Aber Nein sie passen noch immer nicht zusammen, weil der Neid noch viele viele Jahrzehnte über allem steht und die Zweifel so nicht aus der Welt geschafft werden. Weil jeder immer besser sein muss und mehr haben muss als der andere obwohl er es sich vielleicht garnicht leisten kann oder es auch nicht braucht, weil es seiner Lebensweise nicht entspricht und somit erfüllt der Neider immer das Klischee das er arrogant, oberflächlich und eingebildet ist. Es sollte egal sein ob du arm oder reich bist, ob du im feinen Anzug oder in der Schlumpihose einkaufen gehst, es sollte der Mensch zählen nicht der Status in der Gesellschaft. Und so lange das nicht funktioniert sollte sich nur gleich und gleich gesellen den Unterschieden mögen sich zwar anziehen aber sie behalten sich nicht auf Dauer.
Funktioniert eine 2-Klassengesellschaft?
Liebe: Warum küßt er sie? Warum ist er an ihr interessiert und trifft sie weiterhin? Er hat eben nur 1 Haus und sie hat mehrere…also was soll denn das ganze? Der Mensch ist doch entscheidend und Liebe ist nun mal nicht bei allen wichtig…und vorrangig. Ist es denn noch immer so, Arm und Reich gehören nicht zusammen? Denn mittlerweile hat er zwei Jobs, um irgendwie mit dem Geld mithalten zu können, das seine Frau verdient. Seine Frau hat Geld, er ist arm. Sie haben sich im Internet kennengelernt und relativ schnell geheiratet, weil sie sich sicher waren, dass sie keine Lust mehr haben auf Dates und sich liebten. Kurz darauf hat sich ihr Leben verändert. Jetzt weiss sie wer sie ist und er bleibt „normal“ oder doch nicht?! Seither hat sie ein Vermögen und trägt ein großes Vermächtnis mit sich, dass er als Normalo nie bekommen wird. Sie hat sich ein Auto gekauft, geht nur noch in Luxusläden, hat ein Blumenstrauß-Abo und verläßt sich auf ihr Personal. Doch dabei vergisst sie offenbar, dass er sich immer öfter wie ein armer Schlucker vorkommt. Der blöde Idealist, der Normale. Sie macht sogar manchmal Scherze darüber. Grundsätzlich hat er kein Problem damit, wenn andere mehr verdienen. Auf einmal ist Geld ihm wichtig, weil es bei ihm auch immer häufiger darum geht: Urlaube, neue Wohnung, zweites Auto. Dabei mochte er sich als blöder Idealist. Und am liebsten hätte er die Frau zurück, die genau daran Gefallen gefunden hatte.
Gesellschaft: Und auch hier finden wir genau das wieder! Gefühlt ungerecht, wer behauptet heute nicht in keiner 2 Klassengesellschaft zu leben muss eine ziemlich verzerrte Wahrnehmung der Realität haben. Wer hat denn die Macht und das Sagen? Weder gibt es Dynastien, noch werden wir von den Reichen regiert. Im Gegenteil: Während in der Vergangenheit Macht auf das Engste miteinander verknüpft war, setzt sich die gesellschaftliche Klasse heutzutage gerade aus den materiell besser gestellten Schichten, denn Reichen, zusammen.
Richtig ist, dass sich die soziale Durchlässigkeit im 20. Jahrhundert verstärkt hat. Herkunft spielt heute eine viel größere Rolle für die Aufstiegschancen als bei früheren Generationen. Vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg haben die unteren Schichten der Gesellschaft vom wirtschaftlichen Wachstum auf breiter Front profitiert. Die allgemeine Wohlstandsentwicklung hat im Grunde alle erreicht, wenn auch nicht alle in gleicher Stärke. Arbeiten zu können und Arbeit zu haben, ist eben in jeder Dimension entscheidend.
Es gehört eben auch dazu , nicht nur die Verlierer zu sehen, die sich unzweifelhaft bei 80 Prozent der Gesellschaft finden lassen. Redlich wäre es hingegen, die vielen Erfolgsgeschichten zur Kenntnis zu nehmen, die es durchaus gibt und die immer häufiger werden.
Bei der Frage, wie sich eine Gesellschaft entwickelt, ist immer entscheidend, mit wem man sich vergleicht, ob mit den Vorfahren oder den Nachbarn. Und zu oft und zu schnell wird dabei nicht das Erreichte gewürdigt, sondern das Neidgefühl der vergleichsweise Reicheren und Besseren bedient, weil es – unstrittig – nicht allen gleich gut geht, obwohl es den meisten besser geht als früher.
