man dadurch nicht schlecht und man ist daran auch nicht schuld. (Wir wollen es nicht wahrhaben, aber… wir waren alle mal so). Und um nicht im totalen Chaos seiner Zwerge zu enden muss man nur ein paar kleine Dinge beachten.

Schraubt die eigenen Erwartungen etwas herunter, Kleinkinder haben den Vorteil erst garkeine Erwartungen zu haben. Haushalt darf mal liegen bleiben, die Wäsche läuft nicht davon. Und vielleicht ist so ein Schontag (wir machen heute mal nichts) in der Woche ganz gut für alle um zufriedener und gelassener zu werden. Kinder erinnern sich nicht an den geputzten Haushalt, oder die Geschenke, oder das 3 Gänge Menü täglich,.. nein sie erinnern sich an die Zeit mit Mama und Papa. Und wer überfordert ist kann dies ruhig zugeben ist gibt Hilfe die man in Anspruch nehmen kann, nur muss man den ersten Schritt selbst machen, denn hellsehen kann noch keiner und angenommene Hilfe verschafft mehr Zeit mit den Zwergen!!!!

Damit die Zwerge nicht in Panik geraten weil ihr mal auf’s Klo wollt (allein) gewöhnt sie daran ihnen kurz bevor ihr den Raum verlasst zu sagen wo ihr hingeht, das gibt ihnen ein Gefühl von Sicherheit und man kann dann ohne Geschrei den Raum verlassen, klar funktioniert das nicht auf Anhieb aber es wird von mal zu mal besser. Und bindet sie zum Beispiel beim Müll raustragen mit ein und wenn es nur das Werbeprsopekt von letzter Woche ist und der Weg 3 mal so lange dauert, egal sie waren dabei und konnten helfen und lernen so spielerisch Verantwortung zu obernehmen. Lasst sie beim Tischdecken helfen, ja sie tragen jedes Teil einzeln und stellen es ohne Sinn wahllos auf den Tisch, egal auch das macht sie stolz und das Essen was Mama gekocht hat schmeckt doppelt so lecker.

Da ist sie die Forderung an die Eltern, sei Vorbild, Tröster, Motivator, Unterstützer und Helfer und zeige ihnen immer wieder die gleichen Dinge und erkläre immer wieder wie es funktioniert. Kinder brauchen positive Formulierungen, sie finden es toll wenn man ihnen sagt, was sie tun drüfen und nicht was sie nicht tun sollen. Es raubt die Kräfte und es ist anstrengend ohne Frage und ja es ist völlig in Ordnung wenn Mama und Papa auch mal den Weg des geringeren Widerstandes gehen. Das darf man ohne zu denken, dass gleich alle Prinzipien der Erziehung über den Haufen geworfen wurden. Eltern müssen sich bewußt werden, dass man sich nicht ständig etwas beweisen muss, manchmal muss man zum Selbstschutz die eigenen Nerven einfach schonen. Eltern vergessen schnell, dass es ihre eigenen hohen Anforderungen sind, die sie manchmal selbst nicht erfüllen können.

Es gibt Momente da ist es einfach besser, den anstrengenden Punkt einfach mal kurz aus dem Blickfeld zu lassen, damit wieder etwas ruhe einkehrt. Klar muss das Kind lernen das es zu bestimmten Umständen gewisse Dinge einfach nicht haben darf, gut dann räumt es für eine Weile weg und es wird das Interesse daran verlieren.

Geschenke sind toll aber nur wenn es die eigenen sind oder? Macht das Kind nicht darauf aufmerksam wenn es auf einen Geburtstag geht und man ein Geschenk überreicht. Packt das Geschenk alleine ein und tut es vielleicht schon vorher ins Auto, Kinder wollen nicht einpacken und dann tagelang das Geschenk anstarren, sie wollen es viel lieber auspacken. Damit aber das Kind auch aktiv an der Gestaltung teilnehmen kann, lasst es ein Bild dazu malen, funktioniert bei uns toll.

Guten Tag und auf Wiedersehen, das gehört zu Leben wie Bitte und Danke. Aber vielleicht reicht auch manchmal nur ein Winken aus der Ferne oder ein Hallo oder Tschüss von weiten. Viele Kleinkinder haben eine riesen Scheu davor ad hoc vor vielen Menschen spontan zu funktionieren und damit es nicht schon von Anfang an oder dann eben die ganze Rückfahrt Geschrei und Gequengel gibt einfach mal abwägen was gerade besser ist und das mit dem Knigge einfach später wenn alle entspannt sind wieder in Angriff nehmen.

Die Zwerge sollen aus logischen Konsequenzen etwas lernen und es das nächste Mal ein bisschen besser zu machen. Unser Verhalten soll keine Angst vor unseren Strafen verbreiten oder gar noch vor uns selbst. Sie sollen zu ihren Missgeschicken stehen und sich trauen, uns immer zu sagen, wenn etwas Dummes passiert ist. Sie sollen immer zu uns kommen können und sich nicht vor unfairen Strafen, Po-, Händeklapsern oder Brüllattacken fürchten müssen. Sie sollen aber auch lernen Verantwortung zu übernehmen. Sie sollen wissen, dass wir Eltern Abmachungen und Regeln kontrollieren und sie auch einfordern, denn wenn wir das tun, brauchen wir nämlich gar nicht mehr so viele davon und wir als Eltern begreifen das Erziehung Spaß macht und nicht unzählige Stafen und sture Regeln beinhaltet.

Smarter Stahl, clevere Lösung

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Es macht tatsächlich tick-tack! Gerne möchte ich meine durchaus positiven Erfahrungen mit dieser Smart-Watch teilen. Nachdem ich bestimmt in den letzten 3 Jahren unendlich viele dieser kleinen Wunderdinger ausprobiert habe, bin ich dann der „Withings Activite“ hängen geblieben. Dies ergab sich aus dem Aspekt, da man  wieder eine ganz normale Uhr trägt und für das Herausfinden der Uhrzeit nicht ständig auf sein Smartphone schauen muss. Diese smarte Erfindung verbindet klassische Eleganz mit dem notwendigen Schnick-Schnack der heutigen moderne. Die Uhr ist äußerst robust und auch wie versprochen wasserdicht. Sie erkennt unterschiedliche Arten von Bewegungen und erfaßt diese sehr genau.

Auch die Schlaferfassung ist für meine Ansicht sehr genau. Man kann sich durch leichte Vibration wecken lassen, dies war für mich sehr positiv da mein Wecker mich immer aus dem Schlaf gerissen hat und nun lasse ich die Uhr einfach 10 Minuten vorher vibrieren und kann ganz entspannt wach werden. Die App läßt sich problemlos installieren und hat ganz viele Funktionen, da die Uhr weitere 108 verschiedene Apps unterstützt, also für jeden Geschmack etwas dabei. Das Armband ist aus Silikon und somit sehr angenehm zu tragen. Gerade bei den Männern sinnvoll da sich keine Haare mehr in irgendwelchen Teile befestigen und unangenehm ziepen. Ich selbst habe die weisse Version, wo man allerdings sagen muss das dieses Armband sehr schmutzanfällig ist, aber auch dort gibt es Abhilfe, da man es entweder mit ein wenig Spülli wieder sauber bekommt oder man sich als Zubehör einfach ein anderes passendes Armband des Hersteller kauft und mit 39 Euro sind diese auch nicht teuer. Diese lassen sich hervorragend selbst wechseln, da sie einen sogenannten Schnellversclhuss haben, einfach den kleinen Hebel betätigen und das alte Armband entfernen und das neue einsetzen und den kleinen Hebel einrasten lassen fertig. withings-activ-steel-658x370-cf2b029030f23c5fWeiterhin war für mich der entscheidende Aspekt für diese Smart-Watch, die Laufzeit des Akkus, denn es gibt nichts nervigeres als ständig alle paar Tage oder wie beim angeknabberten Apfel täglich die Uhr an den Strom zu hängen, denn wenn man sie braucht z.B. beim Joggen war das dusselige Ding ohne Strom. Hier hält der Akku zwischen 6-8 Monaten und dann geht man ganz klassisch zum Uhrmacher und lässt die Batterie wechseln. Ganz wichtig dies muss unbedingt ein Profi machen, da dieser die Uhr wieder wasserdicht verschließen muss.

Also wenn man darauf achtet alle 2-3 Tage die Uhr mit dem Handy zu synchronisieren (länger kann sie leider keine Daten intern speichern) und man gut und gerne auf dieses Getippe auf Minidisplays, das Geblinke und Gepiepse verzichten kann ist diese Smartwatch eine gelungene Alternative der altmodischen Art mit unheimlich viel dahinter. Ich kann diese Uhr wirklich jedem weiterempfehlen, der gerne etwas mehr über sich wissen möchte aber nicht unbedingt mit bunten Blinklichtern auffallen will. Auch das Preissegment ist mit Preise zwischen 168 Euro bis 400 Euro je Model völlig in Ordnung.

Und vielleicht ist das genau das Weihnachtsgeschenk was noch gefehlt hat. 

 

Geheimtip – Seehotel Adler in Bodman-Ludwigshafen

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Hier wird Erholung noch wörtlich gemeint und Entspannung groß geschrieben, ob der Kurzurlaub übers lange Wochenende, der Wellnesstrip mit der Freundin oder der Familienurlaub am Bodensee. Zu jeder Zeit ist man im Adler sehr willkommen. Jeden Morgen gibt es ein fantastisches und üppiges Frühstück, wo wirklich für jeden etwas dabei ist und auch Sonderwünsche werden immer erfüllt. Wer eine Halbpension wünscht bekommt täglich ein 4 Gänge Menü und das nicht nur für die Geschmacksnerven sondern auch für das Auge.

Erholen kann man sich hervorragend im Spa- und Wellnessbereich mit einer traditionellen Finnischen Sauna, einem Aroma-Dampfbad und einem Tauchbecken. Nach einer Wellnessdusche erwarten Sie das Solarium und der Garten des Spa zum Verweilen. Alle Anwendungen können an der Rezeption gebucht werden und auch kurzfristig ist immer etwas zum Verwöhnen dabei.

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Die Zimmer sind liebevoll und geschmacklich hervorragend eingerichtet, fasst wie in einem Märchen der Neuzeit. Es ist beanstandungslos sauber und von Kosmetikartikel war alles notwendige vorhanden. Hat etwas gefehlt wurde dies umgehend durch das Housekeeping in Ordnung gebracht. Auch preislich ist das Hotel im absoluten Rahmen, die Nacht in einem  Doppelzimmer liegt je nach Lage uns Saison bei 120-170 Euro inklusive Frühstück.

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Ich kann dieses Hotel auf jeden Fall wärmstens empfehlen, jeder der sich selbst und seinen Lieben etwas Gutes tun möchte sollte sich einmal dort erholen und den Service genießen. Das Personal ist mehr als freundlich und herzlich, Wünsche werden erfüllt und auch wenn man jemanden überraschen will ist man hier richtig da die Mitarbeiter genau dies so möglich machen als würden sie sich selbst damit überraschen.

Auch die Umgegend lädt zum Erkunden ein und läßt kulturell nichts offen. Es gibt rund um den Bodensee diverse Städte die sich sehr gut durch die zentrale Lage des Seehotel erreichen lassen. Man kann ohne Probleme innerhalb von 60 Minuten mit dem Auto in der Schweiz sein, wo unbedingt der Rheinfall von Schaffhausen angesehen werden sollte, sein.  Es gibt zum Shopping das Lago in Konstanz sowie dass Seemaxx in Radolfzell (Outletcenter) und für die kleine Gäste gibt es das Ravensburger Spieleland in Meckenbeuren (60 Autominuten entfernt), sowie diverse Indoorspielplätze. Auch die Thermen rund um den Bodensee laden zu einem Besuch ein. Und für die Natur und Blumenfreunde sollte die Insel Mainau unbedingt besucht werden. Man sieht es ist für jeden etwas dabei und es lohnt sich wieder zu kommen, da man alles nicht durch einen einmaligen Besuch erleben kann.

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Unser Fazit wir kommen wieder, da wir uns sicher sind das wir wieder wie Prinzen und Prinzessinnen verwöhnt werden. Ein Genuss für die Seele und Balsam für den Körper!!!

Hang Loose – Hostelflair zum wohlfühlen

Bei dem Bericht handelt es sich um unsere Erfahrungen zum Kite Urlaub auf Tenneriffa. Als die Reise geplant wurde ging es wirklich darum einen Platz zu finden um täglich zu Kiten ohne stundenlang auf den Wind zu hoffen. Dieses Hotel mit Hostelflair haben wir auch gefunden. Hotel Playa Sur Tenerife in El Mèdano. Es ist wirklich ein kleines Hotel, was renovierungsbedürftig erscheint aber für die Zwecke eines Sporturlaubs völlig ausreichend ist und dazu noch den Geldbeutel schont. 2368727.jpg

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Es handelt sich um spartanisch eingerichtete Zimmer die aber völlig in Ordnung sind, weil man zu Sport da ist und das ist das tolle an diesem Hotel. Es mag auf den ersten Blick nicht edel sein, aber zeige mir ein Hotel wo du deine Sportausrüstung schnappt und theoretisch und praktisch aus dem Hotel stolperst und direkt am Kite-Spot mit 7 Schulen stehst. IMG_3047.JPG

Die Schulen sind alle deutschsprachig und somit auch für nicht Fremdsprachler, gut. Man wird direkt freundlich empfangen und sogar die Ausrüstung kann man dort zu einem vernünftigen Preis mieten. Es war einzig und allein etwas anstrengend da die, die es bereits können sich selten aus der Anfängerzone entfernt haben und somit der Platz etwas beengt war um seinen nicht vorhandenen Künsten zu frönen. IMG_3063.JPG

Der Kitelehrer unserer Schule(Mike)  war mega freundlich und sehr engagiert um das nötige Wissen zu vermitteln, die Schule wurde erst vor einem Jahr übernommen und wir hoffen sie behalten genau diesen Ehrgeiz bei.

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Wer dann nach seinen Sporteinheiten, müde und ausgehungert ist, hat gute Möglichkeiten landestypisch und preiswert zu essen, die nahegelegenen Restaurant sind ca 10 Minuten zu Fuss entfernt und es war nichts dabei was zu einer geschmacklichen Katastrophe geführt hat.

Wir können diesen Sporturlaub nur empfehlen, man macht nichts verkehrt wenn man eine Pauschalreise bucht. Einen Mietwagen benötigt man nicht wenn man rein zu Sport da ist, da es einen Shuttle zu Hotel und wieder zu Flughafen gibt. Wer Ausflüge, z.B. zum Teide machen möchte benötigt allerdings einen Mietwagen, der aber über Deutschland gebucht werden sollte.

Von uns Daumen hoch und 10 von 10 Punkte für den Wiederholungsfaktor.

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Hair Jazz – „Rapunzel-Effekt“

Auch an mir ist dieses Thema nicht vorbei gegangen. Erst waren die Haare lang dann ganz kurz und wie Frau nun mal ist, will sie JETZT wieder lange Haare und das nicht erst in einem Jahr sondern JETZT. Also habe ich mich auf die Suche nach einem Produkt gemacht, welches die Haare schneller wachsen lässt und bin auf die Serie Hair Jazz gestoßen.

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Fangen wir mir dem Shampoo an. Herrlich Hellblau, alle 2-3 Tage nur auf der Kopfhaut anzuwenden und für meine Verhältnisse etwas streng im Geruch. Erinnert sehr an Eukalyptus und Menthol, also wer ein wenig auf Hustenbonbon-Note steht für den genau das richtige. Es ist sehr ergiebig und sollte somit für einen längeren Zeitraum reichen und wenn es wieder ausgewaschen ist, kann auch der Geruch sehr gut ertragen werden und treibt nicht gleich die Tränen in die Augen.

Als 2tes kommt dann die Pflege für die Haarspitzen, auch sehr ergiebig und macht das Haar „Extra“ flauschig. Ich denke aber nach nun fast 8 Wochen Anwendung würde es eine ganz normale Haarpflege auch tun, hat für mich zu mindestens den gleichen Effekt.

Als letzter Schritt kommt das Conditioner-Spray zum Einsatz, hier hat man wieder die Hustenbonbon-Note gemischt mit einem Flair von Latschenkiefer. Es macht die Haare dann von der vielen Chemie im Shampoo geschmeidig und kämmbar. Für Meine Verhältnisse als Duftnote zu viel Natur. Aber gut was tut man nicht für die Haarpracht.

Nach nun gut 8 Wochen kann ich aber schon einmal sagen, dass der natürliche Haarausfall so gut wie gestoppt ist, aber eine Zunahme des Wachstums konnte ich bis dato nicht erkennen, auch mein Friseur des Vertrauens hat keine Zunahme des Haarwuchses erkannt. Bis dato also ein ernüchterndes und zugleich teures Vergnügen mit 40 Euro für das ganze Set.

Mädels lieber warten bis die Haare von ganz alleine wachsen und dann stolz drauf sein und die 40 Euro in andere persönliche Dinge investieren (Schuhe, Taschen, Kosmetik, etc.)

Nach 3 Monaten sind die Produkte alle und ich ziehe ein ernüchterndes Fazit, Haare ganz normal gewachsen, etwas dicker geworden-ja, aber das ist für dieses Ergebnis ein teuer Spaß.

 

Jackpot „defekter Koffer“ – made SWISS Handling

Alles beginnt damit das es schon mal sehr bescheiden ist, dass der Urlaub zu Ende ist und du die Heimreise antreten musst, so auch wir…. vorab schlecht gelaunt weil du genau weisst im Flughafen musst du dir erst mal lange Klamotten anziehen, weil zu Hause gefühlt der Winter ausgebrochen ist. Nun gut das Essen auf dem Flug (komisches Baguette und NEEEEE Tomatensaft gibt es nur auf der Langstrecke) haben wir mit der SWISS schon mal überlebt, ist ja auch nicht so weit von Palermo nach Zürich (mit dem letzten Flieger). So Maschine gerammelt voll und dann stehst du da am Kofferband um 22:50 Uhr und willst nur noch ins Bett und dann,… ja genau dann passiert das was man nicht will… auf dem Band liegt dein Koffer, offen!!!! Gut das Teil dann mal unter den Augen diverser Schaulustiger vom Band gezottelt (hilft ja auch keiner nein, du hast nur ein Kleinkind auf dem Arm was kreischt weil SEIN Koffer kaputt ist und die Leute drum herum schauen nur komsich (bei manchen war ich mir nicht sicher ob sie sich bereits ein Teil aus dem offenen Koffer ausgesucht haben und sich nur nicht getraut haben zu fragen: „Brauchen sie das noch?“

So als das kaputte Teil auf so ein Kofferauto gelanden, Kind oben drauf und direkt zur nächsten Mitarbeiterin des Bodenpersonals und da war es wieder,… die Mediamarkt Werbung: „NEE da bin ich nicht zuständig da müssen sie ins andere Terminal zu Lost and Found, nur die können den Damagereport ausfüllen.“ OK die SWISS spart Geld, aber stellt doch bitte Personal ein was wenigestens schreiben kann. Also quer durch das Terminal mit kreischendem Kind und voll bepackt. Nach endlosen Gängen angekommen beim Lost and Found Schalter. Nun übe dich in Geduld damit dir eventuell jemand neben den 10 anderen wartenden Personen hilft. Weil siehe da eine ganze Person ist am arbeiten! Nach endlosen 20 Minuten kommt eine weiter Person dazu und begutachtet den Schaden. Erst weiss sie nicht wie sie das ausfüllen soll und dann ist sie sich nicht sicher ob der Koffer wirklich dekekt ist,… naja wie auch der Reisverschluss ist ausgerissen und das Kofferschloss (Samsonite Koffer im Wert von 250Euro) ist komplett abgerissen. Gut nachdem man ihr klar gemacht hat der Koffer ist wirklich (ganz ehrlich) kaputt kommt die nächste knaller Aussage “ der war bestimmt zu schwer“, nee war er nicht, also das aufgeplatze Teil auf die Waage und siehe da der Koffer wiegt 20,6 Kilo von de erlaubten 26. Nun war die Tante ziemlich schlecht gelaunt weil Koffer kaputt und sie muss tippen. Ein Gutes hat es man kann das Kind beschäftigen und direkt herausfinden was es wiegt, wenn es auf die Kofferwaage klettert.

Sooo nach einer gefühlten Stunde und einer lachenden Parkuhr (Flughafen Zürich) bekommt an endlich den Bericht in die Hand gedrückt mit einer 3 seitigen Erklärung was nun zu tun sein, denn wer denkt der Fall ist erledigt der irrt gewaltig. Service darf ja nichts mehr kosten und daher wurde die Sparte Gepäckschäden an einen Subunternehmer gegeben wo man sich zu Hause dann hinsetzen darf und eine Seite im Internet ausfüllen muss und (wie soll es anders sein) man darf den ganzen Damagereport abtippen, damit 3 Tage später jemand anruft um sich zu erkundigen ob der Koffer wirklich defekt ist (könnte sich ja aus Langeweile selbst repariert haben). Dann wird einem mitgeteilt, dass der Koffer abgeholt wird für die Reparatur. OK das hat gut funktioniert aber die Reaktionszeit von 10 Tagen, um wirklich und zu 100 Prozent und ganz abschließend mitzuteilen das der Koffer nicht repariert werden kann, ist einfach viel zu lange. Und damit man dies nicht persönlich machen muss, da sich der Geschädigte (ICH) ja aufregen könnte schreibt man einfach eine Email, dass es ihnen leit tut aber der Koffer nicht repariert werden kann und da es das Model nicht vorrätig hat wird die Versandabteilung beauftragt einen neuen Koffer zu bestellen und zu liefern. Das darf dann gut und gerne wieder 10 bis 14 Tage dauern, man solle dafür aber Verständnis haben.

OK dann kommt die Paketankündigung und 2 Tage später mit der Lieferung erfolgt die pure Ernüchterung. Liebe Gepächschädenfirma es ist ja nett das ihr einen neuen Koffer bestellt, ABER mein Koffer hat 250 Euro gekostet, Beleg liegt euch vor, was fällt euch ein mir einen Koffer von minderwertiger Qualität im Wert von 100 Euro zu bestellen mit dem Vermerk er wäre gleichwertig.

PS: die verloren Sachen aus dem Koffer darf man dann direkt bei der SWISS wieder anmelden, das war vor 14 Tagen, gemeldet hat sich bis heute keiner, gut sei dem wer rechtschutzversichert ist, denn so viele Nerven kann man dafür nicht haben!

Stand der Dinge nach 5 Wochen: komsichen Koffer geliefert bekommen der nicht im Ansatz dem alten Koffer entspricht (hat ja auch nur die Hälfte gekostet), nach einer Feedbackforderung bzgl. der Differenz erhält man einfach keine Rückmeldung und die SWISS bzgl. der fehlenden Gegenstände hüllt sich auch heute noch in Schweigen!! Heute haben wir den 1.11.2016 und immer noch keine Lösung in Sicht, die Swiss meldet sich garnicht, also gab es einen bösen Brief mit anwaltlichen Maßnahmen und an den komischen Koffer der gelierert wurde müssen wir uns wohl gewöhnen, so langsam tut er mir auch leid, da er nun schon seit mehreren Wochen ungeachtet in der Ecke steht.

Heute 03.11.2016 entschuldigt sich die Swiss  für die lange Bearbeitungszeit ( Waren doch nur 7 Wochen), dass sie auf Grund ihrer Beförderungsbedingungen leider nicht für den Schaden aufkommen können und hoffen mir damit bei meinem Anliegen geholfen zu haben! Also dazu habe ich nun wirklich keine Worte mehr außer nie wieder flying with Swiss!

Ganz ehrlich das ist nicht Service made bei SWISS sondern Extradreist bei SCHI…!

Acacia Resort Sizilien – außen hui; innen pfui

Ein in die Jahre gekommener Betonklotz!Laut Katalog ein Sand-Kies-Stand,vor Ort boten sich dann Massen von Geröll und massiven Steinen, eher ein flächendeckender Steinstrand ideal für gefühllose Fussmenschen mit 3cm Hornhaut. Absolut nichts für ältere Menschen oder Kinder. Wer erst einmal den Weg vom Liegestuhl zum Wasser geschafft hat (5m) der muss in einem Balance-Akt den Sprung ins Wasser schaffen ohne sich die Füsse an den im Wasser und am Ufer befindlichen Felsen zu brechen. Wer dann erfolgreich das kühle Nass erreicht hat, sollte immer Ausschau nach weiteren Geröllmassen im Wasser ausschau halten und schon einmal in aller Ruhe den Rückweg planen denn der wird genauso steinig wie der Hinweg.

Somit Thema Strand für uns absolut Null Punkte!

Nach dem das natürliche Nass nicht in Frage kam, betrachten wir die Poollandschaft, eine traumhalfte Anlage mit übermotiviertem Poolboy. Dieser rannte im 15 Minuten Takt um den Pool und ermahnte alle Kinder nicht mit dem Wasser zu spielen und zu spritzen, es konnte sonst am Pool nass werden. Hmmm… kurz überlegen… Wasser ist doch nach oder habe ich da etwas verpaßt?! Die Zeiten in denen gepudert wurde sind doch schon lange vorbei! Aber neben dem wurde auch ständiges Duschen und Füsse waschen gefordert, da wir sonst das Wasser schmutzig machen. OK daran hat man sich nach ein paar Tagen gewöhnt und man widmet sich dem Aninimationsprogramm, welches gross beim Reiseanbieter angeboten wurde.

OK Beachvolleyball stand zum Angebot, also wer unbedingt kaputte Knie, gebrochene Zehen oder sonstige Schürfwunden haben möchte, sollte unbedingt dort dem Spiel nachgehen, ein Sandfeld gemischt mit Steinen und gebrochenen Muscheln lädt förmlich dazu ein. Die angebotenen Wassersportkativitäten wurden ebenfalls vergebens gesucht. 2 Mal täglich wurde der Versuch gestartet die Gäste vom Aquafit zu überzeugen (vorher duschen nicht vergessen), da ich leider meine Ohrstöpsel vergessen hatte, konnte ich mir bei der qualenden Lautstärke der Musik mir das leider nicht antun. OK OK für die Erwachsenen war Nichts dabei also ab mit der Zwergengeneration auf den Spielplatz.

Schön gestaltet jedoch ungepflegt und ohne Aufsicht. Ein Kidsclub sollte vorhanden sein, allerdings haben wir diesen nicht gefunden oder die haben sich vor uns versteckt. Der Spielplatz war immer unbewacht und wurde nicht gereinigt, die Kleidung der Kinder war voll mit Schmiere und anderem Dreck sodass die Kleidung danach getrost entsorgt werden konnten, da auch das Hotel auf mehrmaliges Nachfragen nicht in der Lage war diese zu reinigen. Neben dem Spielplatz befand sich eine Bühne (gerade im Aufbau), dort befanden sich freizugängliche Kabelschächte und offene Leitungen die förmlich danach schrieen von Kinder erkundet zu werden, da auch dort Nichts gesichert oder abgesperrt war, allerdings gearbeitet hat dort auch niemand. Offene Steckdosen oder freie Stromleitungen sind ein absolutes NO GO gerade wenn diese Anlage für Kinder empfohlen wird.

OK bis jetzt nicht so der Wahnsinn und ziemlich enttäuschend. Aber es geht noch besser, kommen wir zu den Zimmern. Über 3 Etagen verteilt, mit einem linken und einem rechten Flügel. Unser Zimmer befand sich auf der 2ten Etage im linken linken Flügel (wenn man vor dem Fahlstuhl steht). Für 3 Personen normal groß mit Balkon. Der Balkon ist ideal für nachtaktive Maulwürfe, da er über keinerlei Beleuchtung verfügt, aber regen wir uns nicht auf die anderen Zimmer haben auch kein Licht auf dem Balkon, lediglich ein offener Kabelschacht deutete die Position der Beleuchtung an. Auch die hauseingenen Ameisenkolonien auf dem Balkon hatten ihren Spaß. Im Zimmer selbst gibt es nur einen Kleiderschrank , eine Kommode oder ein Nachttisch mit Schubfach war nicht zu finden, auch der Fernseher (ok um Abend mal zu sehen was in der Welt passiert ist) hatte die Größe eine PC Monitor und war im hinteren Eck des Zimmers angebracht. Ich als Brillenträger konnte daran nicht viel erkennen. Das Bad ist funktional aber nicht mehr zeitgemäß, statt einer Dusche (gerade in einem Land mit Wasserknappheit) ist dort eine Badewann eingebaut. Auch eine Abluft sucht man vergebens und die WC-Spülung läuft 24 h, dies wurde mehrmals bemängelt aber geändert hat sich nichts. die Mitarbeiter an welche dies herangetragen wurde, erinnerten irgendwie an die Mediamarkt Werbung “ nicht meine Abteilung“. Während unseres Aufenthaltes hattes die Anlage große Probleme mit dem Strom , dieser fiel ständig aus und es lief tagelang ein Notstrom-Diesel-Generator, das schmucke Teil stand auch direkt unter unserem Balkon und so konnten wir ständig die Funktionalität mittels Gehörtest überprüfen. Wahnsinn Nachts um 2 Uhr noch so durchschnittlich 100DB sind doch toll, gerade wenn ein Kleinkind schlafen soll. Wenn der Generator mal nicht arbeitete konnte man den Aktivitäten des Küchenpersonals lauschen, die Glasflaschenweitwurf übten, jeden Abend zwischen 22 und o Uhr, da sich dummerweise auch der Küchentrakt unmittelbar in Zimmernähe befand. Auch der Keilriemen der Großküchenspülmaschine verlangte regelmäßig Aufmerksamkeit und pfiff fröhlich jaulend vor sich hin. Nach täglichen Bitten endlich das Zimmer welcheln zu dürfen gaben wir nach 5 Versuchen auf da das Hotel angeblich ausgebucht sei?!

Beim Thema Verpflegung hat man auch nicht viel verpaßt, wer denkt er bekomme in Italien einen vernünftigen Kaffee hat weit gefehlt, im Angebot: dümmer Filterkaffee mit einer Note vor Spülwasser, hallo wach sag ich da nur, ich bin dann dezent auf heiße Schokolade umgestiegen. Auch frische Säfte oder gar Obst (hallo wir waren auf Sizilen; wo ist das Obst) sucht man vergebens, es lebe das Obst aus der Konserve. Auch bei der abentlichen Essenschlacht (ok verständlich wenn es nach dem Frühstück 10 Uhr erst wieder um 19:30 Uhr etwas zu essen gibt) war kein Gaumenschmaus zu finden, zumindestens hat der Koch noch nie, ich schwöre noch nie etwas von Gewürzen gehört. Leider gab es dort keine Alternative wie vom Reiseanbieter angeboten. Von den angelbichen 3 Restaurant war eines geschlossen und die anderen beiden gab es nicht mehr. Es verbreitete sich somit ein Flair von ungewürzten Fertigprodukten mit täglicher Wiederholung. Jeder der Geschmacksnerven besitzt (also wir) verzichtet auf diese Verpflegung und fährt mit dem Auto (braucht man unbedingt, man befindet sich am Ende der Zivilisation) 16 km in den nächsten Ort um dort wenigstens einmal am Tag vernünftig zu essen. Auch die Poolbar ist keine Alternative außer für jede denen das Geld in der Tasche egal ist, für uns ein Fall von Abzocke. Ein Toast belegt mit Käse und Schinken 10 Euro anmutig auf einem orangen Plastikteller angerichtet, dazu ein kleines Bier für 5 Euro oder ein Kaffee für 5 Euro oder noch besser ein ziemlich schlechter Cocktail für 8-10 Euro oder ein kleines Wasser für 2,50 Euro. Natürlich bekommt man die Getränke passend zum Essen in Pastikbechern. Es wird somit jedem empfohlen im nächsten Supermarkt (5Minuten entfernt mit dem Auto) erst mal für ausreichend Getränke zu sorgen und diese ins Hotel zu schmuggeln, ebeso wie Kekse oder Obst.

Unser Fazit einmal und nie wieder……. die Anlage ist keine 4 Sterne wert und der Service bleibt völlig auf der Strecke.